Mo, 12:34 Uhr
14.03.2022
Katharina Schmolke zieht weiter
Bunte Fußabdrücke im Südharz
Wenn jemand weiterzieht, der sehr wertgeschätzt wird, dann fragen die Zurückbleibenden im ersten Schreckmoment oft: Warum und wohin? Seit 2016 ist Katharina Schmolke als Referentin für die Arbeit mit Kindern und Familien im Kirchenkreis Südharz unterwegs...
Im Sommer wird die 38-jährige nun mit Ehemann Martin und den Kindern Rebecca und Micha aus familiären Gründen Richtung Magdeburg weiterziehen. Wieder ein wenig näher an die Familie, sagt sie. Der Abschied fällt sichtlich schwer, sie alle sind nicht nur beruflich, sondern auch als Familie in Bielen und im Kirchenkreis angekommen.
Der farbenfrohe Fußabdruck, den Katharina Schmolke im Südharz in den vergangenen Jahren an vielen Stellen hinterlassen hat, wird bleiben. Den kunterbunten Familienvormittag rief sie in Ellrich ins Leben, in Bielen war sie bei der Entwicklung des Schöpfungsgartens aktiv. Die Familien-Gottesdienst-YouTube-Serie in der ersten Corona-Hochphase Wohnzimmer Familienkirche trägt ihre Handschrift. Der alljährliche Kirchen-Entdeckertag, das Ehrenamtsprojekt FAKI (Familienkirche) in Bielen und die KILEICA-Ausbildung (Kinder-Leiter-Card) bleiben ihr persönlich besonders in Erinnerung. Privat hat sie sogar ein ganz munteres Souvenir im Gepäck – ihr Sohn ist ein echter Nordhäuser.
Der Traum von der Kinderkirche
Auf die Frage, was sie gern noch erledigt hätte, fallen der Referentin auf Anhieb die Mitgestaltung des neuen Stellenplans und die Fundraising-Arbeit ein. Beim kommenden Stellenplan traut sie dem Kirchenkreis das Finden guter Lösungen zu, hofft aber auf Teamlösungen in den Regionen für die Gemeindepädagogen. Derzeit wird beispielsweise bei den Freizeiten so gearbeitet. Vielleicht könne neben dem Projekt Jugendkirche, das Projekt Kinderkirche entstehen, träumt Katharina Schmolke und spielt diesen Ball an alle Mitdenkenden weiter.
Und was gibt sie ihren gemeindepädagogisch Mitarbeitenden mit auf den Weg? Ihr seid immer ganz nah an den Sorgen, Nöten und auch wunderbaren Erlebnissen der Kinder und Familien in den euch anvertrauten Gemeinden dran. Ihr werdet gebraucht, betont sie eindringlich. Genauso wichtig sind ihr die Ehrenamtlichen in den Gemeinden. Ihr Engagement sei wirklich beeindruckend, darüber könne ruhig mehr berichtet werden.
Mit Schmolkes Abschied wird ihre Referentenstelle frei. Ich kann nur empfehlen, sich auf die Stelle zu bewerben. Hier gibt es ein gutes und wertschätzendes Miteinander unter den Kollg*innen, eine gute Zusammenarbeit mit dem Kreiskirchenamt und der Suptur sowie eine wunderbare Gegend, sagt sie. Und abschließend: Ich danke Gott dafür, dass mich mein Weg hier entlanggeführt hat. Dass ich hier arbeiten und viel dazulernen konnte.
Im Kirchenkreis Südharz ist man sehr dankbar für jeden ihrer bunten Fußabdrücke und wünscht ihr und ihrer Familie Gottes Segen für den anstehenden Neuanfang.
Autor: redIm Sommer wird die 38-jährige nun mit Ehemann Martin und den Kindern Rebecca und Micha aus familiären Gründen Richtung Magdeburg weiterziehen. Wieder ein wenig näher an die Familie, sagt sie. Der Abschied fällt sichtlich schwer, sie alle sind nicht nur beruflich, sondern auch als Familie in Bielen und im Kirchenkreis angekommen.
Der farbenfrohe Fußabdruck, den Katharina Schmolke im Südharz in den vergangenen Jahren an vielen Stellen hinterlassen hat, wird bleiben. Den kunterbunten Familienvormittag rief sie in Ellrich ins Leben, in Bielen war sie bei der Entwicklung des Schöpfungsgartens aktiv. Die Familien-Gottesdienst-YouTube-Serie in der ersten Corona-Hochphase Wohnzimmer Familienkirche trägt ihre Handschrift. Der alljährliche Kirchen-Entdeckertag, das Ehrenamtsprojekt FAKI (Familienkirche) in Bielen und die KILEICA-Ausbildung (Kinder-Leiter-Card) bleiben ihr persönlich besonders in Erinnerung. Privat hat sie sogar ein ganz munteres Souvenir im Gepäck – ihr Sohn ist ein echter Nordhäuser.
Der Traum von der Kinderkirche
Auf die Frage, was sie gern noch erledigt hätte, fallen der Referentin auf Anhieb die Mitgestaltung des neuen Stellenplans und die Fundraising-Arbeit ein. Beim kommenden Stellenplan traut sie dem Kirchenkreis das Finden guter Lösungen zu, hofft aber auf Teamlösungen in den Regionen für die Gemeindepädagogen. Derzeit wird beispielsweise bei den Freizeiten so gearbeitet. Vielleicht könne neben dem Projekt Jugendkirche, das Projekt Kinderkirche entstehen, träumt Katharina Schmolke und spielt diesen Ball an alle Mitdenkenden weiter.
Und was gibt sie ihren gemeindepädagogisch Mitarbeitenden mit auf den Weg? Ihr seid immer ganz nah an den Sorgen, Nöten und auch wunderbaren Erlebnissen der Kinder und Familien in den euch anvertrauten Gemeinden dran. Ihr werdet gebraucht, betont sie eindringlich. Genauso wichtig sind ihr die Ehrenamtlichen in den Gemeinden. Ihr Engagement sei wirklich beeindruckend, darüber könne ruhig mehr berichtet werden.
Mit Schmolkes Abschied wird ihre Referentenstelle frei. Ich kann nur empfehlen, sich auf die Stelle zu bewerben. Hier gibt es ein gutes und wertschätzendes Miteinander unter den Kollg*innen, eine gute Zusammenarbeit mit dem Kreiskirchenamt und der Suptur sowie eine wunderbare Gegend, sagt sie. Und abschließend: Ich danke Gott dafür, dass mich mein Weg hier entlanggeführt hat. Dass ich hier arbeiten und viel dazulernen konnte.
Im Kirchenkreis Südharz ist man sehr dankbar für jeden ihrer bunten Fußabdrücke und wünscht ihr und ihrer Familie Gottes Segen für den anstehenden Neuanfang.


