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Mi, 12:46 Uhr
16.03.2022
Diesel im Vergleich zur Vorwoche 14 Cent teurer

Benzinpreis steigt um knapp neun Cent

Der Anstieg der Kraftstoffpreise hat sich in der vergangenen Woche fortgesetzt: Im Vergleich zur Vorwoche kletterte der Preis für einen Liter Diesel um 14,2 Cent und liegt aktuell bei durchschnittlich 2,292 Euro...

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Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach verteuerte sich auch Benzin erneut deutlich. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer im bundesweiten Mittel 2,192 Euro bezahlen, das sind 8,9 Cent mehr als vor Wochenfrist. Die ADAC Preisdaten zeigen jedoch auch, dass der dramatische Anstieg fürs erste gestoppt zu sein scheint, denn in den vergangenen Tagen haben sich die Preise auf sehr hohem Niveau stabilisiert.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent pendelt derzeit um die 100 US-Dollar und liegt damit mehr als 25 Dollar unter dem Niveau der Vorwoche. Warum die Kraftstoffpreise nicht gefallen, sondern erneut massiv gestiegen sind, liegt laut ADAC neben kriegsbedingten Verwerfungen auch daran, dass die Mineralölkonzerne in ihrem Raffineriegeschäft derzeit kräftig mitverdienen.

Dass Diesel im bundesweiten Schnitt um zehn Cent je Liter teurer ist als Benzin, liegt auch an der gestiegenen Heizölnachfrage, die in diesem Frühjahr – anders als sonst üblicherweise – erneut Fahrt aufnimmt. Die gestiegene Nachfrage sorgt für eine besonders starke Verteuerung beim Heizöl und damit auch beim Diesel-Kraftstoff.

