Thüringer AfD befürchtet Änderung der Kommunalordnung
Kein Repowering von Windkraftanlagen
Das Bundesklimaschutzgesetz sieht vor, dass Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral wird. Um dieses Ziel zu erreichen, soll unter anderem auch der Austausch bereits bestehender, älterer Windkraftanlagen gegen moderne, leistungsfähigere Modelle erleichtert werden, das sogenannte ‚Repowering‘...
Im Umweltausschuss des Thüringer Landtags fand heute eine öffentliche Anhörung zu einer möglichen ‚Repoweringstrategie‘ für Thüringen statt.
Hierzu erklärt die umweltpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion, Nadine Hoffmann:
Die Koalition aus Rot-Rot-Grün und CDU legt mit ihren Anträgen den Grundstein für die weitere Schädigung unserer Thüringer Natur und forciert die volatile Stromerzeugung auf Kosten der Geringverdiener und des Mittelstands. Es ist zu befürchten, dass eine Änderung der Thüringer Kommunalordnung auf den Weg gebracht werden soll, um die Gemeinden zur Befürwortung von ‚Repowering‘ von Bestandsanlagen durch finanzielle Anreize der Betreiber zu bewegen.
P
rof. Dr.-Ing. Michael Kaufmann, energiepolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, fügt hinzu:
Die Stromkunden haben durch den EEG-Zuschlag auf der Stromrechnung die bestehenden Windkraftanlagen zu einem erheblichen Anteil mitfinanziert. Wenn beim ‚Repowering‘ diese funktionstüchtigen und abbezahlten Windräder nun durch vielfach größere ersetzt werden, dann dient das vor allem der Profitmaximierung der Anlagenbetreiber. Der vollständige Rückbau der Altanlagen inklusive Fundament und deren ordnungsgemäße Entsorgung sollte selbstverständlich sein. Weder Rot-Rot-Grün noch die CDU haben ein Konzept zur Entsorgung der alten Anlagen und zur Lagerung der nicht-recyclebaren Stoffe vorgelegt.
Autor: red
Kommentare
Echter-Nordhaeuser
06.07.2021, 17:29 Uhr
"Bestehende Windkraftanlagen"
Man solle bestehende Windkraftanlagen ersten einmal effizient Nutzen die müssten sich drehen das die Welle glüht. Bin am Wochenende Richtung Wipperdorf gefahren da drehte sich auf dem Schern nicht ein Rad.
Aber man bauet auf und reißet nieder das gibt Arbeit immer wieder.
Kobold2
06.07.2021, 18:07 Uhr
Nicht nur
Auf die Windräder schauen, sondern auch aufs Windfähnchen, bevor man einen Kommentar abgibt.
Am Samstag war es nahezu windstill und am Sonntag vormittag nicht viel besser.
Echter-Nordhaeuser
06.07.2021, 18:47 Uhr
"O ha Kobold2"
Jetzt wo Sie das so schreiben das die Dinger Wind brauchen weiß ich es auch, ich dachte die drehen sich mit Strom ;-)
Paulinchen
06.07.2021, 19:17 Uhr
Wenn der Wind...
... zu faul ist zum Pusten, dann haben wir leider ein ganz natürliches Problem. Und genau deshalb, ist es irgendwie schon fraglich, was wir von höheren und leistungstaerkeren Windkraftanlagen erwarten.
Was für ein grünes Kernkraftwerk bauen jetzt die Briten? Es soll wohl kaum noch radioaktiven Müll hinterlassen. Leider kann uns der Rossmannsbach nicht mit seiner Wasserkraft helfen.
Vielleicht finden wir ja die Lösung im Buch der Kanzlerkandidatin, damit das Licht nicht ganz ausgeht. Zumindest hat sie uns schon mal gelehrt, wie wir demnächst in der Not Strom speichern können.
Kobold2
06.07.2021, 21:06 Uhr
Super Niveau,
Jetzte wird sogar der vergangene Wetterbericht
mit Daumen negiert.
Weiter so ihr schafft das!
Das Wetter verändert ihr damit trotzdem nicht, schon gar nicht das vom letzten Wochenende.
Der jüngste Verbund mit Norwegen ist auch an einigen vorbeigegangen, ob wohl es kein Wetterbericht ist.....
