Do, 14:00 Uhr
03.03.2022
Kreis investiert in Ganztagsbetreuung
Mehr Platz für Spiel und Spaß
Klettern, balancieren, toben - wenn an den Grundschulen des Kreises nicht gerade gelernt wird, sollen sich die Kinder austoben können. Die passenden Gerätschaften und noch eine ganze Reihe anderer Verbesserungen für den Schulalltag hat man im Landkreis jetzt angeschafft…
Über mehr Platz zum spielen und toben sowohl draußen wie auch drinnen freuen sich die Kinder der Petermann-Grundschule in Bleicherode (Foto: agl)
Insgesamt 229 Jungen und Mädchen besuchen aktuell die Petermann-Grundschule in Bleicherode. Viele kommen aus der Stadt, ein Teil aber auch aus den kleinen Ortschaften im Umland. Das bedeutet auch: wer nicht als Großer nach Schulschluss alleine den Heimweg antreten kann, der nutzt den Hort und bleibt auch nach dem Unterricht noch in der Schule. Und das sind gut und gerne 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler.
Aber was tut man, wenn der Unterricht vorbei und die Hausaufgaben schon gemacht sind? Spielen natürlich. Nur waren da die Möglichkeiten der Bleicheröder Grundschule gerade bei schlechtem Wetter bisher begrenzt. Seit kurzem hat sich das Blatt in dieser Hinsicht gewendet: draußen vor der Schule wartet ein hölzerner Kletter- und Balancierpfad und sollte es einmal regnen, können sich die Kinder in zwei Abenteuer-Räumen im Keller der Schule austoben.
Es sei schön, das seine Schülerinnen und Schüler in der Hortbetreuung jetzt auch einmal etwas anderes zu Gesicht bekämen, als die Klassenräume, sagt Schulleiter Diethard Groß. Die Ideen für die neuen Spielmöglichkeiten kamen von ihm und beim Landratsamt konnte Groß damit offene Türen einrennen. Über den Bund war man hier ohnehin dabei, Investitionsmittel für die Verbesserung der Ganztagsbetreuung an Land zu holen. Um die 550.000 Euro hatte man ursprünglich angepeilt, konnte aber auch dank engagierter Pädagogen wie dem Bleicheröder Schuldirektor, ein ums andere mal nachlegen und kommt so aktuell auf rund 774.000 Euro, die in diesem Bereich in die Grundschulen des Kreises investiert werden konnten.
Das "Mobiliar" für die zwei Abenteuerräume der Grundschule wurde von der Service-Gesellschaft gefertigt (Foto: agl)
Die Petermann-Schule ist da eines der größeren Projekte, aber nur eines von vielen. Für die Grundschule in Wipperdorf hat man einen Multifunktionsplatz vorgesehen, in Nohra wird der Schulhof überholt, es gibt Spielgeräte, Wasserspender, Selbstbedienungstheken für die Essenversorgung und viele andere Kleinigkeiten.
Man habe sich bewusst dafür entschieden, die Investitionen in diesem Bereich breit zu streuen, sagt Hans-Georg Müller, der für die Schulverwaltung im Kreis zuständig ist. Neun Grundschulen und die zwei Förderschulen konnte man so beglücken. Allein Ilfeld und Klettenberg gingen leer aus, aber beide Orte sollen in absehbarer Zeit komplett neue Schulgebäude erhalten.
An der Petermann-Grundschule sind die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Witterung, Materialmangel und die Pandemie haben zuletzt viele Baustellen im Kreis in Zeitverzug gebracht und diese Schwierigkeiten machen auch vor den Schulen nicht halt. Da man die Gerätschaften aber auch jetzt schon bestens bespielen kann, dürfte das zumindest den Kindern herzlich egal sein.
Angelo Glashagel
Autor: red
Über mehr Platz zum spielen und toben sowohl draußen wie auch drinnen freuen sich die Kinder der Petermann-Grundschule in Bleicherode (Foto: agl)
Insgesamt 229 Jungen und Mädchen besuchen aktuell die Petermann-Grundschule in Bleicherode. Viele kommen aus der Stadt, ein Teil aber auch aus den kleinen Ortschaften im Umland. Das bedeutet auch: wer nicht als Großer nach Schulschluss alleine den Heimweg antreten kann, der nutzt den Hort und bleibt auch nach dem Unterricht noch in der Schule. Und das sind gut und gerne 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler.
Aber was tut man, wenn der Unterricht vorbei und die Hausaufgaben schon gemacht sind? Spielen natürlich. Nur waren da die Möglichkeiten der Bleicheröder Grundschule gerade bei schlechtem Wetter bisher begrenzt. Seit kurzem hat sich das Blatt in dieser Hinsicht gewendet: draußen vor der Schule wartet ein hölzerner Kletter- und Balancierpfad und sollte es einmal regnen, können sich die Kinder in zwei Abenteuer-Räumen im Keller der Schule austoben.
Es sei schön, das seine Schülerinnen und Schüler in der Hortbetreuung jetzt auch einmal etwas anderes zu Gesicht bekämen, als die Klassenräume, sagt Schulleiter Diethard Groß. Die Ideen für die neuen Spielmöglichkeiten kamen von ihm und beim Landratsamt konnte Groß damit offene Türen einrennen. Über den Bund war man hier ohnehin dabei, Investitionsmittel für die Verbesserung der Ganztagsbetreuung an Land zu holen. Um die 550.000 Euro hatte man ursprünglich angepeilt, konnte aber auch dank engagierter Pädagogen wie dem Bleicheröder Schuldirektor, ein ums andere mal nachlegen und kommt so aktuell auf rund 774.000 Euro, die in diesem Bereich in die Grundschulen des Kreises investiert werden konnten.
Das "Mobiliar" für die zwei Abenteuerräume der Grundschule wurde von der Service-Gesellschaft gefertigt (Foto: agl)
Die Petermann-Schule ist da eines der größeren Projekte, aber nur eines von vielen. Für die Grundschule in Wipperdorf hat man einen Multifunktionsplatz vorgesehen, in Nohra wird der Schulhof überholt, es gibt Spielgeräte, Wasserspender, Selbstbedienungstheken für die Essenversorgung und viele andere Kleinigkeiten.
Man habe sich bewusst dafür entschieden, die Investitionen in diesem Bereich breit zu streuen, sagt Hans-Georg Müller, der für die Schulverwaltung im Kreis zuständig ist. Neun Grundschulen und die zwei Förderschulen konnte man so beglücken. Allein Ilfeld und Klettenberg gingen leer aus, aber beide Orte sollen in absehbarer Zeit komplett neue Schulgebäude erhalten.
An der Petermann-Grundschule sind die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Witterung, Materialmangel und die Pandemie haben zuletzt viele Baustellen im Kreis in Zeitverzug gebracht und diese Schwierigkeiten machen auch vor den Schulen nicht halt. Da man die Gerätschaften aber auch jetzt schon bestens bespielen kann, dürfte das zumindest den Kindern herzlich egal sein.
Angelo Glashagel






