Weiterbildung entwickelt
Wer die Energiewende will
Wer die Energiewende will, der muss die Wärmewende mitdenken - die Hochschule Nordhausen, der Branchenverband der Fernwärmeunternehmen und die TEAG Akademie haben in den letzten anderthalb Jahren den gemeinsamen Zertifikatsstudiengang Netztechnik und Netzbetrieb Fernwärme entwickelt. Die innovative Weiterbildungsmöglichkeit startete erstmalig im März dieses Jahres...
Die Bedeutung der netzgebundenen Wärmeversorgung für die Energiewende ist bereits sichtbar und wird zukünftig noch deutlich wachsen. Die politischen Weichenstellungen hierzu sind erfolgt oder in Sicht. Experten, die Wärmenetze planen, errichten und betreiben können, werden bei Unternehmen der Energieversorgung, der Industrie und der Wohnungswirtschaft, aber auch bei Contractoren bereits heute gesucht.
Die ersten Studierenden Zertifikatsstudiengangs Netztechnik und Netzbetrieb Fernwärme haben bereits ihr zweites Modul erfolgreich abgeschlossen. (Foto: Nadine Kathrin Luschnat)
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung sind die Absolventen in der Lage, Verantwortung für eine zuverlässige und wirtschaftliche Durchführung von Aufgaben in der Projektierung, Netzplanung, der Betriebsführung und/oder Instandhaltung im Fachbereich Fernwärme zu übernehmen.
Der Studiengang ist in Deutschland einzigartig und zugleich sehr praxisorientiert. Wir arbeiten mit ganz verschiedenen Partnern zusammen, die ein breites Spektrum an Inhalten abbilden können, erklärt Rainer Große, der seit vielen Jahren als Professor für Energiewirtschaft an der Hochschule Nordhausen tätig ist und den Studiengang aufgebaut hat.
Fernwärme aus einem stetig wachsenden Anteil erneuerbarer Energien bildet eine der Schlüsseltechnologien für das Gelingen der Wärmewende in Deutschland, betont auch der Geschäftsführer der AGFW, Werner Lutsch.
Inzwischen haben die ersten Studierenden das bereits das 2. Modul absolviert.
Autor: red
Kommentare
henry12
25.03.2022, 20:19 Uhr
Wärmewende
Die könnt Ihr euch mal sowas von...............
Funktioniert die also auch mit Flatterstrom vom Acker ?
Mir reicht die "Wende " von `89, die hat auch nicht so richtig funktioniert.
grobschmied56
25.03.2022, 21:59 Uhr
Ich brauche Eure 'Energiewende' nicht...
... ich brauche Eure putzigen Windrädchen nicht, Eure Solarmodule, die keine Energie liefern, wenn man sie dringend braucht, und ich benötige keinen sogenannten 'Öko-Strom' zum Apotheken-Preis.
Was ich brauche, ist Strom zum bezahlbaren Preis, der dann zur Verfügung steht, wenn ich ihn benötige.
Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke war ein schwerwiegender Fehler. Der 'Konsens', nachdem sich die meisten Menschen in Deutschland einig waren, daß die 'Teufelsdinger' wegmüssen, war von grünen Panik-Machern in den ÖR und einigen Redaktionen herbeigeschrieben. Wie man Panik übers dumme Volk bringt, hat uns ja die 'Pandemie' sehr schön gezeigt.
Einige Leute wollen sich bis heute mit zwei Kaffee-Filtern überm Zinken unterm Bett verstecken, oder im Kleiderschrank um dem 'tödlichen' Virus zu entgehen.
Man jagt den Leuten Angst ein vor Kernkraft (STRAHLUNG!) vor Kohle (CO2!-Klima-Killer) nun auch noch vor Erdgas (pöhser Putin!).
Womit will man in Futschland eigentlich heizen, kochen, fahren, arbeiten?
Mit sogenannten 'Erneuerbaren'?
