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Mo, 13:21 Uhr
28.03.2022
Projektwoche der Petersbergschule bringt 370 Euro Spenden

Gelebte Ukraine-Hilfe

Stolz und glücklich überreichten drei Schülerverteter der Petersbergschule heute Vormittag einen symbolische Scheck über 370 Euro an den Verein Schrankenlos, um die konkrete Arbeit mit angekommenen ukrainischen Kindern vor Ort zu unterstützen …

Fereshta Akhlagi, Alexander Löschner und Obada Chanan übergeb Geld und Scheck an  Stephanie Tiepelmann-Halm (v.l.n.r.) (Foto: oas) Fereshta Akhlagi, Alexander Löschner und Obada Chanan übergeb Geld und Scheck an Stephanie Tiepelmann-Halm (v.l.n.r.) (Foto: oas)


Vorausgegangen war der Übergabe des Geldes an die Geschäftsführerin Stephanie Tiepelmann-Halm eine Projektwoche in der Regelschule, in deren Verlauf die Klassen ihre angefertigten Exponate in einem Basar zum Verkauf anboten. Der komplette Erlös aus der Aktion kam nun, etwas aufgerundet durch die Lehrer, der Arbeit mit den geflüchteten Kindern aus der Ukraine zugute.

Fereshta Akhlagi beschrieb wie ihre Küchengruppe nach einigen Überlegungen schließlich mit dem Backen von Kuchen begann, der zum Basar guten Absatz bei Schülern und der Lehrerschaft fand. Alexander Löschner und Obada Chanan berichteten, wie sie in ihrer Projektgruppe erst lustige Osterbilder zeichneten, dann aber auch Osterkränze mit ausgeblasenen Eiern herstellten und zusätzlich ein „Hasenfrühstück“ zum Verkauf brachten, das neben Marmeladenbroten auch Möhren und anders Gemüse beinhaltete.

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Jetzt soll die Spende der Schule nicht nur den ukrainischen Kindern, sondern allen in Nordhausen lebenden Flüchtlingskindern zugute kommen, versprach Frau Tiepelmann-Halm und wünscht sich, einen schönen Ausflug mit den Kindern unternehmen zu können. Wahrscheinlich auf den Possen, eventuell aber sogar auf en Brocken, wenn es die finanziellen Möglichkeiten hergeben.

Corniela Bieles, stellvertretende Rektorin der Petersbergschule, betonte, dass es ihrer Schule besonders wichtig war, das Geld direkt vor Ort 1:1 umsetzen zu können und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Schrankenlos-Verein.

„Momentan befinden sich die ukrainischen Kinder noch im Ankommensmodus“, sagte Stephanie Tiepelmann-Halm, aber die Planungen für die Eingliederungen auch in den deutschen Schulbetrieb liefen auf Hochtouren. Überwältigend sei die Hilfe der Nordhäuser Bevölkerung, aus deren Reihen sich schon knapp 50 Menschen gemeldet hätten, die beim Überwinden der Sprachbarrieren helfen möchten. Generell könne jedoch noch nicht abgeschätzt werden, wie viele Flüchtlinge in der Stadt bleiben und vor allem wie lange.
Autor: osch

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