Di, 17:07 Uhr
13.12.2005
Ermittlungen abgeschlossen
Nordhausen (nnz). Viele Kraftfahrer, die aus Richtung Erfurt nach Nordhausen hineinfahren, sind von der neuen Ampelregelung an der Einfahrt zur Rothenburgstraße genervt. Die Ursachen wurden jetzt in der Stadtverwaltung ermittelt.
Die Haupt-Ursachen für die Staus auf der Barbarossastraße – der B4 aus Richtung Sondershausen hinter der Bahn-Unterführung in Richtung Stadtmitte - im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Ampel-Kreuzung sind ermittelt und werden bis Weihnachten abgestellt. Angela Breuer vom städtischen Bauamt: In der Rothenburgstraße liegt auf Höhe der Zufahrt zum neuen Autohaus für die Rechtsabbieger in Richtung Barbarossastraße eine Induktionsschleife, die im Bedarfsfall ein Grünsignal anfordert. Leider wird diese Schleife auch jedes Mal von jenen Rechtsabbiegern aus Richtung Sondershausen überfahren, die nach der Einfahrt in die Rothenburgstraße regelwidrig sofort wieder nach links auf das Grundstück des Autohauses biegen, obwohl eine durchgezogene Sperrlinie dies eindeutig untersagt.
Und die Induktionsschleife gibt natürlich einem vermeintlichen Fahrzeug aus der Rothenburgstraße `Grün´ und stoppt damit jedes Mal den Verkehr von der B4. Der Verkehr auf der Bundesstraße kommt damit grundlos zum Stehen. Daher die Staus, erklärte Frau Breuer weiter. Wegen dieses Fehlverhaltens der Fahrzeugführer werde man jetzt das Computerprogramm so umprogrammieren müssen, dass die Induktionsschleife erst dann ein Schaltsignal aussendet, wenn ein Fahrzeug mehr als 3 Sekunden auf ihr verharrt – wie dies bei wartenden Fahrzeugen der Fall ist.
Ein weiterer Grund für die Staus liege in der gegenüberliegenden Zufahrt zur Barbarossastraße aus Richtung Blech-Service beziehungsweise Heizkraftwerk. Auch dort geht es um die Induktionsschleifen: Obwohl dies entsprechende Schilder verbieten, parken in dieser Zufahrt immer wieder Autos – vor allem LKW. Und sie tun dies genau auf einer Induktionsschleife. Und damit besteht dasselbe Problem wie gegenüber: Das parkende Auto wird als Ausfahrtswilliger wahrgenommen, die Schleife sendet ein Anforderungssignal, für die Ausfahrt gibt es `Grün´, auf der B4 Rot – alles steht obwohl niemand fährt, sagte Angela Breuer. Die benachbarten Firmen hätten zugesagt, dafür zu sorgen, dass die LKWs dort das Parken künftig unterlassen.
Im Laufe der kommenden Tage werde darüber hinaus noch eine Feinabstimmung zwischen der neuen Ampelkreuzung und der Kreuzung mit der Kyffhäuserstraße vorgenommen, um den Verkehrsfluss so flüssig wie möglich zu gestalten. Allerdings ist dann die Grenze erreicht. Denn eines ist klar: Mit der Hinzunahme der Rothenburgstraße in die Ampelschaltung wird aus dieser Richtung mehr `Grün´ benötigt. Und das muss von der B4 aus Sondershausen genommen werden. Für alle Richtungen Dauergrün ist mathematisch eben leider nicht möglich. Zu Beginn des kommenden Jahres werde an der neuen Kreuzung die bisherige Behelfsampel durch einen festen Ampelausleger-Mast ersetzt.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Ampelkreuzung Barbarossa-/Rothenburgstraße wurde dort auf der B 4 aus Richtung Sonderhausen in Richtung Stadtmitte eine 2. Geradeaus-Spur eingerichtet. Rainer Kottek von der städtischen Verkehrsbehörde: Leider benutzen noch nicht alle Fahrzeugführer diese 2. Spur – obwohl dies einen Zeitgewinn brächte und zugleich den Rückstau verkürzen könnte. Als Ursache vermutet Kottek alte Gewohnheiten, da diese Spur zuvor eine Bushalte-Bucht – und damit das Befahren nicht erlaubt - gewesen sei.