Lachhaft.
Wer das glaubt, der glaubt vermutlich auch, daß man nur eine Stubenfliege vor das Lasten-Fahrrad schirren muß um den gesamten Transport in Futschland 'klimaneutral' zu machen.
Glücklicherweise gibt es einen unabhängigen Schiedsrichter, der nennt sich REALITÄT und der wird den Narren in naher Zukunft zeigen, was machbar und bezahlbar ist, und was nicht.
Gehard Gösebrecht
26.03.2022, 07:16 Uhr
Der nächste Winter
Der wird für viele Menschen in Deutschland sehr kalt werden.
Wer soll denn auf kürzeste Zeit von Gas auf andere Energien wechseln können und wer soll das bezahlen?
Kohle nein, Gas nein und heizen mit Strom mittlerweile zu teuer und nicht machbar für die Netze.
Man stelle sich eine kalte Januar Nacht mit 15 Grad minus vor.
Da hängen alle Haushalte mit der Heizung und dem Elektroauto an der Steckdose.
Und dann noch die Stromkosten.
Alles nicht durchdacht.
Paulinchen
26.03.2022, 11:30 Uhr
Einst...
... kämpfte das deutsche Volk in Afghanistan für den Frieden, jetzt in der Ukraine. Welcher Kriegsschauplatz ist für uns der nächste? Da ist mit ziemlicher Sicherheit der kommende Winter im eigenen Land. Dieser könnte aber durchaus den Burgfrieden im Bundestag erheblich stören. Denn wenn, wie einst 78/79 sich die Heizkörper in den großen Wohnbloecken an den Wänden verformen und sich kurz darauf deren Inhalt über die Etagen verteilt, dann ist das Verständnis der Bürger mit Sicherheit in Sachen Klimaschutz im Keller. Da helfen die schönen und warmen Worte der Politik eher nicht mehr, um die Katastrophe zu minimieren.
Es ist leider eingetreten, was der kleine Bürger längst erkannt hat. Die gut gebildeten Menschen sind in der Wirtschaft /Wissenschaft und in Medizin tätig geworden. (der Klügere gab nach) Der andere Teil hat sich in der Politik eingeschlichen. Das Resultat steht nun in der Tat, ziemlich ratlos vor den Problemen des Alltags. Chaos auf allen Ebenen.... Streit untereinander (Z. B. FFF gegen die GRÜNEN) Jetzt will man die Seiten wechseln. Von einer zur anderen Diktatur. Oder soll man sagen, vom Regen in die Traufe? Plötzlich ist Katar ein Staat, der auf einem guten Weg ist und Russland ist zum Schurkenstaat mutiert. Was die Person Putin betrifft, da ist diese Bezeichnung mehr als zutreffend, aber was kommt danach? Man beachte, die Gaslieferungen aus den USA, sind nur ein 10tel dessen was wir aus Russland bekommen haben und vielleicht noch bekommen könnten. Abgesehen vom Preis. Was aber wird, wenn Herr Biden von Herrn Trump ersetzt wird? Sich die Menschenrechte in Katar nicht in unserem Sinne verbessern? Gibt es in der Nordsee nicht auch noch Gas und Öl? Ja, aber die GRÜNEN wollen es nicht anzapfen. Lieber Abhängigkeiten als Selbstversorgung ist ihre Devise. Ist das aber richtig so?..........
Kobold2
26.03.2022, 16:16 Uhr
es geht aber nicht darum
was die Grobschmiede dieser Welt in ihrem selbstherrlichen Egoismus brauchen, sondern was unsere Erde braucht.
Die braucht bestimmt keine weitere Aufheizung der Atmosphäre und zusätzliche Emissionen durch das verbrennen von Fossilen Energieträgern. die braucht auch keine weitere Aufheizung der Gewässer und ein damit verbundenes Artensterben durch Atomkraftwerke und den anfallenden radioaktiven Müll braucht man schon gar nicht. Wenn man so weiter macht, wie ein paar ewig gestrige Egoisten wollen, dann geht denen über kurz oder lang auch das Kühlwasser für ihre "weiter so" Träume aus.
