Do, 09:13 Uhr
15.11.2001
Export liegt unter Vorjahreswert
Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industrie als Motor der Konjunktur kommt zunehmend ins Stottern. Die IHK Erfurt zieht eine ernüchternde Bilanz. nnz veröffentlicht sie.
Nach Berechnungen der Industrie- und Handelskammer Erfurt hat die Thüringer Industrie zunehmend mit den Auswirkungen der weltweiten Konjunkturflaute zu kämpfen. Rückläufige Auftragseingänge, insbesondere aus dem Ausland, haben das Umsatzwachstum im Quartalsvergleich weiter sinken lassen. "Konnte im 1. Quartal noch ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 11,2 Prozent registriert werden, sank es im 2. Quartal auf 4,3 Prozent und beträgt im 3. Quartal nur noch 1,8 Prozent", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Noch dramatischer sei die Entwicklung bei den Exporten. Nach 23,4 Prozent Wachstum in den ersten drei Monaten des Jahres und 8,1 Prozent Zuwachs im 2. Quartal sanken die Ausfuhren der Thüringer Industrie mit -0,1 Prozent im 3. Quartal erstmals unter den Wert des Vorjahres. "Der aus der allgemeinen Verunsicherung nach den Terroranschlägen des 11. September resultierende Auftragsrückgang wird sich erst im 4. Quartal voll auswirken", befürchtet Grusser. Mit einer Verbesserung der Situation sei frühestens im 2. Quartal 2002 zu rechnen.
Autor: nnzNach Berechnungen der Industrie- und Handelskammer Erfurt hat die Thüringer Industrie zunehmend mit den Auswirkungen der weltweiten Konjunkturflaute zu kämpfen. Rückläufige Auftragseingänge, insbesondere aus dem Ausland, haben das Umsatzwachstum im Quartalsvergleich weiter sinken lassen. "Konnte im 1. Quartal noch ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 11,2 Prozent registriert werden, sank es im 2. Quartal auf 4,3 Prozent und beträgt im 3. Quartal nur noch 1,8 Prozent", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Noch dramatischer sei die Entwicklung bei den Exporten. Nach 23,4 Prozent Wachstum in den ersten drei Monaten des Jahres und 8,1 Prozent Zuwachs im 2. Quartal sanken die Ausfuhren der Thüringer Industrie mit -0,1 Prozent im 3. Quartal erstmals unter den Wert des Vorjahres. "Der aus der allgemeinen Verunsicherung nach den Terroranschlägen des 11. September resultierende Auftragsrückgang wird sich erst im 4. Quartal voll auswirken", befürchtet Grusser. Mit einer Verbesserung der Situation sei frühestens im 2. Quartal 2002 zu rechnen.


