Mo, 09:47 Uhr
12.11.2001
"neueebenen" mit Aktionstag an FHN
Nordhausen (nnz). Der engagierte Verein neueebenen lädt heute zu einem Aktionstag an die Fachhochschule Nordhausen (FHN) ein. Mit Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet und der Einladung von Verfolgten des NS-Regimes hat der Verein ein Programm aufgestellt, dass es Studierenden und Schülerinnen und Schüler der Region erlaubt, sich mit dem Themenkomplex Rechtsextremismus auseinander zu setzen.
Der Verein neueebenen kehrt mit diesem Aktionstag zu seinen Wurzeln zurück. Er ist insbesondere von Studierenden der FH Nordhausen aufgebaut worden. Initialzündung war eine Gegendemonstration zu einer NPD-Veranstaltung in Nordhausen im Dezember 2000. Das gemeinsame Bestreben, nicht nur gegen Rechts zu demonstrieren, sondern für Toleranz und Demokratie zu streiten, trieb die Studierenden an. Schnell erhielten sie breiten Zuspruch von Persönlichkeiten aus der Region, aus Thüringen und ganz Deutschland.
Der Verein will mit einem ersten Projekt Gegen Gewalt Für Toleranz und Zivilcourage diese Zielsetzung verfolgen. Die Studierenden setzen damit Ergebnisse ihres Unterrichtsfaches Gewaltprävention im Rahmen des Studienganges Sozialmanagement um. Eröffnet wurde der Aktionstag am Vormittag durch den Prorektor der FH Nordhausen, Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer. Es folgen Vorträge von Fachleuten zum Thema Rechtsextremismus, von der Mitgliederwerbung, über Finanzierung bis hin zu Vorträgen von Aussteigern aus der rechten Szene und Zeitzeugengesprächen mit Überlebenden und Befreiern des KZ-Mittelbau Dora.
Der Abend steht im Zeichen der kulturellen Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex. Die Fotoausstellung K.L. Buchenwald, Post Weimar fotografiert von Jürgen M. Pietsch in den Jahren 1998 und 1999 wird durch die Thüringer Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski, eröffnet. Der Ausstellung vorgeschaltet ist zudem die Aufführung des Theaterstücks Ein Buchenwald, dass durch das Ensemble des Freien Eisenacher Burgtheaters präsentiert wird. Weitere Informationen sind zudem auf der Internetseite des Vereins abrufbar.
Autor: nnzDer Verein neueebenen kehrt mit diesem Aktionstag zu seinen Wurzeln zurück. Er ist insbesondere von Studierenden der FH Nordhausen aufgebaut worden. Initialzündung war eine Gegendemonstration zu einer NPD-Veranstaltung in Nordhausen im Dezember 2000. Das gemeinsame Bestreben, nicht nur gegen Rechts zu demonstrieren, sondern für Toleranz und Demokratie zu streiten, trieb die Studierenden an. Schnell erhielten sie breiten Zuspruch von Persönlichkeiten aus der Region, aus Thüringen und ganz Deutschland.
Der Verein will mit einem ersten Projekt Gegen Gewalt Für Toleranz und Zivilcourage diese Zielsetzung verfolgen. Die Studierenden setzen damit Ergebnisse ihres Unterrichtsfaches Gewaltprävention im Rahmen des Studienganges Sozialmanagement um. Eröffnet wurde der Aktionstag am Vormittag durch den Prorektor der FH Nordhausen, Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer. Es folgen Vorträge von Fachleuten zum Thema Rechtsextremismus, von der Mitgliederwerbung, über Finanzierung bis hin zu Vorträgen von Aussteigern aus der rechten Szene und Zeitzeugengesprächen mit Überlebenden und Befreiern des KZ-Mittelbau Dora.
Der Abend steht im Zeichen der kulturellen Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex. Die Fotoausstellung K.L. Buchenwald, Post Weimar fotografiert von Jürgen M. Pietsch in den Jahren 1998 und 1999 wird durch die Thüringer Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski, eröffnet. Der Ausstellung vorgeschaltet ist zudem die Aufführung des Theaterstücks Ein Buchenwald, dass durch das Ensemble des Freien Eisenacher Burgtheaters präsentiert wird. Weitere Informationen sind zudem auf der Internetseite des Vereins abrufbar.