Dazu wurde letzte Woche erst veröffentlicht, das in den letzten 20 Jahren der Grundwasserspiegel in Deutschland um die Wassermenge des Bodensees zurückgegangen ist.
Nun erinnert euch noch mal an den Grundschulunterricht....
Was war nochmal die Grundlage für das Leben????
Örzi
26.03.2022, 16:33 Uhr
Ich verstehe die Angst überhaupt nicht
Wieso denn frieren im nächsten Winter? Statt dessen sollte jeder Einzelne soviel CO² wie möglich produzieren. Da wird es von ganz alleine warm. Oder Luischen?
grobschmied56
26.03.2022, 23:11 Uhr
Der Meister im Falsch-Verstehen ist ein Kobold...
... aus Deutschland. Nein, ich bin überhaupt kein Anhänger 'fossiler Energie'. Ganz im Gegentum! Wäre es möglich, sich die Energiequelle seiner Wahl auszusuchen, so würde ich auf dem Wahlzettel die Felder für
- Kohle
- Öl
- Gas
- 'Erneuerbar'
grundsätzlich ignorieren und dafür ein dickes und entschlossenes Kreuzchen bei:
- NUKLEAR
machen.
Aus gutem Grund haben zahlreiche Politiker dafür gesorgt, daß uns diese Wahl gar nicht gelassen wird.
Frau Merkel mit ihrer Ethik-Komission und zahlreiche grüne Spinner haben Deutschland in ein ausweglose Sackgasse manövriert, in der es nun amtlich verordnet wird: FRIEREN FÜR DIE FREIHEIT!
Bis dahin, vielen Dank!
Sehr interessant auch, welche 'Maßnahmen' uns verordnet werden, um aus der Misere rauszukommen.
Unser nicht zu übertreffender Klima-und Wirtschaftsminister und seine Experten verordnen erstmal: Immer mehr von immer dem Gleichen.
Noch mehr Solarmodule, die im Winter nix bringen, noch mehr Windräder, die nach dem Soda-Rum-Prinzip funktionieren. (manchmal generieren sie Strom, aber oft stehen sie auch nur so da rum)
Die wirkliche Zukunft der Energie-Technik wird inzwischen längst woanders gemacht.
Wer wissen will, wo Deutschland inzwischen steht, dem empfehle ich ein einfaches Quiz im Verwandten/Bekannten - Kreis:
Es ist gelungen!
Das erste kommerzielle Fusions-Kraftwerk nach dem Prinzip Tokamak/Wendelstein/Stellerator (nicht zutreffendes wie immer streichen) mit positiver Energiebilanz wurde in Betrieb genommen!
- in den USA
- in der Volksrepublik China
- in Frankreich
- in Ruanda- Burundi
- in der Bundesrepublik Deutschland
(Ich selbst werde das wohl kaum noch erleben, aber die jüngeren Leser der NNZ schon, da bin ich ziemlich sicher)
Nun dürfen Tipps abgegeben werden.
Da sind wir aber mal gespannt!
;-)))
Kobold2
27.03.2022, 12:57 Uhr
Der Chef vom Stammtisch
glänzt mit der Wiederholung von Halbwissen in der Hoffnung damit den Wahrheitsgehalt zu steigern. Meister wird man so jedenfalls nicht.. Sollte jemand widersprechen, dann ist er natürlich abzuwatschen, damit es nicht auffällt , was man so alles nicht weis.
Für PV Anlagen genügt schon die bloße Helligkeit um Energie zu erzeugen. Dafür muss mann halt auch im Winter mal seine Erdhöhle verlassen um das zu erkennen.
