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So, 09:12 Uhr
08.08.2021
Aus dem Landtag

CDU will Gastronomie und Handel "Lockdownfest" machen

Im Umgang mit einer möglicherweise bevorstehenden 4. Welle soll sich Thüringen von Experten beraten lassen. Das fordert der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Bühl. Für Handel und Gastronomie müsse es "Lockdown-feste" Hygienekonzepte geben...

„Virologen, Ärzte, Technik-Experten sowie Branchenvertreter sollen gemeinsam mit dem Land Hygienekonzepte erarbeiten, um eine erneute Schließung von Handel, Hotellerie und Gastronomie zu vermeiden. Die Unternehmen brauchen eine klare Perspektive für den Herbst.“ Weitere monatelange Betriebsschließungen müssten unbedingt vermieden werden. Daher solle, wer die von den Experten entwickelten Konzepte umsetzen könne, auf keinen Fall schließen müssen – auch wenn sich die Inzidenz negativ entwickele.

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„Personenbeschränkung, Masken, Temperaturmessung, elektronische Kontaktnachverfolgung und Luftreinigung: Ansätze dazu gibt es viele“, sagte Bühl. Doch für den einzelnen Händler oder Gastronomen sei es nicht möglich zu überschauen, was die beste Lösung für sein Geschäft sein könnte. Deshalb solle es zentrale Vorgaben geben. Auf keinen Fall dürfen sich die Abläufe aus 2020 und dem ersten Halbjahr 2021 wiederholen, so der CDU-Politiker: „Zuerst ermunterte die Landesregierung die Gewerbetreibenden, viel Geld in Hygienekonzepte zu investieren, anschließend erließ dieselbe Landesregierung Corona-Verordnungen, die die Inhaber zwang, doch alles dichtmachen zu müssen.“ Das habe viele Betroffene frustriert und massiv Vertrauen zerstört, sagte Bühl.
Autor: red

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Kommentare
Rosi21
08.08.2021, 09:20 Uhr
Wer bezahlt das alles?
Die Gastronomen stehen im Moment alle schon am Abgrund! Solchen Versprechungen glaubt sowieso
keiner mehr. Woher sollen die finanziellen Mittel kommen?
Versprechungen über Versprechungen, alles nur ablenken von den wirklichen Problemen!
stachelbeere
08.08.2021, 12:41 Uhr
Was heißt hier Landesregierung?
Die Maßnahmen wurden doch bundesweit festgelegt. Daran war auch die CDU beteiligt. Also nicht immer alles auf die Landesregierung schieben.

Die Hygienekonzepte hätten auch ausgereicht, nicht nur bei Gaststätten/Restaurants, sondern auch im Einzelhandel u. bei Friseuren. Stattdessen wurden die Selbstständigen wieder mal im Stich gelassen. Und die Schuld schiebt man dann auf andere.
Marino50
08.08.2021, 15:12 Uhr
Thüringer Landtag
So überheblich kann man doch wohl nicht sein, sich einzubinden, dass der Werdegang in Thüringen allein entschieden werden kann. Die Anweisungen kommen vom Gesundheitsminister und seinen Beratern sowie von der neuen Bundesregierung.
Es geht doch wohl nicht an, dass sich in Thüringen noch mehr Leute an einer 4. oder welcher Welle auch immer eine goldene Nase verdienen wollen und wir Volk die Tests selbst bezahlen sollen und müssen. Es ist wirklich dringend nötig, dass Wahlen kommen. Aber vielleicht wollen sich ja auf die Art und Weise selbst ernannte Berater über Wasser halten.
Fönix
08.08.2021, 15:14 Uhr
Ich plädiere ja dafür, dass unsere Politiker
AUSNAHMSLOS ihre bisherigen, gegenwärtigen und zukünftigen Einnahmen aus Maskendeals, Impfstoffvermarktung und PCR-Tests IN VOLLEM UMFANG in einen Solidarfond einzahlen. Der größere Teil muss unbedingt den Flutopfern in der Eifel zugutekommen, aber auch die Opfer der verfehlten CORONA-Politik (z.B. Stichwort geringe Ansteckungsgefahr im Freien - trotzdem Biergärten per ordere mufti eine ganze und noch eine halbe Saison geschlossen!) könnten bei den üppigen Summen, die hier mit Sicherheit zusammenkommen, wenigstens eine symbolische Wiedergutmachung erfahren.

Ich glaube nicht, dass unsere geschäftstüchtigen Politiker wegen dieses kleinen Obolusses gleich Hartz4 beantragen müssen, ganz im Gegensatz zu den vielen Opfern ihrer selbstsüchtigen Politik...
Paulinchen
08.08.2021, 16:53 Uhr
Genau da liegt der Hase...
... im Pfeffer @Fonix.
Mir wurde vor wenigen Tagen von einer sehr vertraglichen Stelle erzählt, wer die Ständerwaende und all die Einrichtungen zu den Impfzentren in Deutschland organisiert hat. Es war unser fleißiger Gesundheitsministerium. Er beauftragte damit eine Spedition aus dem Münsterland, ohne dass diese Leistung öffentlich ausgeschrieben wurde. Es darf jetzt Dr. Gooooogle bemüht werden, um herauszufinden, wo der Minister einst gelebt hat.

Also Zufälle gibt es, das glaubt man kaum......
Fönix
08.08.2021, 18:27 Uhr
Ein sehr wichtiger Hinweis @ Paulinchen,
diese Geschäfte in der zweiten, dritten bis hin zur x-ten Reihe müssen natürlich uneingeschränkt mitgezählt und vor allen Dingen in allen Verquickungen offengelegt werden, damit die breite Masse endlich mal realisiert, was unter dem Deckmantel der Demokratie hier tatsächlich passiert!
Ive72
09.08.2021, 03:47 Uhr
Ich bin dafür,
dass ein Teil der Einnahmen aus Maskendeals etc. an die Flutopfer geht. Aber bitte gerecht. Es tut mir wirklich leid für die Menschen die es in der Eifel betroffen hat. Wir dürfen aber nicht die vergessen, die in Sachsen erneut vieles bis alles verloren haben. Ein perfekter Vorschlag war, (bei Facebook) den GEZ Beitrag, welcher monatlich bei 17,50 € (ca. 726 Mio.) beträgt, für alle Flutopfer zu nehmen. Ist zwar bei der Masse der Opfer nicht ausreichend, aber es ist ein fairer Anfang. Ich würde auch die uneigennützig Helfer, wie Bauleute, ortsansässige Firmen etc., welche mit ihren Fahrzeugen und ihrem Körpereinsatz bis zu persönlichen Erschöpfung kämpfen, um die Schäden zu beseitigen, bedenken.
Kobold2
09.08.2021, 09:48 Uhr
Perfekte Vorschläge
sehen anders aus, das ist einfach nur billiger, weil ein paar Egoisten ihern Willen nicht bekomem haben.
Ausgeglichener wäre es z.B. den Zehnten zu geben.
So ist es nur eine Neidbatte, in der man andere vorschickt, die eigenen Defizite auszugleichen
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