Waldemar Ceckorr
06.07.2021, 22:08 Uhr
ja paulinchen das ist so,
wenn bei einer alten / kleinen windkraftanlage flaute herrscht bekommen wir keinen strom.
wenn aber bei einer neuen stärkeren windkraftanlage flaute herrscht, dann bekommen wir vielmehr keinen strom.
der waldi
grobschmied56
06.07.2021, 22:39 Uhr
Da haben wohl ein paar...
...Leser eines der Hauptprobleme unserer tollen Energiewende entdeckt. Der Wind weht mal mehr, mal weniger und manchmal eben gar nicht. Wie es ihm gefällt.
Und auf auf so eine unzuverlässige Energiequelle setzen nun unsere Regierigen ihre Hoffnung, bis 2045 'klimaneutral' zu werden! Ob die das dumme Zeug, was sie uns da erzählen eigentlich auch selbst glauben?
Auf mich wirkt das ganze, wie das Geschwätz eines notorischen Zockers, der glaubt mit einem 'System' seinen Lebensunterhalt am Spieltisch und mit dem Ausfüllen von Wettscheinen verdienen zu können. Wie jeck muß man eigentlich sein, um diesen ganzen Nonsens zu kaufen?
Herr Taft
07.07.2021, 08:48 Uhr
eigentlich nicht schwer zu verstehen...
...ist es, dass es vollkommen normal ist, dass der Wind nicht immer und überall weht.
Was folgt daraus ? Wir brauchen ein besseres Stromnetz, Speicher und effizientere Anlagen. Das Stromnetz um die Stromtierchen vom sonnenreichen Süden in den windreichen Norden zu schaffen, wenn der Wind mal nicht weht.... oder eben anders herum.
Und warum sollte man nicht alte Technologie durch neue, bessere ersetzen ?
Manche hier wollen weder die Vernetzung (Stromtrasse), noch neue Windräder und pöhse Batteriespeicher gleich gar nicht. Dafür wollen sie Kernkraftwerke, aber um Gottes Willen kein Endlager. Wahrscheinlich begreifen es manche eben wirklich erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist...
Frank Paarmann
07.07.2021, 14:41 Uhr
All den schlauen Kobolden
und Oberstudienräten sei gesagt, egal ob die Windräder stehen weil der Wind nicht weht, zu stark weht, oder sie automatisch abschalten weil gerade kein Bedarf an Strom besteht, der Betreiber kassiert trotzdem. Und zwar 95 Prozent von dem, als würden sie volle Leistung bringen.
Ein Beispiel gefällig. Im ersten Quartal 2019 erhielten die Betreiber von Windkraftanlagen 364 Mill. Euro von der Bundesnetzagentur, für Strom der nie erzeugt wurde.
Raten Sie mal wer das unter anderen mit Finanziert. Richtg, der Endverbraucher, Sie !!!
Von 2000 bis 2019 ist der Strompreis um 118 Prozent, von 13,94 auf 30,43 Cent pro KW/h gestiegen
F.Paarmann AfD Umweltausschuss im Kreistag NDH
Herr Taft
07.07.2021, 16:15 Uhr
Erneuerbare vs. Atomkraft...Herr Paarmann
Das die AFD sich gegen die Energiewende im Allgemeinen und gegen Windkraftanlagen im Besonderen stemmt, ist ja kein Geheimnis. Das die Energiewende Geld kostet ist allen klar.
Die AFD setzt sich ja sehr für Atomenergie ein. Glauben Sie, die gibt's umsonst ?
Das FÖS hat die Kosten der atomaren Energiegewinnung in Deutschland ermittelt. Danach ist die Gewinnung von Strom mittels Atomenergie die Art der Stromerzeugung die mit den größten gesellschaftlichen Kosten verbunden ist.
Kosten für die Kraftwerksherstellung (ca. 7 Mrd. EUR pro Kraftwerk - Reaktor Generation III+ 2018). Kein Atomkraftwerk hält ewig, allein die Demontage kostet 2,5 Mrd. EUR (Greifswald bis 2005). Die Betriebskosten eines AKW sind immens. Die Schweiz wendet etwa 700 Mio. CHF (etwa 645 Mio. EUR) pro Jahr für den Betrieb ihre AKW auf, bei dem Energiebedarf in Deutschland können Sie das - ohne recherchiert zu haben - Pi mal Daumen locker verdoppeln. Hinzu kommen die Kosten der Endlagerung (je nach Quelle zwischen 5 und 7 Mrd. EUR) . Wer glauben Sie zahlt das ? Nicht der Endverbraucher ?
