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Do, 10:10 Uhr
17.03.2022
Corona-Lockerungen

Lockerungen belasten soziale Dienste

Am 20.März tritt das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft, welches weitreichende Lockerungen beinhaltet. Das ist angesichts der Infektionslage in Rekordhöhe in Thüringen nur schwer nachvollziehbar, meint man bei der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen...

Aus Sicht der LIGA Thüringen wird dies zu einer weiteren Entsolidarisierung der Gesellschaft führen. Dem weiterhin gebotenen Schutz vulnerabler Personen und ihrer Familien sowie dem Schutz der Beschäftigten im Gesundheits-, Rehabilitations-, Pflege- und Bildungssystem wird nicht Rechnung getragen. Das ist weder hinnehmbar noch vermittelbar.

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Das Gesetz verlagert die politische Verantwortung für den Schutz Aller auf den Einzelnen und führt letztlich zur Ausgrenzung all derjenigen, die besonders durch Covid-19 bedroht sind. Die steigenden Infektionszahlen lassen für die vulnerablen Menschen jeden Schritt im öffentlichen Leben zu einem nicht kalkulierbaren Risiko werden.

Den Schutz vulnerabler Gruppen auf die Einrichtungsebene zu beschränken, ist weder epidemiologisch zielführend noch entspricht es dem Verständnis von gesellschaftlicher Teilhabe.

Wichtig ist aus Sicht der LIGA Thüringen außerdem, bundesweit einheitliche Regeln zu haben. Flickenteppiche haben in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass sie zur Eindämmung der Pandemie nicht taugen. Für Sozialdienstleister bedeutet insbesondere das Herunterbrechen auf Hotspots ein Ding der Unmöglichkeit, da sie dann in Ihrem Wirkungskreis unterschiedliche Regelungen befolgen müssen und beispielsweise Personal nicht da einsetzen können, wo es am dringendsten gebraucht wird.

Eine Steigerung dessen stellt die neue Arbeitsschutzverordnung dar, die im sozialen Bereich nochmal eine besondere Brisanz hat. Auch hier wird die Verantwortung nach unten durchgereicht. Die Dienste und Einrichtungen sollen neben den ganzen bürokratischen Zusatzaufgaben auch noch selbst die epidemische Lage einschätzen, bewerten und entsprechende Maßnahmen erlassen. Dies läuft letztlich darauf hinaus, dass die Einrichtungsleitungen in einem ständigen Rechtfertigungsdilemma gegenüber Mitarbeitenden, Patient*innen und Klient*innen stehen werden. Das kostet Zeit und Geld und geht zu Lasten der zu betreuenden Menschen.

Der Staat darf sich nicht aus seiner Verantwortung für den Schutz aller vor einer hochansteckenden potentiell tödlichen Krankheit stehlen.
LIGA Thüringen
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
17.03.2022, 11:11 Uhr
Ein sehr guter Spruch.....
ist mir die Tage auf den Tisch geflattert.
„ DIE Banker werden dafür sorgen, dass wir verschultet bleiben. Die Pharmaunternehmen werden dafür sorgen, dass wir krank bleiben. Die Rüstungsindustrie wird dafür sorgen, dass wir weiter in den Krieg ziehen.
Die meisten Medien werden dafür sorgen, dass wir daran gehindert werde, die Wahrheit zu erfahren. Und die Regierenden werden dafür sorgen, dass all das legal geschehen kann."
Besser kann man es nun wirklich nicht aussprechen, oder doch?
bäume
17.03.2022, 12:46 Uhr
Sigmund
Bin bei dir. Der Spruch ist nicht nur genial, sondern die Tatsache.
Danke
Mister X
17.03.2022, 13:00 Uhr
Frieren für die Freiheit
Das sagt ein EX-Bundespräsident der im Geld und Wärme sitzt. Das zeigt einmal mehr die Arroganz und Dekadenz vieler abgehobener Ex und noch Politiker.Vom einfachen Volk fordern und selber in Reichtum und Wonnegefühl leben. Dazu gibt es wohl nichts mehr zu sagen. Außer zigmal pfui. So geht Demokratie in Deutschland, die Oberschicht hat zum Teil jede MORAL verloren, falls sie wissen sollten, was man unter MORAL versteht. Bei sehr vielen Politikern/innen zweifle ich das an. Schauen sie doch hin, der eine kann sich an nichts mehr erinnern, eine andere nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau usw usw. Die Heuchelei nimmt im Land immer mehr zu.
nur_mal_so
17.03.2022, 13:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
nur_mal_so
17.03.2022, 13:20 Uhr
Liebe nnz,
verzeiht bitte, ich habe jetzt selbst recherchiert, woher dieser Spruch kommt.

Ich bin als erstes fündig geworden auf einem Profil, welches als Bild das rot durchgestrichene "weiblich"-Zeichen hat ("keine Frauen!"), und Nachrichten über ukrainische Biowaffen und fake-Corona-Impfungen teilt. Danach habe ich aufgehört zu scrollen, weil mich ab da auch nicht mehr die Orthographie Sigmunds "sehr guten Spruches" interessiert hat (aber immerhin war er DORT korrekt geschrieben).
Eckenblitz
17.03.2022, 15:41 Uhr
Paukenschlag
Oskar Lafontaine verlässt die Linkspartei. Er stimmt mit der Arbeit der Partei nicht mehr überein. Er sei angetreten um etwas für die sozial schwachen Menschen zu tun und das sei mit dieser Partei nicht mehr möglich. So sagt er.
Weiter sagt er. „Zudem unterstütze die Partei ein im Saarland etabliertes "Betrugssystem" bei der Akquise von Mitgliedern, das er nicht mehr mittragen könne.“ Was nun, was sagt die Partei dazu, wird er jetzt zum „NAZI“ abgestempelt, was ich dieser Partei durchaus zutraue.
Können sie aber bei Zeit -online nachlesen.
geloescht.20250302
18.03.2022, 13:53 Uhr
Die Grippe...
...ist in diesem Winter schon mal ausgefallen.

Was verhindert Covid demnächst? Krebs und Geschlechtskrankheiten?

Übrigens wurde neulich ein dünner Mann in Anzug und Weste auf einem See gesichtet, der tatsächlich über das Wasser lief.

Am einen Ufer wartete Anne Will und am anderen Markus Lantz... Er konnte sich nicht entscheiden und fragte per Handy alle Pharmaunternehmen ab, ob man ihn und seine Geliebte namens Corona nicht klonen könnte...

Im Gegenzug würde er Krankenhausbetten und ITS-Inventar je nach Wunsch "spenden"...
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