Bringt nix ist einfach falsch. Ebenso stehen Windräder auch nicht in windgeschützten Tälern "nur so rum". Die Standorte, werden schon entsprechend ausgesucht und es genügen kontinuierliche 2-3m/s Windgeschwindigkeit, um ihre Ausführungen zu entkräften.
Das man häufig stehende Windräfer sieht hat ander Gründe, als das die Technik nicht funktionieren würde. Windstille Tage sind in unserer Region recht selten.
Die Verbundgeschichte mit Norwegen wird sicher auch vom Stammtisch verbannt, wie die Kritiker ihres Halbwissens.
grobschmied56
28.03.2022, 02:54 Uhr
Abwatschen hat der Grobi nicht nötig...
... das erledigt die bittere REALITÄT.
Für Phantasten, Utopisten und 'Erneuerbar-Gläubige' hier mal die schlichte Wahrheit von einem Mitspieler, der eher unverdächtig ist, dem 'Grobschmied-Fan-Club' anzugehören:
Zitat:
"Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch wird im Jahr 2021 spürbar sinken und nach 45,3 Prozent im Jahr 2020 mit etwa 42 Prozent nur noch das Niveau von 2019 erreichen. Das ergibt eine vorläufige Auswertung der Geschäftsstelle der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) am Umweltbundesamt (UBA). Während der Gesamtstromverbrauch stieg, wurde witterungsbedingt fünf Prozent weniger Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt als im Vorjahr. Besonders im ersten Quartal 2021 gab es im Vergleich zum Jahr 2020 extrem wenig Wind. Im Jahresvergleich schien auch die Sonne deutlich weniger."
(der fehlende Strom aus 'Erneuerbaren' mußte dann von Kohlekraftwerken ersetzt werden. peinlich, peinlich...)
Wenn es das von grün-erleuchteten Öko-Jüngern durchsetzte Bundes-Umwelt-Amt leicht zerknirscht zugibt, dann wird es wohl auch stimmen.
Irgendwelche Propaganda-Lügen zu ersinnen, um sich wichtig zu machen, das hat der Grobschmied gar nicht nötig. Der läßt seine ideologischen Gegner für sich arbeiten, die sind unübertroffen.
Den Verfechtern schwachsinniger Ideologie begegnet man am besten, indem man ihren Redefluß nicht hindert. So entlarven sich die Durchgeknallten von DUH, Grünen und FFF von ganz allein.
Henkel
28.03.2022, 08:47 Uhr
Energiewende passiert jetzt tatsächlich
Diese ganze grüne Idee würde nur funktionieren, wenn andere Länder in der Form nachziehen. Glaubt aber ernsthaft noch jemand daran, dass wir irgendeinem Land als Vorbild dienen? Wir sehen doch nun eine internationale Entwicklung, die niemand wirklich auf dem Schirm hatte. Alle Länder, die sich nicht an den irren Sanktionen beteiligen, werden weiter ihre preiswerte Energie beziehen. Nur eben immer mehr mit einer anderen Währung als dem Öl Dollar. Während wir nun versuchen müssen, Öl und Gas teuer zu ersetzen und uns so immer tiefer in die Abhängigkeit der Amis begeben, gewinnen andere Länder dadurch enorme Wettbewerbsvorteile. Wer gibt die freiwillig auf? Nur doofe. Es gibt nichts, aber auch gar nichts was Russland und China dann noch von uns bräuchten und nicht selbst produzieren können. All die Länder werden weniger Erpressbar durch Sanktionen sein, wir selbst haben ja indirekt diese Situation, den Abstieg des Dollars, gefördert durch den Ausstieg und mit den Sanktionen beschleunigt. Es sind nicht ein paar ewig gestrige Egoisten, den deutschen Weg können sich schlicht andere Länder, die Mehrheit, nicht leisten. Und die Vorteile, die sich nun ergeben, werden sie nutzen. Wenn kein Wunder passiert, werden wir sehr viel an Wirtschaftskraft verlieren. Mal sehen, wie unsere Politiker diese Probleme lösen wollen. Wie im Moment, mit Geld drucken gegen die Auswirkung eigener Sanktionen? Hohl. Der Russe kann uns, wenn er drauf kommt auf Verträge zu pfeifen, einen richtigen Schlag versetzen. Denn selbst der Energieminister Saad al-Kaabi sagte auf Habecks Erfolgsmeldung, dass sei Blödsinn und man kann die russischen Lieferungen nicht ersetzen, schon gar nicht in den nächsten 5 Jahren. Dann schauen wir mal, was unsere Politiker mit ihrer grünen Energie können.