Richtig teuer wird es im Störfall - da muss das Ding uns noch nicht mal um die Ohren fliegen.
Lesen Sie den World Nuclear Industry Status Report von 2019. Quintessenz: AKW sind zu teuer und die Bauzeit zu lang.
Und...nur um mit dem Mythos aufzuräumen, dass Deutschland "alleine die Welt rettet": In 2018 wurden weltweit 273 Mrd. USD in erneuerbare Energien investiert und nur 33 Mrd. USD in neue AKW. Selbst China investiert mehr Geld in Erneuerbare Energien als in Atomkraft.
Flitzpiepe
07.07.2021, 16:22 Uhr
Leider reicht es offenbar nicht
in einem Umweltausschuss zu sein, um aus dem Dilemma der Zahlungen für nicht erzeugten Strom die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Natürlich ist es Schwachsinn bei vorhandenem Wind Windkraftanlagen still zu legen, weil dieser Strom derzeit nicht abgenommen werden kann.
Das Problem ist das Stilllegen und nicht die Vergütung.
Die Windräder müssen bei Wind IMMER Strom erzeugen. Für PV gilt das analog. Wird aktuell nicht so viel Strom verbraucht wie erzeugt wird, MUSS dieser überschüssige Strom für Zeiten der Flaute gespeichert werden.
Wie auch immer - ob in Pumpspeicherkraftwerke oder Wasserstoff oder ab nach Norwegen oder ...
Da muss eine Lösung her und schon braucht man nicht mehr die Verluste durch Abschaltzeiten mit Steuergeldern ausgleichen.
Kobold2
07.07.2021, 19:20 Uhr
Schön am
Kommentar vorbeigeschrieben Herr Paarmann
Aber direkte Antworten bekommt man von Politikern schon lange nicht mehr.....
Alternativen sind dabei auch nicht in Sicht....
grobschmied56
08.07.2021, 00:13 Uhr
Am Tag träumen sie von Speichern...
... von was träumen sie in der Nacht?
Die Einfalt mancher Mitmenschen macht einen manchmal schon unendlich müde. Wir sollen hier nicht verlinken. Immerhin kann ich jedem, der sich für das Thema interessiert einen Tipp geben:
Agora Energiewende anklicken. Die Website sollte eigentlich die tollen Möglichkeiten der sogenannten 'Erneuerbaren Energien' Wind und Sonne demonstrieren.
Zeitweise tut sie allerdings das genaue Gegenteil - sie zeigt die Unzulänglichkeit dieser unzuverlässigen und schwankenden Energieträger auf.
Wer sich mal die Größenordnungen betrachtet, um die es dort geht (stets dutzende GIGAWATT) , der kann sich an den Fingern seiner Hände abzählen, daß wir mit SPEICHERN, welche jeweils ein paar Megawattstunden Elektroenergie zur Verfügung stellen können nicht weit kommen.
Den ahnungslosen und Leichtgläubigen hinter die Ohren geschrieben:
Als vor 20 Jahren Schröder und Trittin das EEG auf den Weg brachten, war das eine reine PR-Aktion.
Es gab keine nennenswerten Speicher.
Als Frau Merkel 11 Jahre später bekanntgab, man müsse ganz flink aus der Kernenergie aussteigen, weil die viel zu gefährlich sei, hatten wir ein paar Solarpanele und Windrädchen mehr, aber auch keine Speicher.
Im Jahr 2021 haben wir noch mehr PV und Windenergie-Gedönse. Speicher - Fehlanzeige!
Meine Wette: Auch im Jahr 2030 oder 2035, wenn die große Abschaltung aller Kohlekraftwerke kommen soll, werden wir die tollen und leistungsfähigen Speicher für Solar - und Windstrom nicht haben.
Nicht, weil das Großmaul 'Grobschmied' dies so verkündet, sondern weil es solche mächtigen Energiespeicher zu bezahlbaren Preisen einfach nicht geben kann.