Autor: nnzDie Haupt-Ursachen für die Staus auf der Barbarossastraße – der B4 aus Richtung Sondershausen hinter der Bahn-Unterführung in Richtung Stadtmitte - im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Ampel-Kreuzung sind ermittelt und werden bis Weihnachten abgestellt. Angela Breuer vom städtischen Bauamt: In der Rothenburgstraße liegt auf Höhe der Zufahrt zum neuen Autohaus für die Rechtsabbieger in Richtung Barbarossastraße eine Induktionsschleife, die im Bedarfsfall ein Grünsignal anfordert. Leider wird diese Schleife auch jedes Mal von jenen Rechtsabbiegern aus Richtung Sondershausen überfahren, die nach der Einfahrt in die Rothenburgstraße regelwidrig sofort wieder nach links auf das Grundstück des Autohauses biegen, obwohl eine durchgezogene Sperrlinie dies eindeutig untersagt.
Und die Induktionsschleife gibt natürlich einem vermeintlichen Fahrzeug aus der Rothenburgstraße `Grün´ und stoppt damit jedes Mal den Verkehr von der B4. Der Verkehr auf der Bundesstraße kommt damit grundlos zum Stehen. Daher die Staus, erklärte Frau Breuer weiter. Wegen dieses Fehlverhaltens der Fahrzeugführer werde man jetzt das Computerprogramm so umprogrammieren müssen, dass die Induktionsschleife erst dann ein Schaltsignal aussendet, wenn ein Fahrzeug mehr als 3 Sekunden auf ihr verharrt – wie dies bei wartenden Fahrzeugen der Fall ist.
Ein weiterer Grund für die Staus liege in der gegenüberliegenden Zufahrt zur Barbarossastraße aus Richtung Blech-Service beziehungsweise Heizkraftwerk. Auch dort geht es um die Induktionsschleifen: Obwohl dies entsprechende Schilder verbieten, parken in dieser Zufahrt immer wieder Autos – vor allem LKW. Und sie tun dies genau auf einer Induktionsschleife. Und damit besteht dasselbe Problem wie gegenüber: Das parkende Auto wird als Ausfahrtswilliger wahrgenommen, die Schleife sendet ein Anforderungssignal, für die Ausfahrt gibt es `Grün´, auf der B4 Rot – alles steht obwohl niemand fährt, sagte Angela Breuer. Die benachbarten Firmen hätten zugesagt, dafür zu sorgen, dass die LKWs dort das Parken künftig unterlassen.
Im Laufe der kommenden Tage werde darüber hinaus noch eine Feinabstimmung zwischen der neuen Ampelkreuzung und der Kreuzung mit der Kyffhäuserstraße vorgenommen, um den Verkehrsfluss so flüssig wie möglich zu gestalten. Allerdings ist dann die Grenze erreicht. Denn eines ist klar: Mit der Hinzunahme der Rothenburgstraße in die Ampelschaltung wird aus dieser Richtung mehr `Grün´ benötigt. Und das muss von der B4 aus Sondershausen genommen werden. Für alle Richtungen Dauergrün ist mathematisch eben leider nicht möglich. Zu Beginn des kommenden Jahres werde an der neuen Kreuzung die bisherige Behelfsampel durch einen festen Ampelausleger-Mast ersetzt.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Ampelkreuzung Barbarossa-/Rothenburgstraße wurde dort auf der B 4 aus Richtung Sonderhausen in Richtung Stadtmitte eine 2. Geradeaus-Spur eingerichtet. Rainer Kottek von der städtischen Verkehrsbehörde: Leider benutzen noch nicht alle Fahrzeugführer diese 2. Spur – obwohl dies einen Zeitgewinn brächte und zugleich den Rückstau verkürzen könnte. Als Ursache vermutet Kottek alte Gewohnheiten, da diese Spur zuvor eine Bushalte-Bucht – und damit das Befahren nicht erlaubt - gewesen sei.


