Fr, 06:45 Uhr
09.12.2005
nnz-Rückspiegel: Einheitsfront
Nordhausen (nnz). Exakt vor einem Jahr hatte die nnz über die rot-rote Zusammenarbeit hinsichtlich der bevorstehenden Landrats- und Bürgermeisterwahlen berichtet. Was noch los war an diesem 9. Dezember 2004 – das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Eine Partei im Abseits
Obwohl die CDU im Stadtrat und im Kreistag von Nordhausen die größte Fraktion stellt, gerät sie mehr und mehr ins politische Abseits. Das gilt nicht nur für aktuelle Entwicklungen, sondern wird von SPD und PDS auch für die Zeit bis 2006 geplant. Die Nerven liegen blank bei den Christdemokraten. Trotz ihres Einlenkens bei der Beigeordneten-Wahl im Nordhäuser Stadtrat und das damit verbundene Hoffen auf eine CDU-Nachfolgeschaft für Dietrich Beyse, werden die Fäden für die politische Zukunft im Landkreis Nordhausen woanders gezogen. Die Strippenzieher sind in der SPD und in der PDS beheimatet. Und da wurden in den vergangenen Tagen in geheimen Gesprächen nicht nur Namen genannt, sondern auch Strategien für Machtwechsel und Machterhalt geschmiedet...ausführlich in nnz-Archiv
Personelle Steine
Mehrfach hatte die nnz bereits in den zurückliegenden Wochen zur - offiziell nicht gewollten - Gebietsreform im Landkreis Nordhausen berichtet. Angeschoben hatte die Diskussion Martin Höche. Die notwenige weitere Entwicklung könnte im Landkreis jedoch von einigen nicht ganz unpersönlichen Befindlichkeiten gehemmt werden. Alle, die mit einem einigermaßen hellen Verstand im Landkreis Nordhausen unterwegs sind wissen, daß man um eine Veränderung der Strukturen nicht herumkommen wird. Doch der Weg dahin ist lang, beschwerlich und wird mit vielen Stolper-Steinen versehen sein. So meinen einige Gebietsfürsten denn auch im Jahr 2004 noch, daß sich die Bürger der Gemeinden gegen eine Veränderung wehren würden, ihr heimatliches Gefühl wäre völlig durcheinander, wenn da auf Schildern nicht mehr nur der Ort der Gemeinde, sondern eben der Zusatz Ortsteil stehen würden. Auch diese historischen Heimatverfechter müssten einsehen, daß Heimat immer dort ist, wo man sich Zuhause fühlt, und dieses Gefühl ist nicht unbedingt abhängig von einem Ortseingangsschild. Und dem modernen Bürger wird es vermutlich vollkommen egal sein, ob sein Ansprechpartner eine hauptlicher oder ein ehrenamtlicher Bürgermeister ist. Dem modernen Bürger ist es vermutlich auch egal, ob sich der ehrenamtlich Tätige nun Bürgermeister oder Orts(teil)bürgermeister nennt...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzEine Partei im Abseits
Obwohl die CDU im Stadtrat und im Kreistag von Nordhausen die größte Fraktion stellt, gerät sie mehr und mehr ins politische Abseits. Das gilt nicht nur für aktuelle Entwicklungen, sondern wird von SPD und PDS auch für die Zeit bis 2006 geplant. Die Nerven liegen blank bei den Christdemokraten. Trotz ihres Einlenkens bei der Beigeordneten-Wahl im Nordhäuser Stadtrat und das damit verbundene Hoffen auf eine CDU-Nachfolgeschaft für Dietrich Beyse, werden die Fäden für die politische Zukunft im Landkreis Nordhausen woanders gezogen. Die Strippenzieher sind in der SPD und in der PDS beheimatet. Und da wurden in den vergangenen Tagen in geheimen Gesprächen nicht nur Namen genannt, sondern auch Strategien für Machtwechsel und Machterhalt geschmiedet...ausführlich in nnz-Archiv
Personelle Steine
Mehrfach hatte die nnz bereits in den zurückliegenden Wochen zur - offiziell nicht gewollten - Gebietsreform im Landkreis Nordhausen berichtet. Angeschoben hatte die Diskussion Martin Höche. Die notwenige weitere Entwicklung könnte im Landkreis jedoch von einigen nicht ganz unpersönlichen Befindlichkeiten gehemmt werden. Alle, die mit einem einigermaßen hellen Verstand im Landkreis Nordhausen unterwegs sind wissen, daß man um eine Veränderung der Strukturen nicht herumkommen wird. Doch der Weg dahin ist lang, beschwerlich und wird mit vielen Stolper-Steinen versehen sein. So meinen einige Gebietsfürsten denn auch im Jahr 2004 noch, daß sich die Bürger der Gemeinden gegen eine Veränderung wehren würden, ihr heimatliches Gefühl wäre völlig durcheinander, wenn da auf Schildern nicht mehr nur der Ort der Gemeinde, sondern eben der Zusatz Ortsteil stehen würden. Auch diese historischen Heimatverfechter müssten einsehen, daß Heimat immer dort ist, wo man sich Zuhause fühlt, und dieses Gefühl ist nicht unbedingt abhängig von einem Ortseingangsschild. Und dem modernen Bürger wird es vermutlich vollkommen egal sein, ob sein Ansprechpartner eine hauptlicher oder ein ehrenamtlicher Bürgermeister ist. Dem modernen Bürger ist es vermutlich auch egal, ob sich der ehrenamtlich Tätige nun Bürgermeister oder Orts(teil)bürgermeister nennt...ausführlich in nnz-Archiv