Die Autofahrer sollten alle Möglichkeiten zum Sparen beim Tanken nutzen, etwa indem sie abends tanken. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel morgens am meisten kosten, in den Abendstunden am günstigsten sind. Auch zwischen den gängigen Markentankstellen können die Preisunterschiede erheblich sein und rund sechs Cent je Liter betragen.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
16.03.2022, 23:47 Uhr
Das feuchte Träumchen der GRÜNEN...
... ist inzwischen bittere Realität. Nur funzt es halt net so, wie sie es sich mal erträumt haben.
Alle Leute sollten mit Fahrrädern statt mit Autos durch die Landschaft kutschieren. Autofreie Städte, in denen fröhliche Kinder auf den verkehrsfreien Straßen spielen können...
So hatten sie sich das erträumt. Träume sind oft sehr hübsch bunt und meist sehr unrealistisch.
Unser Wirtschafts-und Klimaminister wird das noch sehr oft realisieren müssen. Wohlstand und Lebensqualität für die grüne Upper-class in den autobefreiten Innenstädten müssen schließlich von Irgendwem erwirtschaftet werden. Wenn sich ein paar Millionen abgehängte Pendler, die bislang noch für Mindestlohn malocht haben zum Heer der Hartzer hinzugesellen, weil Pendeln eben Grütze ist, wenn nur noch der Mineralölkonzern und der Fiskus dran verdient, dann bekommt der Klima-und Wirtschaftsminister ein Problemchen.
Er hat dann zwar ein prima Klima, aber keine Wirtschaft mehr, die seiner Klientel ihr Luxus-Öko-Leben finanziert.
Kobold2
17.03.2022, 08:30 Uhr
Wie oft denn noch
Der Lieblingsfeind für einfach gehäkelte legt die Preise nicht fest , sondern die Mineralölmafia.
Dabei ist immer wieder zu sehen das man mit Erhöhungen für jeden noch so banalen Grund schnell bei der Sache ist . Selbst für Öl was schon lange bezahlt ist und in den Tanks hierzulande lagert.
Sinkt der Ölpreis aber auf dem Weltmarkt ( das ist seit einer Woche schon der Fall) darf der Endkunde aber lange warten, bis er das mal merkt.
Also richten Sie bitte Ihren Protest an die wirklichen Verursacher.
Steuersenkungen gehen zu Lasten der Allgemeinheit und füllen die Konten der Mineralölmafia nur weiter mit den Steuergeldern, die der Endkunde vermeintlich spart, auf.
Das kleine Irland versucht das gerade und man rechnet mit 340 Mio Kosten für den Staat.
Deutschland ist ein wenig größer......
Paulinchen
17.03.2022, 15:38 Uhr
Zumindest sind...
... die Grünen mit ihrer verfehlten Energiepolitik gegenwärtig mit 47 Cent an der Preisentwicklung der Kraftstoffpreise verantwortlich. Nun wird der Finanzminister erst einmal abwarten und abwarten und abwarten, was bei der Prüfung durch das Bundeskartellamt heraus kommt. Es ist einfach nur noch ekelhaft, wie uns der Staat und die ansässigen Mineralölkonzerne betrügen. Die Preise werden vom 31.12. zum 1.1. binnen Sekunden erhöht, täglich variieren sie mehrfach, aber eine generelle und inzwischen überfällige Regulierung nach unten ist angeblich technisch nicht möglich. Für wie blöd halten uns die Geldhaie eigentlich? Es ist schädig, an und in der Not der Bürger sich selbst die Taschen zu füllen.
Kobold2
17.03.2022, 17:24 Uhr
Ach Paulinchen
Ich finde auch ekelhaft, das man sich seit Jahren willenlos den Launen der Mineralölgesellschaften ergibt, anstatt von seiner Marktmacht als Endkunde Gebrauch zu machen.
Die einfachsten Schritte sind dabei, so wenig wie möglich Auto fahren, ein wirtschaftliches Autokaufen und nicht ein schickes für die Nachbarn und Kollegen, niemals die überzogenen Preise an einer Autobahntankstelle akzeptieren.
Das schreibe ich hier seit Jahren und seit Jahren meint man, das die Daumen ganz unten rechts dagegen helfen.
Wenn man mit einer Situation nicht zufrieden ist, muss man was ändern und nicht darauf warten, daß es andere für einen machen. "Weiter so" , ist keine Option und wenn man selbst nichts macht, geht es aber "weiter so"
Ihrere 47 Cent gehen leider nicht auf das Konto der Grünen, auch wenn es für sie die einfache Antwort auf ein komplexeres Problem ist.
Paulinchen
17.03.2022, 18:32 Uhr
@kobold2
Da es hier in "unserer Zeitung, der nnz-online" keinen Chat gibt, würde ich Sie bitten, Ihre ständigen persönlichen Antworten auf die Kommentare anderer Kommentatoren einfach zur Kenntnis zu nehemen und die Finger still zu halten. Merken Sie nicht an den "Däumchen", dass Sie nerven?
Kobold2
17.03.2022, 19:07 Uhr
Falsch
Ich halte einigen hier den Spiegel vor und dadurch fühlen sie sich genervt. Man möchte die eigenen Fehler einfach nicht sehen und meint, die liegen nur bei anderen.. Schauen sie einfach mal die Kommetare und zählen sie mal durch , wie viele hier mit meinem Nickname beginnen ( ihre eingeschlossen) . So viel zum Thema Chat
Die Daumen taugen hier bei den meisten Kommetatoren allenfalls als Lesebestätigung mehr nicht und wer dem Kindergarten Bedeutung bei misst, vertaut sicher auch Bewertungen bei Amazon und wundert sich warum die Realität doch anders ist.
An dem derzeitigen Geschrei über die Kraftstoffpreise kann ich nur erkennen, daß manch einer einfach nichts dazu lernen will und dafür aber die Schuld anderweitig sucht.
Das wird halt so nicht besser.....
Die breite Masse lässt sich seit Jahten von den Mineralölkonzernen den Energiekonzernen und der Autoindusdrie durch die Manege ziehen und merkt es nicht mal . Dabei vergisst man das man als Endkunde eine Marktmacht hat, die man anwenden kann und sollte.
Aber jammern geht ja immer......
diskobolos
17.03.2022, 20:03 Uhr
Wie kommen Sie auf die 47 ct, an denen die Grünen Schuld sein sollen, Paulinchen?
So viel ich weiß, ist die Partei erst seit ca. 100 Tagen an der Regierung. Vorher war GroKo. Auf welche Beschlüsse oder Maßnahmen in dieser Zeit bezieht sich Ihre Aussage?
Gegen ein generelles Absenken der Energiepreise sprechen sich fast alle Ökonomen aus. Es wäre reiner Populismus. Alle freuen sich im Moment, aber genau die gleichen Leute müssten es am Ende bezahlen.
Der Staat kann höchstens gezielt bei Notfällen eingreifen.