Bodo Bagger
28.03.2022, 09:06 Uhr
Halbwissen...
Laut Angaben Agora Energiewende:
equivalente Vollaststunden (das Jahr hat übrigens rund 8760h)
Windenergie:
Offshore 3000 - 5000
Onshore 1400
Photovoltaik:
Süddeutschland 1300
im Schnitt 800 - 900
Da bei WKA die Windgeschwindigkeit im Quadrat in die Leistungsformel eingeht, kann sich Kobold sicher aussrechnen, was bei Abfall der Windgeschwindigkeit aus dem Betriebsfenster mit der erzeugten Leistung passiert. Soviel also zu Ihrer Aussage hinsichtlich der WKA, die übrigens von der Bundesnetzargentur hinsichtlich ihrer gesicherten Einspeisung mit 5% Sicherheit bewertet werden.
Ihre Aussage hinsichtlich der Leistungserzeugung einer PV Zelle ist zwar theoretisch richtig und man kann selbst mittels Mondlicht Strom erzeugen, aber auch hier sollte der Vollständigkeit halber neben den Einflussfaktoren wie Einstrahlwinkel (Winkelfunktion) und Entfernung (quadratisch) zur Sonne, die in unseren Breiten schon allein 8% bis 10% natürliche, geografisch bedingte Leistungsschwankung verursachen, die Strahlungsintensität (Bestrahlungsstärke E [W/m²]) berücksichtigt werden, die linear in die Ermittlung der Einstrahlleistung eingeht.
"Die Verbundgeschichte mit Norwegen wird sicher auch vom Stammtisch verbannt..."
um diese zu verbannen braucht es keinen Stammtisch. In der stärksten Nachfragezeit (Winterzeit mit Dunkelflaute) können die norwegischen Speicher im Fjell leider auch nicht liefern, da eingefroren. Den Vorschlag deutscher Energiewender, die norwegischen Speicher im Fjell doch zukünftig mit Meerwasser zu betrieben um so die Betriebsphase zu verlängern, haben die Norweger dankend abgeleht. Kleine Anektode am Rande. Das schwedische KKW Ringhals liefert in der Winterzeit 24/7 mit einer vollen Reaktorleistung Strom für den Großraum Oslo.
Bodo Bagger
28.03.2022, 09:21 Uhr
Nachtrag...
die Windgeschwindigkeit geht tatsächlich in der dritten Potenz in die Formel zur Ermittlung der Leistung ein.
_________________________________________________________________
Anm. d. Red.: Gekürzt, die Formel enthielt Sonderzeichen die unser System nicht richtig darstellen kann
diskobolos
28.03.2022, 11:31 Uhr
Interessante Betrachtungen, aber
was folgt daraus?
Dass WKA und PVA bei Windstille bzw. wenn die Sonne nicht scheint, weniger Strom erzeugen, ist doch jedem Laien sofort klar. Ebenso können Sie bei Windstille oder wenn der Bach kein Wasser führt kein Mehl mahlen.
Das heißt doch aber NICHT, dass man diese Energieformen nicht so weit wie möglich nutzen sollte. Schon um nicht von anderen Ländern abhängig zu sein.
