Di, 13:21 Uhr
09.11.2021
CDU und FDP drängen die Landesregierung
Oppositionsparteien wollen mehr Tests für alle
Während die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag bezweifelt, dass Bildungsminister Holter (LINKE) genügend Tests an die Schulen des Freistaates bringen kann, fordert die FDP-Gruppe im Landtag wieder kostenlose Bürgertests für alle anzuführen, um der Infektionsgefahr entgegen zu treten …
Zur aktuellen Situation an den Thüringer Schulen und der Versorgung mit Tests durch die Landesregierung erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christian Tischner: Dutzende Thüringer Schulen hatten am ersten Schultag nicht genügend Tests. Viele Eltern sind in Sorge. Bei einem Bedarf von mehr als einer halben Million Einheiten pro Woche ist schon jetzt absehbar, dass die Tests spätestens im Dezember ausgehen werden. Fakt ist: Minister Holter wollte die Tests nicht und hat deshalb nicht rechtzeitig bestellt. Jetzt, wo es nicht mehr anders geht und die Landesregierung endlich aufwacht, ist es zu spät. Der Markt ist leergefegt und die Lieferzeiten betragen drei bis sechs Wochen. Die Landesregierung muss endlich vorausschauend kalkulieren und die Bedarfe berechnen. Andere Bundesländer sind da viel weiter.
Bei 250.000 Schülern und 21.600 Pädagogen in Thüringen fallen bei wöchentlich zwei Tests 543.200 Corona-Tests an. Woche für Woche.
Die Thüringer FDP drängt darauf, nicht erst auf neue Verordnungen der Bundesregierung zu warten, sondern schon jetzt breites Testangebot vorzubereiten. Die Landesregierung darf nicht erst auf Vorgaben vom Bund warten und somit wertvolle Zeit verschenken, sagt Robert-Martin Montag, gesundheitspolitischer Sprecher der Freien Demokraten. Ein flächendeckend verfügbares Testangebot ist elementar zur Bekämpfung der Pandemie. Die Bürgertests können entscheidend dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen.
Außerdem wollen die Liberalen, dass alle Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen vor jedem Schichtbeginn einem Schnelltest unterzogen werden. Wir müssen alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um die vulnerablen Gruppen vor dem Virus zu schützen, betonte Montag.
Autor: redZur aktuellen Situation an den Thüringer Schulen und der Versorgung mit Tests durch die Landesregierung erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christian Tischner: Dutzende Thüringer Schulen hatten am ersten Schultag nicht genügend Tests. Viele Eltern sind in Sorge. Bei einem Bedarf von mehr als einer halben Million Einheiten pro Woche ist schon jetzt absehbar, dass die Tests spätestens im Dezember ausgehen werden. Fakt ist: Minister Holter wollte die Tests nicht und hat deshalb nicht rechtzeitig bestellt. Jetzt, wo es nicht mehr anders geht und die Landesregierung endlich aufwacht, ist es zu spät. Der Markt ist leergefegt und die Lieferzeiten betragen drei bis sechs Wochen. Die Landesregierung muss endlich vorausschauend kalkulieren und die Bedarfe berechnen. Andere Bundesländer sind da viel weiter.
Bei 250.000 Schülern und 21.600 Pädagogen in Thüringen fallen bei wöchentlich zwei Tests 543.200 Corona-Tests an. Woche für Woche.
Die Thüringer FDP drängt darauf, nicht erst auf neue Verordnungen der Bundesregierung zu warten, sondern schon jetzt breites Testangebot vorzubereiten. Die Landesregierung darf nicht erst auf Vorgaben vom Bund warten und somit wertvolle Zeit verschenken, sagt Robert-Martin Montag, gesundheitspolitischer Sprecher der Freien Demokraten. Ein flächendeckend verfügbares Testangebot ist elementar zur Bekämpfung der Pandemie. Die Bürgertests können entscheidend dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen.
Außerdem wollen die Liberalen, dass alle Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen vor jedem Schichtbeginn einem Schnelltest unterzogen werden. Wir müssen alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um die vulnerablen Gruppen vor dem Virus zu schützen, betonte Montag.

