Mo, 12:33 Uhr
12.12.2005
Busse auf die Schiene
Nordhausen (nnz). Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk können sich alle freuen, die viel mit Bus und Straßenbahn unterwegs sind. Die nnz hat sich angesehen, wo Busse jetzt auch auf Schienen unterwegs sind.
Busse auf die Schiene (Foto: nnz)
Umgerüstet zu Straßenbahnen werden die Busse nicht, seit heute können sie aber gemeinsam mit den Bahnen eine Wendeschleife und Haltestelle befahren. Durch die Verbreiterung des Innenbereichs und durch Oberflächenbitumierung ist es jetzt möglich, daß nicht nur die Straßenbahnbenutzer von der neuen Wendeschleife in Nordhausen-Nord profitieren. Ab sofort halten am Krankenhaus nicht nur die Bahnlinien 1 und 10, auch der Stadtbus E und die Regionalbuslinien 22, 25, 261 machen hier Station. Kurze Umsteigewege und ein neuer Fahrkartenautomat erwarten die Fahrgäste. Mit einem Knopfdruck wurde die neue Fahrgastinformation in Betrieb genommen. Diese zeigt Abfahrts- und Ankunftszeiten und informiert über eventuelle Störungen und Behinderungen.
Die Bauzeit zwischen Juli und Ende September dauerte nur neun Wochen. Seit der letzten Septemberwoche konnte die Haltestelle von der Straßenbahn bereits benutzt werden. Erneuert wurden neben dem Haltestellenbereich die aus den 1980er Jahren stammende Oberleitung und das Gleisbett. 350 Meter Schienen sind nun neu, zwei mechanische Weichen wurden eingebaut. Geschäftsführer Bodo Hempel betonte, daß diese neue Wendeschleife eine hochwertige Verflechtung des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt und des Landkreises ermöglicht.
Die Maßnahme kostete 705.000 Euro. Das Land Thüringen förderte den Bau mit 85 % aus Mitteln eines Förderprogramms für den öffentlichen Nahverkehr. Die Planung und den Bau übernahmen zwei Firmen aus Thüringen und eine aus Sachsen-Anhalt. Die Stadtwerke möchten sich bei den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis während der Bauarbeiten bedanken und darauf hinweisen, daß ab sofort der Haltepunkt für Busse in der Dr.-Robert-Koch-Straße entfällt.
Autor: wf
Busse auf die Schiene (Foto: nnz)
Umgerüstet zu Straßenbahnen werden die Busse nicht, seit heute können sie aber gemeinsam mit den Bahnen eine Wendeschleife und Haltestelle befahren. Durch die Verbreiterung des Innenbereichs und durch Oberflächenbitumierung ist es jetzt möglich, daß nicht nur die Straßenbahnbenutzer von der neuen Wendeschleife in Nordhausen-Nord profitieren. Ab sofort halten am Krankenhaus nicht nur die Bahnlinien 1 und 10, auch der Stadtbus E und die Regionalbuslinien 22, 25, 261 machen hier Station. Kurze Umsteigewege und ein neuer Fahrkartenautomat erwarten die Fahrgäste. Mit einem Knopfdruck wurde die neue Fahrgastinformation in Betrieb genommen. Diese zeigt Abfahrts- und Ankunftszeiten und informiert über eventuelle Störungen und Behinderungen.
Die Bauzeit zwischen Juli und Ende September dauerte nur neun Wochen. Seit der letzten Septemberwoche konnte die Haltestelle von der Straßenbahn bereits benutzt werden. Erneuert wurden neben dem Haltestellenbereich die aus den 1980er Jahren stammende Oberleitung und das Gleisbett. 350 Meter Schienen sind nun neu, zwei mechanische Weichen wurden eingebaut. Geschäftsführer Bodo Hempel betonte, daß diese neue Wendeschleife eine hochwertige Verflechtung des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt und des Landkreises ermöglicht.
Die Maßnahme kostete 705.000 Euro. Das Land Thüringen förderte den Bau mit 85 % aus Mitteln eines Förderprogramms für den öffentlichen Nahverkehr. Die Planung und den Bau übernahmen zwei Firmen aus Thüringen und eine aus Sachsen-Anhalt. Die Stadtwerke möchten sich bei den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis während der Bauarbeiten bedanken und darauf hinweisen, daß ab sofort der Haltepunkt für Busse in der Dr.-Robert-Koch-Straße entfällt.


