Di, 16:23 Uhr
11.10.2005
Park-Gespräch
Nordhausen (nnz). Was sind die größten Aufreger in einer Innenstadt? Die Parkmöglichkeiten, in Nordhausen kommen vielleicht noch die Kreisel hinzu. Über das künftige Parken soll in der kommenden Woche informiert werden. Auch eine Diskussion sollte möglich sein, schließlich wird zu einem Gespräch eingeladen....
Am 20. Oktober gibt es das nächste Nordhäuser Stadtgespräch im Bürgersaal des Neuen Rathauses. Thema der öffentlichen Diskussionsrunde, die um 18.30 Uhr beginnt, ist das neue Konzept, mit dem die Art und Weise des Parkens in Nordhausen neu geregelt wird und das an diesem Abend allen interessierten Bürgerinnen und Bürger vorgestellt werden soll. Die neue Konzeption soll noch in diesem Jahr den Stadträten zur Entscheidung vorgelegt werden.
Vorrangiges Ziel der neuen Regelung ist die effiziente – und damit kostendeckende - Bewirtschaftung aller öffentlichen Parkflächen in Nordhausen. Bewirtschaftet werden kann auf zwei Arten: 1. gebührenpflichtig mit Hilfe von Parkscheinautomaten oder 2. durch die zeitliche Begrenzung der Parkzeit mit Parkscheibe. Die kostendeckende Bewirtschaftung soll vor allem erreicht werden mit der Herausnahme unrentabler Parkplätze aus der Gebührenpflicht - durch den Abbau der Parkscheinautomaten und dem damit verbundenen Wegfall der Unterhaltungskosten für diese Automaten.
So sollen zum Beispiel die Parkflächen in der Grimmelallee (zwischen Hohensteiner Straße und Heinrich-Zille-Straße), in der Töpfer-, Bahnhofs-, Weberstraße und Lange Straße von der Gebührenpflicht befreit und zeitlich bewirtschaftet werden. Im Gegenzug sollen die Parkplätze in der Landgrabenstraße mit Parkscheinautomaten gebührenpflichtig werden – wie das auch im Umfeld dieser Straße bereits der Fall ist.
Übergeordnetes Ziel einer Parkraumbewirtschaftung ist die Steuerung und damit effektive Verteilung des in der Innenstadt vorhandenen Parkraumes auf die Nutzergruppen. Zu denen gehören neben Einkaufskunden auch die Besucher der Stadt, der Wirtschaftsverkehr, die Parkplatz-suchenden Anwohner und jene Autofahrer, die aus dem Umfeld nach Nordhausen zur Arbeit kommen und dementsprechend Dauerparker sind. Effizienz könnte zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass man die Berufspendler als Langzeitparker auf die Flächen vor der Stadt lenkt, von denen aus mit Bus und Straßenbahn ein zügiger Anschluss in die Innenstadt möglich ist. Der damit in der City gewonnene Parkraum kann so dem Einkaufs- bzw. Besucherverkehr zur Verfügung gestellt werden.
Priorität in der Nordhäuser Innenstadt wird nach dem vorliegenden Konzept-Entwurf dem Einkaufs-, Besucher- und Wirtschaftsverkehr eingeräumt. Die Autofahrer dieser Gruppen sollen jederzeit in der Innenstadt einen Parkplatz finden, zugleich soll es ihnen möglich sein, ihr Ziel schnell – und auch zu Fuß – erreichen zu können – um den Park-Such-Verkehr einzuschränken. Die Bewirtschaftung der Parkplätze soll auch dazu führen, dass der in Nordhausen mit Bus und Straßenbahn sehr gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr verstärkt genutzt wird, um die Ziele in der Innenstadt zu erreichen.
Autor: nnzAm 20. Oktober gibt es das nächste Nordhäuser Stadtgespräch im Bürgersaal des Neuen Rathauses. Thema der öffentlichen Diskussionsrunde, die um 18.30 Uhr beginnt, ist das neue Konzept, mit dem die Art und Weise des Parkens in Nordhausen neu geregelt wird und das an diesem Abend allen interessierten Bürgerinnen und Bürger vorgestellt werden soll. Die neue Konzeption soll noch in diesem Jahr den Stadträten zur Entscheidung vorgelegt werden.
Vorrangiges Ziel der neuen Regelung ist die effiziente – und damit kostendeckende - Bewirtschaftung aller öffentlichen Parkflächen in Nordhausen. Bewirtschaftet werden kann auf zwei Arten: 1. gebührenpflichtig mit Hilfe von Parkscheinautomaten oder 2. durch die zeitliche Begrenzung der Parkzeit mit Parkscheibe. Die kostendeckende Bewirtschaftung soll vor allem erreicht werden mit der Herausnahme unrentabler Parkplätze aus der Gebührenpflicht - durch den Abbau der Parkscheinautomaten und dem damit verbundenen Wegfall der Unterhaltungskosten für diese Automaten.
So sollen zum Beispiel die Parkflächen in der Grimmelallee (zwischen Hohensteiner Straße und Heinrich-Zille-Straße), in der Töpfer-, Bahnhofs-, Weberstraße und Lange Straße von der Gebührenpflicht befreit und zeitlich bewirtschaftet werden. Im Gegenzug sollen die Parkplätze in der Landgrabenstraße mit Parkscheinautomaten gebührenpflichtig werden – wie das auch im Umfeld dieser Straße bereits der Fall ist.
Übergeordnetes Ziel einer Parkraumbewirtschaftung ist die Steuerung und damit effektive Verteilung des in der Innenstadt vorhandenen Parkraumes auf die Nutzergruppen. Zu denen gehören neben Einkaufskunden auch die Besucher der Stadt, der Wirtschaftsverkehr, die Parkplatz-suchenden Anwohner und jene Autofahrer, die aus dem Umfeld nach Nordhausen zur Arbeit kommen und dementsprechend Dauerparker sind. Effizienz könnte zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass man die Berufspendler als Langzeitparker auf die Flächen vor der Stadt lenkt, von denen aus mit Bus und Straßenbahn ein zügiger Anschluss in die Innenstadt möglich ist. Der damit in der City gewonnene Parkraum kann so dem Einkaufs- bzw. Besucherverkehr zur Verfügung gestellt werden.
Priorität in der Nordhäuser Innenstadt wird nach dem vorliegenden Konzept-Entwurf dem Einkaufs-, Besucher- und Wirtschaftsverkehr eingeräumt. Die Autofahrer dieser Gruppen sollen jederzeit in der Innenstadt einen Parkplatz finden, zugleich soll es ihnen möglich sein, ihr Ziel schnell – und auch zu Fuß – erreichen zu können – um den Park-Such-Verkehr einzuschränken. Die Bewirtschaftung der Parkplätze soll auch dazu führen, dass der in Nordhausen mit Bus und Straßenbahn sehr gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr verstärkt genutzt wird, um die Ziele in der Innenstadt zu erreichen.

