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Mi, 12:04 Uhr
11.08.2021
DGB fordert Reform: „Die Krise ist ein Alarmsignal“

Tausende Minijobber durch Corona arbeitslos

2020 gab es in Thüringen 109.179 Minijobberinnen und Minijobber. Das sind über 7.800 weniger als im Jahr davor. Vor allem im Gastgewerbe und in der Leiharbeit war ein hoher Rückgang der Minijobs zu verzeichnen. Das bedeutet: Tausende Thüringerinnen und Thüringen haben in der Corona-Pandemie ihre Jobs verloren und landeten zum Teil in Hartz IV...

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„Die aktuelle Krise ist ein Alarmsignal. Minijobberinnen und Minijobber wurden in der Pandemie als erste vor die Tür gesetzt, als die Restaurants, die Läden und die Schulen dichtmachen mussten“, sagte Michael Rudolph, DGB-Vorsitzender des Bezirkes Hessen-Thüringen.

Da geringfügig Beschäftigte von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen sind, erhalten sie weder Kurzarbeiter- noch Arbeitslosengeld. Vielen bleiben nur die viel zu niedrigen Leistungen der Grundsicherung. „Minijobberinnen und Minijobber mussten bittere Einkommensverluste einstecken und haben Probleme, überhaupt ihren Lebensunterhalt zu sichern. Gerade in Krisenzeiten müssen sich Beschäftigte aber auf ein soziales Sicherungsnetz verlassen können. Minijobs lösen dieses Versprechen nicht ein“, beklagte Rudolph.

„Dem vermeintlichen Vorteil eines Brutto-für-Netto-Verdienstes stehen Niedriglöhne und Altersarmut gegenüber. Vor allem Frauen wird durch diese Fehlanreize die Möglichkeit einer eigenständigen Existenzsicherung verwehrt. Das „System Minijob“ hat für Beschäftigte gravierende Nachteile und muss abgeschafft werden. Alle Beschäftigungsverhältnisse müssen ab dem ersten Euro Einkommen sozial abgesichert werden“, fordert Michael Rudolph.
Autor: red

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Kommentare
ottilie
11.08.2021, 13:35 Uhr
DGB fordert Reform: "Die Krise ist ein Alarmsignal"
Den Forderungen von Michael Rudolph stimme ich voll und ganz zu, dass dieses "System Minijob" abgeschafft wird. Denn dadurch wird die Armut der Menschen immer größer.
Mich betrifft das zwar nicht, da ich Rentnerin bin, aber ich würde dafür unbedingt dieser Forderung meine Stimme geben.
geloescht.20250302
11.08.2021, 14:00 Uhr
Ottilie!
In Berlin wurde einem aufstockenden Kellner wegen des im Arbeitsvertrag fixierten kostenlosen Mittagessens, welches er gar nicht nutzt, höchstrichterlich der H4-Satz gekürzt.

Aber kostenlose Corona-Tests sollen nicht im Regelsatz berücksichtigt werden.

Mich betrifft es auch nicht, aber bei sozialen Verwerfungen schaue ich über den Tellerrand, obwohl meine Regierung Soljanka oder Chillie in der Tasse aus Mitropa-Beständen serviert ;)
Gehard Gösebrecht
11.08.2021, 16:18 Uhr
Das geht ja auch nicht
Hartz 4 kassieren und wo anders noch kostenlos Mittagessen.
Ich glaube es geht los.
Wenn ein Staatsdiener sich auf Kosten des Steuerzahlers ein schönes Leben macht, dann ist das in Ordnung.
Das ist ja wie rangieren über Ra10 ohne Befehl Ad. bzw. Grund Nr.10
geloescht.20230927
11.08.2021, 18:07 Uhr
@Gehard Gösebrecht
Befehl Ad???
Da haben wir wohl seit einigen Jahren sehr tief geschlafen! :-)
Sechs. Setzen!!!
Gehard Gösebrecht
11.08.2021, 18:47 Uhr
Klären Sie mich auf
Ich versuche es noch mal mit Befehl 14.1
So heißt das jetzt wohl.
Man wird eben alt.
Und irgendwann fliegen nur noch Drachen und Drohnen.
grobschmied56
11.08.2021, 19:57 Uhr
Ein Land...
... in dem es sich gut leben läßt.
Unter der BEKAZ. (Beste Kanzlerin aller Zeiten)
Falls wir noch mal die WAHL haben, sollten wir sie nutzen.
Möglicherweise wird die aber auch wieder verschoben, damit nicht die 'falschen Wähler' den 'falschen Kandidaten' der 'falschen Partei' ihre Stimme geben.
geloescht.20230927
11.08.2021, 20:00 Uhr
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