Der Sonneneinfallswinkel kann sogar negativ werden. Das Phänomen nennt man Nacht (kleiner Scherz).
Das Quadrat der Entfernung zur Sonne schwankt übrigens um weniger als 7 %. Na und?
Viel interessanter als aufzuzählen, warum eine Energiewende nicht einfach ist, wäre doch zu erfahren, ob es bessere Vorschläge gibt. Wenn wir (die Menschheit) so weiter machen, fahren wir den Planeten vor die Wand.
Lautet Ihre Antwort KKW, müsste noch geklärt werden, wo ein Endlager errichtet werden soll.
Flitzpiepe
28.03.2022, 18:32 Uhr
Wusstet ihr eigentlich
dass Deutschland mehr Strom exportiert als es importiert?
Z.B. hat Deutschland im letzten Jahr 52 Mrd. kWh importiert.
Dagegen wurden 70 Mrd. kWh im letzen Jahr exportiert!
Hätte ich nicht gedacht...
Kobold2
29.03.2022, 09:41 Uhr
Darauf wurde hier
schon mehrfach hingewiesen...
Aber vor der Fraktion "geht nicht und bringt nix " offensichtlich ignoriert.
Genaus, wie immer argumentiert wird, das Wind und Sonne die einzigen zukünftigen Lieferanten sein sollen.
Dann noch mit der Vorstellungdas alles schön billg bleibt....
Der Markt wir seit Jahren von einer handvoll Konzernen beherrscht die schon lange keine echten Wettbewerb mehr zulassen.
Die Aktionäre wollen zufrieden gestellt werden. Die Kunden hat man schon längst gebunden.
Das Viele einen Teil ihres Bedarfs selbst decken wollen und auch müssen,passt dort nicht ins Konzept.
grobschmied56
05.04.2022, 18:13 Uhr
Eine verspätete Antwort auf den Kommentar...
... von Flitzpiepe. Der Hinweis auf 'Export-Überschüsse' beim Strom gehört zum Standard der grünen Ideologie, ähnlich wie der kindische Spruch: 'Die Sonne schickt uns keine Rechnung'. Nein, das tut unser zentral gelegener Fusionsreaktor natürlich nicht. Die Rechnung schickt der Energieversorger.
Unsere 'Exporte' resultieren aus der Unberechenbarkeit der hochgelobten WINDKRAFT. Mal liefern sie nix, mal wenig, mal viel, die SO-DA-RUM-Windmühlen.
Liefern sie hohe Leistung, die keiner braucht (weil z.B. an sonnigen und windigen Sonntagnachmittagen nicht viel Strom benötigt wird), dann wird die Elektroenergie halt in unsere Nachbarländer 'exportiert', oft zum 'Negativpreis'.
Zitat:'Negative Strompreise sind seit September 2008 an der Strombörse zulässig. Sie treten seitdem immer wieder auf. Dabei markiert das Jahr 2019 einen Rekord. Nach Auswertungen der Bundesnetzagentur, die dem Handelsblatt vorliegen, gab es 2019 insgesamt 211 Stunden mit negativen Preisen im kurzfristigen Stromgroßhandel – mehr als je zuvor.'
Deutschland hat 2019 also über 211 Stunden Strom an seine Nachbarn nicht nur VERSCHENKT, sondern denen noch was draufgezahlt, damit sie ihn überhaupt abnehmen. Das als 'Export' zu bezeichnen, ist schon grenzwertig.
Ebenso könnte sich der Grobi als Wasser-Exporteur bezeichnen, weil er zeitweise mehr Wasser abgibt, als er aufnimmt. Der Haken an der Sache: Für meinen Export schickt man mir eine Rechnung, Absender - der Abwasserverband.
Die von Flitzpiepe angesprochenen 'Exporte' sollte man deshalb besser als ENTSORGUNG oder VERKLAPPUNG bezeichnen. Das kommt der Wahrheit näher.
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