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Di, 18:19 Uhr
17.08.2021
Vorschläge der Linksfraktion im Thüringer Landtag

Zwei Präventionswochen mit Testung zu Schulbeginn

Im Rahmen des parlamentarischen Beteiligungsverfahrens hat der Thüringer Landtag den Entwurf der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung gewürdigt. Dabei haben die Abgeordneten verschiedener Fraktionen Vorschläge für den weiteren Umgang mit der Pandemie u. a. an den Schulen und Kindertagesstätten unterbreitet...

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Für die LINKE betonen der Abgeordnete Christian Schaft und die Abgeordnete Karola Stange: „In den Bundesländern, in denen die Ferien bereits zu Ende gegangen sind, haben wir es mit steigenden Infektionsraten und Krankenhauseinweisungen zu tun. Zudem gewinnen neue Virus-Varianten auch in Thüringen an Boden. Deswegen regen wir für Thüringen nach dem Ende der Ferien einen zweiwöchigen Schutz-Zeitraum an, in dem in den Schulen mindestens zweimal die Woche Lehrende und Lernende auf das Corona-Virus getestet werden. Dasselbe soll auch für das Personal in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege gelten.“

Wir wissen, dass dies wieder Anstrengungen mit sich bringt. Aber diese sollten wir in Kauf nehmen, um härtere Maßnahmen zu erübrigen, die notwendig werden, wenn Infektionen nicht oder zu spät erkannt werden."

Zudem begrüßen die Abgeordneten der Linksfraktion das neue Frühwarnsystem, das mit Indikatoren wie Inzidenz, Hospitalisierungsrate und ITS-Bettverlegung zeigen soll, wenn die jeweils notwendigen Maßnahmen frühzeitig und für alle nachvollziehbar umzusetzen sind.
„Dazu begrüßen wir eine verstärkte und gezielte Impfkampagne der Landesregierung. Allerdings finden wir das Ende der Finanzierung der Bürgertests nicht zielführend und wollen gewährleisten, dass diese Entscheidung nicht auf Kosten der Bürger*innen getragen wird. Daher finden wir die Möglichkeit gut, Schnelltests anzuwenden, damit alle immer auch Zugang zu öffentlichem Leben haben, falls sie nicht geimpft werden können“, so Stange und Schaft.
Autor: osch

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