Mi, 09:11 Uhr
07.12.2005
Neubau und Beiträge
Nordhausen (nnz). Zwei positive Meldungen kommen von der Erfurter Industrie- und Handelskammer. Wie ein Neubau und die Mitglieds-Beiträge zusammenhängen, das hat jetzt die nnz erfahren.
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat eine weitere Senkung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Ab Januar 2006 werden die ertragsabhängigen Hebesätze um ein Drittel reduziert, informierte IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Seit Einführung der ertragsabhängigen Beitragsstruktur 1998 wäre dies bereits die fünfte Senkung in Folge und sichere der Kammer einen Platz unter den beitragsgünstigsten der 81 Deutschen Industrie- und Handelskammern.
Von den rund 58.000 Mitgliedsunternehmen seien ca. 25.000 gänzlich von Beitragszahlungen an die Kammer befreit. Weitere 12.000 profitierten im nächsten Jahr von der beschlossenen Beitragssenkung. Die Übrigen würden lediglich einen jährlichen Grundbeitrag zwischen 45 und 120 Euro entrichten.
Es war uns wichtig, in der gegenwärtigen Diskussion um die Erhöhung von Steuern und Abgaben, ein deutliches Signal an die Politik zu senden, dass es auch anders geht, so Chrestensen. In den vergangenen Jahren sei für die Unternehmen ein modernes Dienstleistungsspektrum aufgebaut worden, welches einem ständigen Controlling und effizienten Kostenmanagement unterliege. Neues Einsparpotenzial ergebe sich mit dem Umzug der IHK in ein eigenes Gebäude. Die Kostenentlastung aus dem Wegfall der Mietzahlungen geben wir natürlich an unsere Mitgliedsunternehmen weiter, erklärte Chrestensen.
In dieser Woche hatte die Vollversammlung der Kammer zum ersten Mal im neuen Gebäude getagt. Dem schloss sich die offizielle Eröffnung mit der Übergabe eines symbolischen Schlüssels durch den Erfurter Architekten Ulf Hestermann an, der für die Gesamtplanung verantwortliche zeichnete. Das Architekturbüro hks hatte sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbes durchgesetzt.
In den letzten zwei Jahren ist die ehemalige Hautklinik gegenüber dem Landtag fachgerecht saniert und um einen Neubau mit Konferenz- und Seminarräumen erweitert worden. Unsere Mitarbeiter verfügen jetzt über hervorragende Arbeitsbedingungen an einem exponierten Standort, ist sich Chrestensen sicher und lädt seine Unternehmerkollegen ein, vom umfangreichen Serviceangebot regen Gebrauch zu machen.
Autor: nnzDie Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat eine weitere Senkung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Ab Januar 2006 werden die ertragsabhängigen Hebesätze um ein Drittel reduziert, informierte IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Seit Einführung der ertragsabhängigen Beitragsstruktur 1998 wäre dies bereits die fünfte Senkung in Folge und sichere der Kammer einen Platz unter den beitragsgünstigsten der 81 Deutschen Industrie- und Handelskammern.
Von den rund 58.000 Mitgliedsunternehmen seien ca. 25.000 gänzlich von Beitragszahlungen an die Kammer befreit. Weitere 12.000 profitierten im nächsten Jahr von der beschlossenen Beitragssenkung. Die Übrigen würden lediglich einen jährlichen Grundbeitrag zwischen 45 und 120 Euro entrichten.
Es war uns wichtig, in der gegenwärtigen Diskussion um die Erhöhung von Steuern und Abgaben, ein deutliches Signal an die Politik zu senden, dass es auch anders geht, so Chrestensen. In den vergangenen Jahren sei für die Unternehmen ein modernes Dienstleistungsspektrum aufgebaut worden, welches einem ständigen Controlling und effizienten Kostenmanagement unterliege. Neues Einsparpotenzial ergebe sich mit dem Umzug der IHK in ein eigenes Gebäude. Die Kostenentlastung aus dem Wegfall der Mietzahlungen geben wir natürlich an unsere Mitgliedsunternehmen weiter, erklärte Chrestensen.
In dieser Woche hatte die Vollversammlung der Kammer zum ersten Mal im neuen Gebäude getagt. Dem schloss sich die offizielle Eröffnung mit der Übergabe eines symbolischen Schlüssels durch den Erfurter Architekten Ulf Hestermann an, der für die Gesamtplanung verantwortliche zeichnete. Das Architekturbüro hks hatte sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbes durchgesetzt.
In den letzten zwei Jahren ist die ehemalige Hautklinik gegenüber dem Landtag fachgerecht saniert und um einen Neubau mit Konferenz- und Seminarräumen erweitert worden. Unsere Mitarbeiter verfügen jetzt über hervorragende Arbeitsbedingungen an einem exponierten Standort, ist sich Chrestensen sicher und lädt seine Unternehmerkollegen ein, vom umfangreichen Serviceangebot regen Gebrauch zu machen.


