Mi, 10:39 Uhr
30.11.2005
Abwehr fängt im Sturm an
Nordhausen (nnz). Auf das letzte Heimspiel des Jahres am Samstag bereiten sich derzeit die Wacker-Kicker vor. Bei der gestrigen Trainingseinheit war nnz vor Ort und sprach mit dem echten Nordhäuser René Taute.
Abwehr fängt im Sturm an (Foto: nnz)
Beständigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen den schnellen Wacker-Verteidiger René Taute aus. Mit unwiderstehlichen Grundliniensprints und kompromissloser Verteidigungsarbeit hat er sich längst in die Herzen der Nordhäuser Fans gespielt. Im letzten Heimspiel gegen die Carl-Zeiss-Reserve zählte er zu den wenigen, die Normalform erreichten. Vor dem Punktspiel gegen Buttstädt sprach nnz mit dem 26-jährigen Abwehrspieler.
nnz: Herr Taute, Sie sind ein echter Nordhäuser. Wie war ihr fußballerischer Werdegang?
René Taute: Ich habe in der D-Jugend bei Wacker angefangen, Fußball zu spielen. Ein Jahr spielte ich in der II. Männermannschaft, dann vier Jahre in Niedersachswerfen und ein halbes Jahr in Petershütte. Seit 2003 bin ich wieder bei Wacker.
nnz: Wer war der bisher stärkste Gegenspieler in Ihrer Karriere?
René Taute: Das war Carsten Strässer und wir haben in einer Jugendmannschaft gegeneinander gespielt. Ich glaube, er spielte damals für Carl-Zeiss Jena.
nnz: Wie lange dauert es, bis Sie ein Spiel lesen können und sich auf die Spielweise des Gegners einstellen?
René Taute: Das ist unterschiedlich. Man sieht nach einer Weile wie die gegnerischen Spieler stehen, wo sie hinspielen. Ich versuche dann, immer einen Schritt schneller am Ball zu sein.
nnz: Wacker spielt in der Abwehr relativ klassisch mit einem Libero und zwei Außenverteidigern. Warum steht ihr nicht auch mal auf einer Linie?
René Taute: Das machen wir doch. Wir spielen auch die anderen Systeme. Das entscheidet sich während des Spiels, ob wir mit Libero agieren oder nicht.
nnz: Und wer entscheidet das?
René Taute: Das sagt Lulu (Jens Ludwig) während des Spiels an.
nnz: Was macht René Taute, wenn er nicht arbeiten geht oder Fußball spielt?
René Taute: Ich bin mit dem Fußball erschöpfend ausgelastet. Bei drei Trainingstagen pro Woche und den Spielen bleibt kaum Zeit für andere Hobbies.
nnz: Was wissen Sie über die Buttstädter Stürmer, die am Wochenende zum Punktspiel kommen?
René Taute: Ich kenne Buttstädt von den Aufstiegsspielen vor zweieinhalb Jahren. Damals hatte sie zwei gute Stürmer, wir haben in zwei Spielen fünf Tore kassiert.
nnz: Nun haben die aber in 13 Spielen erst 14 Tore geschossen. Gilt da nicht allgemeine Entwarnung für die Abwehrspieler?
René Taute: Nein, absolut nicht. Das haben wir ja in Niederpöllnitz gesehen, wo wir drei Tore gekriegt haben. Und die Abwehrarbeit beginnt auch nicht erst am Sechzehnmeterraum, sondern schon vorn mit einem guten Sturm.
nnz: Wie lautet ihr Tipp für das Spiel am Samstag?
René Taute: Wir sind mal wieder dran mit einem Dreier. Wir gewinnen 3:1.
Das Gespräch führte Olaf Schulze.
Autor: osch
Abwehr fängt im Sturm an (Foto: nnz)
Beständigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen den schnellen Wacker-Verteidiger René Taute aus. Mit unwiderstehlichen Grundliniensprints und kompromissloser Verteidigungsarbeit hat er sich längst in die Herzen der Nordhäuser Fans gespielt. Im letzten Heimspiel gegen die Carl-Zeiss-Reserve zählte er zu den wenigen, die Normalform erreichten. Vor dem Punktspiel gegen Buttstädt sprach nnz mit dem 26-jährigen Abwehrspieler.nnz: Herr Taute, Sie sind ein echter Nordhäuser. Wie war ihr fußballerischer Werdegang?
René Taute: Ich habe in der D-Jugend bei Wacker angefangen, Fußball zu spielen. Ein Jahr spielte ich in der II. Männermannschaft, dann vier Jahre in Niedersachswerfen und ein halbes Jahr in Petershütte. Seit 2003 bin ich wieder bei Wacker.
nnz: Wer war der bisher stärkste Gegenspieler in Ihrer Karriere?
René Taute: Das war Carsten Strässer und wir haben in einer Jugendmannschaft gegeneinander gespielt. Ich glaube, er spielte damals für Carl-Zeiss Jena.
nnz: Wie lange dauert es, bis Sie ein Spiel lesen können und sich auf die Spielweise des Gegners einstellen?
René Taute: Das ist unterschiedlich. Man sieht nach einer Weile wie die gegnerischen Spieler stehen, wo sie hinspielen. Ich versuche dann, immer einen Schritt schneller am Ball zu sein.
nnz: Wacker spielt in der Abwehr relativ klassisch mit einem Libero und zwei Außenverteidigern. Warum steht ihr nicht auch mal auf einer Linie?
René Taute: Das machen wir doch. Wir spielen auch die anderen Systeme. Das entscheidet sich während des Spiels, ob wir mit Libero agieren oder nicht.
nnz: Und wer entscheidet das?
René Taute: Das sagt Lulu (Jens Ludwig) während des Spiels an.
nnz: Was macht René Taute, wenn er nicht arbeiten geht oder Fußball spielt?
René Taute: Ich bin mit dem Fußball erschöpfend ausgelastet. Bei drei Trainingstagen pro Woche und den Spielen bleibt kaum Zeit für andere Hobbies.
nnz: Was wissen Sie über die Buttstädter Stürmer, die am Wochenende zum Punktspiel kommen?
René Taute: Ich kenne Buttstädt von den Aufstiegsspielen vor zweieinhalb Jahren. Damals hatte sie zwei gute Stürmer, wir haben in zwei Spielen fünf Tore kassiert.
nnz: Nun haben die aber in 13 Spielen erst 14 Tore geschossen. Gilt da nicht allgemeine Entwarnung für die Abwehrspieler?
René Taute: Nein, absolut nicht. Das haben wir ja in Niederpöllnitz gesehen, wo wir drei Tore gekriegt haben. Und die Abwehrarbeit beginnt auch nicht erst am Sechzehnmeterraum, sondern schon vorn mit einem guten Sturm.
nnz: Wie lautet ihr Tipp für das Spiel am Samstag?
René Taute: Wir sind mal wieder dran mit einem Dreier. Wir gewinnen 3:1.
Das Gespräch führte Olaf Schulze.

