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Mi, 20:30 Uhr
16.03.2022
Eine Nummer zu groß?

Absage des 44. Neustadttreffens

Eigentlich sollte Neustadts Ortsteilbürgermeister Dirk Erfurt auf der heutigen Sitzung des Harztor Gemeinderates über die Vorbereitungen zum 44. Internationalen Neustadttreffen und der 650 Jahrfeier informieren. Es wurden keine langen Ausführungen, denn das Treffen wurde abgesagt, sehr zur Verwunderung der Gemeinderäte…

„Eine gute Idee und tolle Visionen sind abgesagt“, sagte Erfurt zum Tagesordnungspunkt. Nähere Erläuterungen wollte er im nichtöffentlichen Teil der Sitzung geben.

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In einer nichtöffentlichen Sitzung hatte am vergangenen Montag der Neustädter Ortschaftsrat getagt. Dort wurde über die Vorbereitungen und die Finanzierung des Festes, das in 176 Tagen gefeiert werden sollte, gesprochen. Vom 9. bis zum 11. September wollte die Südharzgemeinde das internationale Treffen auf drei Bühnen ganz groß feiern. Harztor schaffte dafür extra eine Stelle, die der Neustadt-Information angegliedert wurde. Die Planungen begannen im vergangenen Jahr, Einladungen wurden verschickt, T-Shirts gedruckt, eine Homepage ins Leben gerufen. Bis jetzt konnte jedoch die Finanzierung nicht abgesichert werden. Nun, nach einem Beschluss des Ortschaftsrates, ist alles Geschichte. Neustadt wird nicht feiern. Ob und wie das 650. Jubiläum von Neustadt begannen werden soll ist noch unklar.
Sandra Witzel
Autor: swi

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Kommentare
murmeltier
17.03.2022, 09:59 Uhr
Chance vertan
Mit der Absage des Neustadttreffens hat die gesamte Region eine Chance vertan. Vertan im Tourismus. Da wurden in den zurückliegenden Jahren immer wieder Tourismusverbände ins Leben gerufen. Vermutlich, um Arbeitsplätze für gewisse Menschen in Verwaltungen und Politik zu schaffen. Doch da, wo Tausende Gäste für drei Tage in die Südharzregion kommen, die angeblich so toll ist, da versagt der öffentliche Geldfluss. Hier kann man nur mit dem Kopf schütteln. Auch angesichts der Tatsache, dass sich der Monsterbau hinter dem Theater vermutlich der 40-Millionen-Euro-Grenze zuneigen wird, ist die Absage dieses überregionalen Events ein Totalversagen der agierenden Verantwortlichen - von der Kommunen, über den Landkreis bis nach Erfurt.
Linnert
20.03.2022, 12:57 Uhr
Der Südharz ist eben keine thüringer Kernregion :-(
Würde Neustadt nicht im Südharz, sondern im Thüringer Wald oder an der Touristen-Achse Weimar-Erfurt-Eisenach liegen, würden Gelder locker gemacht. Der Südharz blutet tourismusmäßig aus. Erfurt ist scheinbar doch zu weit weg.
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