"Freibier für alle" wäre eine populäre Forderung, aber weder sinnvoll, noch bezahlbar

Und was machen wir dann mit den Preisen für Lebensmittel, Baumaterial oder den Mietpreisen. Soll der Staat auch eingreifen, wenn das neue Auto 50% teurer ist als das letzte? Oder die Werkstatt, der Friseur...
Herr Taft
17.03.2022, 21:33 Uhr
noch ein Kommentar...mit einem Nickname voran (aber mit Themenbezug):
oh Kobold... entgegen meiner sexuellen Orientierung könnte ich Sie für Ihren Beitrag herzhaft knutschen :-D... oder mal auf ein Bier einladen...

Das meiste, was hier so abgesondert wird, ist so lächerlich, dass ich nur seltenst Zeit darauf verschwende es zu kommentieren. Ich habe versucht mich anzupassen, hab meinen Nickname nach all den Beleidigungen gewählt, die ich erfahren habe..um den Paulinchens, Halssteckenbleibs, Müller13... u.s.w. den Wind aus den Segeln zu nehmen... aber egal...blind ist eben nicht nur, wer nicht sehen kann.. sondern auch, wer nicht sehen will...

Umso erfreulicher ist es, dass es in meiner Heimat noch klar denkende Menschen gibt, die die Realitäten sehen, keine Maximalforderungen stellen und irgendwie auf dem Boden der Tatsachen stehen.

zum Thema:

Der Ölpreis stieg schon vor dem 24.2. rapide, was mit der erwarteten Eskalation durch den russischen Aggressor zu tun hatte... aber auch mit der künstlichen Verknappung des Angebotes durch die OPEC....die wollten halt nicht mehr Öl fördern, obwohl die Nachfrage gestiegen ist...das mag auch politische Gründe haben, aber das wissen die Scheichs nur alleine... nach dem 24.2 schoss der Ölpreis durch die Decke... eigentlich ohne Grund, weil die Fördermengen gleich blieben... es war eine Angstprämie... Angst vor einer bevorstehenden Verknappung. Das ist mittlerweile erledigt. Der Ölpreis liegt recht genau da, wo er auch ohne den Ukraine-Konflikt wäre.... allerdings der Benzinpreis nicht. Deswegen ist es absolut richtig, wenn die Kartellbehörde angerufen wird und die staatliche Subvention eben nicht erfolgt... wollen wir wirklich mit steuergeld, die taschen von Exxon, BP, Shell und Rosneft füllen ? ...falls doch... kein Ding, hab Aktien von allen vieren... aber fair und redlich wäre es nicht....
geloescht.20250302
18.03.2022, 15:26 Uhr
Wie definiert der ADAC morgens?
Um 5 bis 6 Uhr haben auch die nicht 24-Stunden-Tankstellen wieder geöffnet und sind meist günstiger als abends kurz vor der Schließung. Der ADAC verbreitet, was die "Tankkultur" betrifft, seit Jahren nur noch Faketipps.

Und dieses Hauen und Stechen sowie persönliches Gebashe der Kommentatoren ist doch kontraproduktiv.

Neulich ist mir die Kauleiste runtergeklappt, als an einer Tankstelle plötzlich das hochgejubelte E10 teurer war als Superplus.

Der Staat bestimmt nicht die Preise, aber er profitiert je nach Höhe mehr oder minder von den Steuereinnahmen. Kann man sich nicht endlich mal hier darauf einigen, ohne diesen Kleinkrieg um die Deutungshoheit der Abzocke dauernd eskalieren zu lassen?
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