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Di, 15:36 Uhr
15.03.2022
FDP will Senkung der Grunderwerbsteuer

Mehr Familien den Traum vom Eigenheim ermöglichen

Nirgends in Deutschland ist die Grunderwerbsteuer höher als in Thüringen. Deshalb soll der Steuersatz von 6,5 Prozent wieder auf den ursprünglichen Wert von 3,5 Prozent sinken, also auf das Niveau, wie es vor den Erhöhungen durch Schwarz-Rot und Rot-Rot-Grün bestand...

Ein entsprechender Gesetzentwurf der Freien Demokraten ist während der dieswöchigen Plenarsitzung des Thüringer Landtags als TOP 3 gesetzt.

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„Der hohe Steuersatz ist für viele Familien nichts anderes als ein von Rot-Rot-Grün und CDU aufgetürmtes Hindernis auf dem Weg zum Eigenheim. Die Lösung der Wohnungsknappheit besteht ganz gewiss nicht in der Verteuerung von neuem Wohnraum“, sagt Dirk Bergner, baupolitischer Sprecher der FDP. „Es ist auch nicht sinnvoll, erst überzogene Steuern zu kassieren und den Bauherren dann einen Teil dieser Gelder wieder über Förderprogramme zurückzugeben als seien sie ein Geschenk. Der einfachste und überzeugendste Weg besteht darin, Familien von vornherein ihr Geld zu belassen.“

In den Nachbarländern Bayern und Sachsen beträgt der Steuersatz besagte 3,5 Prozent.

Musterrechnung
Familien zahlen derzeit bei einem Grunderwerb in Höhe von 250.000 Euro eine Steuer von 16.250 Euro. Sinkt der Steuersatz wie gefordert, müssten sie nur noch 8.750 Euro bezahlen. Das würde eine Entlastung in Höhe von 7.500 Euro bedeuten.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
15.03.2022, 16:31 Uhr
Grunderwerbssteuer
Hättet ihr euch damals, als Oppsosition, zusammen gegen die Erhöhung gewendet, hätte Ramelow doch keine Cance gehabt.
Aber - ihr habt gekniffen! Und jetzt jammern. Pfui.
Klassikerin
15.03.2022, 16:52 Uhr
alles schön und gut mit der Senkung der Grunderwerbssteuer.....
....nur reicht das nicht mehr aus um den Erwerb von Wohneigentum bezahlbar zu belassen. Nicht umsonst springen so viele junge Familien ab, eben einfach, weil sie es sich nicht mehr leisten können - den Traum vom Eigenheim. 250.000 EUR reichen wohl nicht mehr aus... Die Teuerungsrate ist enorm und sie hat nichts mit dem Ukrainekrieg zu tun, das war schon vorher und dürfte nun noch mehr in die Höhe schnellen.... Wenn ein neues Häuschen mit überschaubarem Grundstück auf dem Dorf schon 400.000 EUR kosten (und da dürfte dann lediglich die Standardausstattung gegeben sein, was soll es dann in der Stadt kosten und wir leben hier in der "Pampa" und nicht in begehrten Städten wie Jena, Erfurt, Weimar (beispielhaft)....
Wie war das mit den geplanten Eigenheimen auf dem ehemaligen Gelände des Schachtbau an der Bleiche??? Sind da nicht die zukünftigen Häuslebauer abgesprungen, weil es eben einfach nicht mehr finanzierbar ist????

Die Spirale wird wohl noch weiter gehen.... kein Ende in Sicht.
Echter-Nordhaeuser
15.03.2022, 18:30 Uhr
"Nirgends höher als in Thüringen"
Ob Grunderwerbsteuer, Spritpreise und andere Dinge, ist Thüringen ein Luxus Bundesland.
Verdienen die Leute hier soviel Geld manche bekommen es auch das hier alles teurer ist.
geloescht.20240214
15.03.2022, 20:16 Uhr
Man könnte da auch regulieren..
..wirken. Zum Beispiel unterscheiden ob auf der grünen Wiese neu gebaut wird oder Bestandsimmobilien erworben und saniert werden. So kann der Flächenverbrauch gezielt gesteuert werden. Oder ein Entfall der Steuer wenn nicht sanierumgsfähige Objekte gekauft werden und nach deren Abriss dort neu gebaut wird. Sind aber nur alles Überlegungen.
Kobold2
15.03.2022, 21:01 Uhr
Dafür gab
es doch hier kürzlich die "frohe Botschaft " zu lesen, das hier die Regionen mit den niedrigsten Grundstücks und Immobilienpreisen deutschlandweit zu finden sind. Niedriger als z.B. verlassene und trostlos erscheinende Tagebauregionen.
Man sollte sich eher Gedanken machen, warum nur wenige eine Perspektive sehen, dauerhaft hier sesshaft zu werden?
Da ist die Grunderwerbssteuer sicher das geringere Übel.
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