Mo, 12:08 Uhr
14.03.2022
Peter Blei unterwegs
Kriegsgrab verschwunden?
Peter Blei hat sich das schöne Wetter der letzten Tage zu Nutze gemacht und war mit der Kamera bei Neustadt unterwegs. Doch Herr Blei fand nicht alles, was er erwartete...
An einen sonnigen Tag machte ich mich auf von Neustadt-Grillplatz zur Sägemühle. Auf dem Weg liegt indirekt ein Soldatengrab, den Abstecher wollte ich mir gönnen.
Das Soldatengrab gibt es wohl nicht mehr? Das letzte Mal war ich 2020 da, ein Mann und sein Sohn, aus Herrmannsacker, machten gerade Grabpflegearbeiten.
Nun sieht man nur noch Baumstämme und Schlamm.
Peter Blei
Update: Die Gemeinde Harztor war so nett Herrn Bleis Frage zu beantworten:
Das Soldatengrab, das sich einst im Wald bei Herrmannsacker befand, ist bereits im Jahr 2020 auf den Friedhof in Herrmannsacker umgebettet worden. Ebenso ein weiteres Grab eines unbekannten Soldaten, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befand.
Nachdem Unbekannte im Juni 2020 die sterblichen Überreste des im 2. Weltkrieg gefallenen Feldwebels Otto Hampp und Sprengmittel aus seinem Kriegsgrab im Wald freigelegt hatten, entschied sich die Gemeinde Harztor in Absprache mit dem Landesverwaltungsamt für die Umbettung.
Am 5. November 2020 konnten ehrenamtliche Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Thüringen, mit Hilfe des Bauhofes und der Firma Tauber Delaborierung GmbH aus Wernrode dann auch die sterblichen Überreste des zweiten, unbekannten Soldaten bergen.
Leider war es nicht möglich, die Identität des Toten zu klären. Im Anschluss an die Exhumierung wurden die sterblichen Überreste beider Soldaten im Sammelgrab neben ihren Kameraden auf dem Friedhof Herrmannsacker bestattet. Auf dem dortigen Grabstein wird an beide Soldaten erinnert. Der MDR hatte damals über die Umbettung berichtet.
Autor: redAn einen sonnigen Tag machte ich mich auf von Neustadt-Grillplatz zur Sägemühle. Auf dem Weg liegt indirekt ein Soldatengrab, den Abstecher wollte ich mir gönnen.
Das Soldatengrab gibt es wohl nicht mehr? Das letzte Mal war ich 2020 da, ein Mann und sein Sohn, aus Herrmannsacker, machten gerade Grabpflegearbeiten.
Nun sieht man nur noch Baumstämme und Schlamm.
Peter Blei
Update: Die Gemeinde Harztor war so nett Herrn Bleis Frage zu beantworten:
Das Soldatengrab, das sich einst im Wald bei Herrmannsacker befand, ist bereits im Jahr 2020 auf den Friedhof in Herrmannsacker umgebettet worden. Ebenso ein weiteres Grab eines unbekannten Soldaten, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befand.
Nachdem Unbekannte im Juni 2020 die sterblichen Überreste des im 2. Weltkrieg gefallenen Feldwebels Otto Hampp und Sprengmittel aus seinem Kriegsgrab im Wald freigelegt hatten, entschied sich die Gemeinde Harztor in Absprache mit dem Landesverwaltungsamt für die Umbettung.
Am 5. November 2020 konnten ehrenamtliche Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Thüringen, mit Hilfe des Bauhofes und der Firma Tauber Delaborierung GmbH aus Wernrode dann auch die sterblichen Überreste des zweiten, unbekannten Soldaten bergen.
Leider war es nicht möglich, die Identität des Toten zu klären. Im Anschluss an die Exhumierung wurden die sterblichen Überreste beider Soldaten im Sammelgrab neben ihren Kameraden auf dem Friedhof Herrmannsacker bestattet. Auf dem dortigen Grabstein wird an beide Soldaten erinnert. Der MDR hatte damals über die Umbettung berichtet.




























