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Sa, 08:33 Uhr
14.08.2021
Tipps zu Heizungstausch und Sanierung:

Energiewende selber machen

Erdöl und Erdgas sind immer noch die häufigsten Brennstoffe in deutschen Heizungen. Doch fossile Brennstoffe sollen nach und nach durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Die Verbraucherzentrale Thüringen hilft Hausbesitzern dabei, ihre persönliche Energiewende umzusetzen...

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In dieser Woche hat der Weltklimarat der Vereinten Nationen IPCC einen neuen Sachstandsbericht zur globalen Erwärmung veröffentlicht. Demnach droht bereits 2030 eine Erderwärmung um 1,5 Grad – zehn Jahre früher als bisher prognostiziert.

„Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird immer dringender. Zugleich sind die Förderprogramme für umweltfreundliche Heizungen so attraktiv wie noch nie“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. So sind beim Austausch einer alten Ölheizung bis zu 50 Prozent Förderung möglich, wenn die neue Heizung erneuerbare Energien nutzt.

Wärmedämmung lohnt sich
Auch eine nachträgliche Wärmedämmung ist eine sinnvolle Maßnahme. „Idealerweise sollte man die Dämm-Maßnahmen vor dem Heizungstausch angehen. In einem energetisch sanierten Haus wird weniger Heizenergie benötigt und die neue Heizung kann kleiner dimensioniert werden. Das spart Geld bei der Anschaffung und beim Betrieb“, erklärt Ramona Ballod.

Unabhängige Beratung in Anspruch nehmen
Auch für die energetische Sanierung können Hausbesitzer Fördermittel beim Bund beantragen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen bei der Auswahl des passenden Förderprogramms. Auch zur Auswahl der neuen Heizungsanlage und bei Fragen zur Wärmedämmung beraten die Experten. Auch Vor-Ort-Beratungen sind wieder möglich. Termine können unter den Telefonnummern 0800 809 802 400 oder 0361 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: red

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Kommentare
Örzi
14.08.2021, 12:31 Uhr
Alles nur Geschwätz
Wieso habe ich da mit meiner von fossilen Brennstoffen freien Nachtspeicherheizung wesentlich höhere Heizkosten, als mit Öl oder Gas? Kann mir das die Verbraucherzentrale mal erklären?
stachelbeere
14.08.2021, 16:02 Uhr
Energiewende?
Die Förderung heißt "bis zu 50 %". Können aber auch nur 5 % sein. Lachhaft das alles. Alle paar Jahre sollen sich die Leute ne neue Heizung gönnen. Wie war das damals mit den Pelletheizungen, die so toll beworben wurden. Wie umweltfreundlich sie seien. Jetzt ist mit Holz heizen wieder nicht umweltfreundlich.

Die Wahrheit ist: Alle Strom-u. Energiekonzerne wollen nicht, dass man umweltfreundlich heizt bzw. Strom bekommt. Denn baut man sich eine PV-Anlage aufs Dach, dann verbraucht/ kauft man ja von den Energieriesen weniger.

Und bei der Heizung dasselbe. Dämmt man sein Haus u. baut eine Heizung ein, die einen von Öl, Gas u. Kohle unabhängig macht, läuft das den Energieriesen auch zuwider. Da wird dann schnell lobbymäßig ne neue Steuer erfunden u. schon ist alles wieder im Lot für die Konzerne.

Und natürlich auch für den Staat, denn der nimmt ja dann auch weniger Energiesteuern ein. Und CO2-Abgabe. Erst wird man bestraft, wenn man mit fossilen Energieträgern heizt, dann wird man bestraft, wenn man umweltfreundlich heizt.
Kama99
14.08.2021, 20:51 Uhr
Wenn ...
sich jeder seine Energie selber erzeugt, haben die Konzerne ja keine Einnahmen mehr. Was wird kommen, siehe GEZ. Der Bürger wird per Zwangsabgabe gezwungen und zieht den kürzeren.
grobschmied56
14.08.2021, 23:56 Uhr
Wir werden hinter die Fichte...
... geführt und veralbert bis zum Geht-nicht-mehr. Meine Gasheizung eines bewährten deutschen Herstellers schmückt noch heute der 'Blaue Umweltengel'. Damals erteilt, weil > NOx arm, sparsam und umweltfreundlich<.
Inzwischen nicht mehr wahr. Ein wahrer Umweltfrefler bin ich, weil ich nach wie vor mit Gas heize und dabei das ganz hocherschröcklich gefährliche CO2-'Giftgas' in die Umwelt entlasse! Wat bin ich aber auch für ne fiese Möpp!
Dabei ist die Lösung doch so einfach!
Ein genialer Umwelt-Aktivist hat die monumentale Erkenntnis auf einem beeindruckenden Transparent bei einer 'Klima-Demo' hochgehalten, uns allen zur Mahnung:

'SONNE STATT KOHLE!'

So stand es geschrieben auf einem mickrigen Pappdeckel dieses großartigen Klima-Kämpfers.
Ich weiß nicht, wie der seine Bude auf akzeptablem Temperaturniveau gehalten hat, als im letzten Winter plötzlich und ganz überraschend mal 'Winter' war, mit 40 cm Schnee und Temperaturen um die minus 20 Grad.
Meine Beobachtung: Genau in diesen gesäßkalten Tagen hat sich die Sonne ausgesprochen zurückgehalten und wer sich ausschließlich auf diese Energiequelle verlassen hat, dem hat es wahrscheinlich einige Frostbeulen am Allerwertesten beschert.
Das ist eben das Doofe, wenn man auf dem 50. Breitengrad Nord wohnt. Heizung im Januar und Februar mittels Solarenergie ist dann etwa so sinnvoll und effizient wie Bananen-Anbau im Ural.
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