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Fr, 16:28 Uhr
15.10.2021
Werbung für die Region in Sachsen:

Tourismusverband in Leipzig und Dresden unterwegs

Der Tourismusverbandes Südharz Kyffhäuser war jetzt auf Marketingtour in Leipzig und Dresden unterwegs. Als Blickfang hatte der Verband den Hofladen der Region dabei, mit Reisebroschüren, Wanderkarten, Gastgeberverzeichnis und regionalen Produkten bestückt...

Am Völkerschlachtdenkmal, der größeren Variante des Kyffhäuserdenkmals (Foto: Tourismusverband Südharz Kyffhäuser) Am Völkerschlachtdenkmal, der größeren Variante des Kyffhäuserdenkmals (Foto: Tourismusverband Südharz Kyffhäuser)

„Die Reiselust ist ungebrochen, so war unser Eindruck bei den vielen Gesprächen, die wir führen konnten“, berichtet Geschäftsstellenleiter Marco Wohlenberg.

„Besonders gefragt waren die Themen Familie, Wandern, Fahrradfahren, Wellness und regionale Produkte. Unser Fazit: Die Marketingtour durch beide Städte, die wir in dieser Form zum ersten Mal ausprobiert haben, war erfolgreich und wir werden das in jedem Fall wiederholen.“

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Die Idee für die Städtetour ist im Marketingbeirat des Tourismusverbandes Südharz Kyffhäuser entstanden. Auch im kommenden Jahr wird sich der Tourismusverband neben Messen und Veranstaltungen wieder in mehreren Innenstädten präsentieren. Mit dabei wird dann auch die Region um Stuttgart sein, hier findet im August der Deutsche Wandertag im Schwäbischen Remstal statt, bei dem sich auch die Wanderregion Südharz Kyffhäuser vorstellen wird.
Autor: red

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Kommentare

15.10.2021, 22.44 Uhr
Bodo Schwarzberg | Tourismusverband: Werbung ausgerechnet in Sachsen? Trotz Gipsabbau?
Wenn ich mich nicht irre, war der Landkreis Nordhausen noch vor wenigen Jahren Thüringer Schlusslicht bei den Übernachtungszahlen. Es maneglt an touristischer Infrastruktur jeglicher Art: An Übernachtungsmöglichkeiten unterschiedlicher Kategorien, an Wander- und Radwegen mit flächendeckender Qualität, an Gastronomie und so genannten Eventangeboten.

Mähe ich auf einer der vielen vom BUND-Kreisverband Nordhausen betreuten Naturschutzflächen eine Wiese direkt am Karstwanderweg, kommen in acht Stunden zwischen 0 und 2 Wanderern vorbei.

Was will der hiesige Tourismusverband ausgerechnet in Sachsen?. Bevor er dorthin fährt, um ausgerechnet für unsere Region Werbung zu machen, sollte er sich erst einmal in Sachsen im Sachen Tourismus schulen lassen. Z.B. in der Sächsischen Schweiz mit ihrer touristischen Infrastruktur oder auch im Südraum Leipzig, wo eine ehemalige Bergbauregion seit 20 Jahren mit einer Vielzahl von Angeboten zum neuen Leben erwacht ist.

Erst vor einer Woche nahm ich in Markkleeberg, einer Stadt kleiner viel als Nordhausen an der 7-Seenwanderung mit Tausenden Teilnehmern aus ganz Europa über 102 km teil. Mit einer unglaublichen Offenheit der beteiligten Gemeinden, die jeder spürt. Es gibt jederzeit unzählige Angebote für Tagestouristen und Urlauber.

Davon sind wir hier meilenweit entfernt. Nicht einmal das Biosophärenreservat mit seiner Anziehungskraft und seinen Möglichkeiten eines sanften, naturnahen Tourismus hat unser Landkreis haben wollen! Was soll man über so viel Dummheit noch sagen?

Wir hätten hier die Chance, einen naturverträglichen Tourismus zu entwickeln, gerade weil es hier nur eine geringe auf Massen ausgerichtete Grundstruktur gibt. Aber das muss man natürlich wollen und sehen. Eine Region, in der vor allem der Gipsabbau Schlagzeilen macht, ist für touristische Werbeaktionen, gerade im blickigeren Sachsen hundertprozentig verloren..

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