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Do, 07:13 Uhr
15.11.2001

nnz-Rückspiegel: 15. November 2000

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.


Anklage wegen Kindesmißbrauchs gegen Assistenzarzt erhoben

Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hat gegen einen Assistenzarzt aus Nordthüringen Anklage wegen mehrfachen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes erhoben. Der 37 Jahre alte Assistenzarzt, der zuletzt in einer Rehabilitationsklinik in Sülzhayn gearbeitet hatte, soll einen achtjährigen Jungen mehrfach sexuell mißbraucht haben. Der Angeklagte arbeitete seit 1995 als Stationsarzt in Sülzhayn, wo er auch sein späteres Opfer kennenlernte. Zu dem Jungen baute er ein Vertrauensverhältnis, er nahm ihn später auch mit nach Hause. Im Dezember 1999 sowie im April und Juni 2000 soll er dem Kind Schlafmittel eingeflößt und dadurch in einen Tiefschlaf versetzt haben. In diesem hilflosen Zustand habe er das Opfer mißbraucht und das Geschehen mit einer Videokamera aufgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten Kripo und Staatsanwaltschaft mehr als 130 CD-ROM und Videokassetten sicher. Überprüfungen dieses Materials ergaben, daß der Angeklagte das kinderpornographische Material zum Teil mit Text, Ton oder Computeranimation bearbeitet hatte.

Planungsverband lädt zu gemeinsamer Gesprächsrunde ein

Der Planungsverband „Goldene Aue“ lädt am 4. Dezember zu einer gemeinsamen Veranstaltung aller betreffenden Gemeinde- und Stadträte in das BIC Nordthüringen in Nordhausen ein. Dabei sollen der aktuelle Sachstand diskutiert und die weiteren Verfahrensschritte dargelegt werden. Die derzeit diffusen Diskussionen sollen aufgehellt und die gestreuten Teil- und Unwahrheiten ausgeräumt werden, ist einer Pressemitteilung der Nordhäuser Stadtverwaltung zu entnehmen. Und weiter heißt es: „Auch zehn Jahre nach der Wende verfügen wir über keine eigenen Industriegebiete im Landkreis. Das bedeutet einen erheblichen Standortnachteil. Bei Ansiedlungsabsichten größerer oder mittelständischer Unternehmen im Land Thüringen, die zumeist in den Thüringer Ministerien eingehen, konnten die Stadt oder der Landkreis Nordhausen nicht in das Bewerbungsverfahren einsteigen. Das generell positive wirtschaftliche Klima in Nordhausen führt an drei Standorten zu bedeutenden Erweiterungsinvestitionen. So unterstützt die Firma Eaton mit dem Bau einer weiteren Produktionshalle und einer Gesamtinvestition von fast 28 Millionen Mark die Schaffung von weitere 80 Arbeitsplätzen. In Vorbereitung ist die Investition am Standort HBM Nobas GmbH.“ Mit dem Hintergrund weitere Investitonsvorhaben wurde die Gründung des Planungsverbandes „Goldene Aue“ seitens der Stadt Nordhausen unterstützt. Angestoßen und unterstützt wurde das Vorhaben durch die Bürgermeister der Gemeinden Urbach, Windehausen, Uthleben, Hamma, Auleben, Görsbach und Heringen. Die Mitglieder des Planungsverbandes seien sich darüber einig, daß der Wirtschaftsentwicklung im Landkreis durch das künftige Industriegebiet ein kräftiger Schub verliehen werden könne. Insbesondere müsse jungen Menschen in dieser Region eine deutliche Perspektive gegeben werden, heißt es abschließend im Statement der Nordhäuser Stadtverwaltung.
Autor: nnz

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