So, 17:13 Uhr
11.11.2001
Ausstellung wird am Abend eröffnet
Nordhausen (nnz). In der Nordhäuser Cyriaci-Kapelle wird am Abend eine weitere Ausstellung innerhalb eines Pilotprojektes eröffnet. Organisiert hat die Exposition der Verein neueebenen e.V.
Zu sehen ist die Ausstellung Sage nie Du gehst den letzten Weg Der Genozid an den litauischen Juden von Roswitha Dasch. Diese Exposition ist eine Wanderausstellung, die seit nunmehr drei Jahren bereits an verschiedenen Orten vorgestellt wurde, so zum Beispiel im Deutschen Bundestag. Sie informiert über die Geschichte des Wilnaer Ghettos und der dort organisierten Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Wilna galt bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als das Jerusalem des Ostens. Nur 170 Menschen überlebten schließlich den Holocaust.
Zur Eröffnung der Ausstellung wird neben dem Chef der Thüringer Staatskanzlei, Jürgen Gnauck, auch der Strafverteidiger am Internationen Gerichtshof der Vereinten Nationen, an der Griend, erwartet. Die Eröffnung wird durch jüdische Lieder umrahmt, die Ausstellung ist bis zum 30. November zu sehen. Die Exposition ist Bestandteil des Pilotprojektes Gegen Gewalt für Toleranz und Zivilcourage.
Autor: nnzZu sehen ist die Ausstellung Sage nie Du gehst den letzten Weg Der Genozid an den litauischen Juden von Roswitha Dasch. Diese Exposition ist eine Wanderausstellung, die seit nunmehr drei Jahren bereits an verschiedenen Orten vorgestellt wurde, so zum Beispiel im Deutschen Bundestag. Sie informiert über die Geschichte des Wilnaer Ghettos und der dort organisierten Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Wilna galt bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als das Jerusalem des Ostens. Nur 170 Menschen überlebten schließlich den Holocaust.
Zur Eröffnung der Ausstellung wird neben dem Chef der Thüringer Staatskanzlei, Jürgen Gnauck, auch der Strafverteidiger am Internationen Gerichtshof der Vereinten Nationen, an der Griend, erwartet. Die Eröffnung wird durch jüdische Lieder umrahmt, die Ausstellung ist bis zum 30. November zu sehen. Die Exposition ist Bestandteil des Pilotprojektes Gegen Gewalt für Toleranz und Zivilcourage.

