Di, 13:57 Uhr
29.11.2005
Manfred Grund wiedergewählt
Nordhausen (nnz). Das beste Ergebnis von allen zur Wahl stehenden Kandidaten für einen Posten als parlamentarischer Geschäftsführer erhielt Manfred Grund. Zum fünften Mal wurde der Heiligenstädter CDU-Politiker in dieses Amt gewählt. Wofür ist er eigentlich zuständig?
Auf Vorschlag ihres Vorsitzenden Volker Kauder wählten die Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag Manfred Grund zu einem der Parlamentarischen Geschäftsführer – und dies mit herausragendem Ergebnis: Grund erhielt 165 von 170 Stimmen. Unter den zu wählenden Parlamentarischen Geschäftsführern war dies das beste Ergebnis.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich für die 16. Wahlperiode des Bundestages fünf Parlamentarische Geschäftsführer gewählt. Einer von ihnen, Hartmut Koschyk, wird traditionell von der CSU-Landesgruppe besetzt. Aus der CDU kommen Dr. Martina Krogmann (Niedersachsen), Bernhard Kaster (Rheinland-Pfalz) und Manfred Grund (Thüringen). Der Erste Parlamentarischer Geschäftsführer Dr. Norbert Röttgen war bereits
in seinem Amt bestätigt worden.
Die Parlamentarischen Geschäftsführer sind zuständig für die innere Organisation der Fraktionen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern erforderlich, weshalb das Amt eines Parlamentarischen Geschäftsführers ein besonderes Vertrauensverhältnis voraussetzt. Während der Plenardebatten führt ein Parlamentarischer Geschäftsführer die Aktivitäten wie die Redeordnung und sorgt für das geschlossene Auftreten der Fraktion.
Manfred Grund aus Heiligenstadt wurde 2005 bereits zum 5. Male in diese Funktion gewählt. 1998 war es Wolfgang Schäuble, der den Thüringer in die engere Fraktionsspitze holte. Sowohl Schäubles Nachfolger Friedrich Merz (Fraktionsvorsitzender 2000 – 2002) und Angela Merkel (Fraktionsvorsitzende 2002 – 2005) hielten an Grund fest als auch die Fraktion, die die Vorschläge der Vorsitzenden durch Wahl bestätigen.
Dies erfolgt zu Beginn der Legislatur und nochmals ein Jahr nach Beginn der Arbeit eines neuen Bundestages. Dies ist eine Besonderheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die seit Ende der 80er Jahre durch die Arbeitsordnung festgelegt ist. Manfred Grund ist der einzige Parlamentarischer Geschäftsführer, der diese Aufgabe drei Wahlperioden in Folge wahrnimmt. In seinem Amt ist Grund als Mitglied in den Ältestenrat des Bundestages entsandt worden.
Am Dienstag wurden weiter acht Stellvertreter von Vorsitzenden Volker Kauder (bisher neun), sowie die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen und der acht Bundestagsausschüsse gewählt, die von der Union geleitet werden. Nur zwei weitere Abgeordnete aus den neuen Ländern gehören der
Fraktionsspitze an: Arnold Vaatz aus Dresden und Katherina Reiche aus Potsdam als stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Autor: nnzAuf Vorschlag ihres Vorsitzenden Volker Kauder wählten die Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag Manfred Grund zu einem der Parlamentarischen Geschäftsführer – und dies mit herausragendem Ergebnis: Grund erhielt 165 von 170 Stimmen. Unter den zu wählenden Parlamentarischen Geschäftsführern war dies das beste Ergebnis.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich für die 16. Wahlperiode des Bundestages fünf Parlamentarische Geschäftsführer gewählt. Einer von ihnen, Hartmut Koschyk, wird traditionell von der CSU-Landesgruppe besetzt. Aus der CDU kommen Dr. Martina Krogmann (Niedersachsen), Bernhard Kaster (Rheinland-Pfalz) und Manfred Grund (Thüringen). Der Erste Parlamentarischer Geschäftsführer Dr. Norbert Röttgen war bereits
in seinem Amt bestätigt worden.
Die Parlamentarischen Geschäftsführer sind zuständig für die innere Organisation der Fraktionen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern erforderlich, weshalb das Amt eines Parlamentarischen Geschäftsführers ein besonderes Vertrauensverhältnis voraussetzt. Während der Plenardebatten führt ein Parlamentarischer Geschäftsführer die Aktivitäten wie die Redeordnung und sorgt für das geschlossene Auftreten der Fraktion.
Manfred Grund aus Heiligenstadt wurde 2005 bereits zum 5. Male in diese Funktion gewählt. 1998 war es Wolfgang Schäuble, der den Thüringer in die engere Fraktionsspitze holte. Sowohl Schäubles Nachfolger Friedrich Merz (Fraktionsvorsitzender 2000 – 2002) und Angela Merkel (Fraktionsvorsitzende 2002 – 2005) hielten an Grund fest als auch die Fraktion, die die Vorschläge der Vorsitzenden durch Wahl bestätigen.
Dies erfolgt zu Beginn der Legislatur und nochmals ein Jahr nach Beginn der Arbeit eines neuen Bundestages. Dies ist eine Besonderheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die seit Ende der 80er Jahre durch die Arbeitsordnung festgelegt ist. Manfred Grund ist der einzige Parlamentarischer Geschäftsführer, der diese Aufgabe drei Wahlperioden in Folge wahrnimmt. In seinem Amt ist Grund als Mitglied in den Ältestenrat des Bundestages entsandt worden.
Am Dienstag wurden weiter acht Stellvertreter von Vorsitzenden Volker Kauder (bisher neun), sowie die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen und der acht Bundestagsausschüsse gewählt, die von der Union geleitet werden. Nur zwei weitere Abgeordnete aus den neuen Ländern gehören der
Fraktionsspitze an: Arnold Vaatz aus Dresden und Katherina Reiche aus Potsdam als stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