Wer glaubt, daß man den schwankenden Strom aus Solarzellen und Windrädchen in ein paar Lithium-Ionen - Akkus speichern kann, um ihn bei Bedarf ins 'NETZ' einzuspeisen, der spannt womöglich auch voller Hoffnung seinen Dackel vor den mit leerem Akku liegengebliebenen Tesla, damit ihn das treue Tier die lumpigen fehlenden 15 Kilometer bis nach Hause zieht.
Herr Taft
08.07.2021, 00:48 Uhr
@Grobschmid... Nicht so pessimistisch...
... Das wird schon gewuppt...
Bis dahin brauchen wir zunächst erstmal ein besseres Stromnetz... Dann kann der windstrom aus dem Norden nach Thüringen "exportiert" werden, falls dort gerade nicht die Sonne scheint....oder falls es im Norden gerade windstill ist... Liefert eben der sonnige Süden den Strom nach Thüringen. Irgendwo in Deutschland ist immer Wind oder scheint die Sonne.... Und schon braucht man viel weniger Speicher. Klar ist: wir brauchen welchen. Ich bin gespannt, was sich unsere Ingenieure einfallen lassen. Es gibt einen Bedarf... Und bisher wurde dafür immer die passende Lösung gefunden. Trauen Sie Ihrem Vaterland mal ein bisschen was zu!
grobschmied56
08.07.2021, 10:58 Uhr
Den optimistischen Grünen...
... scheint die Sonne aus allen Knopflöchern. Wenn in Deutschland Zappen Duster ist, scheint die Sonne über Texas und Arizona. Dummerweise haben wir keine Kabel dorthin verlegt, so daß uns der ganze schöne Sonnenschein überhaupt nichts hilft. Großwetterlagen, bei denen dichte Bewölkung und Nebel mit Windstille einhergeht, halten sich auch nicht an Ländergrenzen.
Der Satz 'Irgendwo weht immer der Wind' ist ein typisch grünes Einfalts-Argument. Wenn 'Irgendwo' nur ein halb Dutzend Windrädchen stehen und keine Stromtrasse dorthin existiert, dann hilft uns der Wind, der 'Irgendwo weht' leider nicht aufs Fahrrad. Natürlich ist es einfach, den Grobi als Pessimisten und Miesmacher zu bezeichnen. Der ist mit seiner Sicht der Dinge allerdings nicht so ganz alleine, wie der Oberstudienrat meint. Inzwischen hat bekanntlich der Bundesrechnungshof den Herrn Altmaier ernsthaft ermahnt, daß seine allzu rosige Ansicht der 'Energiewende' Deutschland in ernsthafte Schwierigkeiten bringt. Hat Die pucklige Verwandtschaft des Grobschmieds den Bundesrechnungshof unterwandert, um ihn zum Öko-Energie-feindlichen Sprachrohr Grobis zu machen?
Wohl eher nicht.
Der Versuch, ein Land mit 80 Millionen Einwohnern allein mit Wind- und Sonnen-Energie zu versorgen, kann nicht funktionieren. Das ist kein Pessimismus.
Es ist schlicht Realismus.
Fönix
08.07.2021, 11:28 Uhr
Nicht so hysterisch, lieber Oberstudienrat,
der nächste Meteorit wird schon bald kommen, in die Sahara einschlagen und jede Menge Staub aufwirbeln. Die Sonneneinstrahlung reduziert sich dramatisch und die sogenannte Klimakatastrophe verschiebt sich um ein paar hunderttausend Jahre.
Ein solches Szenario, dass sich auf diesem Planeten schon mehrfach auch ganz ohne Zutun von uns Menschlein abgespielt hat (zumindest wenn ich Münchhausen auf seiner Kanonenkugel mal außen vor lasse;-), ist MINDESTENS genauso wahrscheinlich wie die zeitnahe "Erfindung" und REALISIERUNG wirtschaftlicher Großspeicher im GIGAWATT-Bereich. Wissenschaft und Wirtschaft forschen hier seit Jahrzehnten ohne ein zählbares Ergebnis, dass über die mit extrem ungünstigen Wirkungsgraden behafteten Pumpspeicherwerke hinausgeht.
Woher zum Teufel nehmen sie ihren grenzenlosen Optimismus, dass nun der jüngste Tag gekommen ist, an dem alle Energiespeicherprobleme dieser Welt auf einen Schlag gelöst werden? Da ist wohl ausschließlich der Wunsch Vater des Gedankens.
Ihnen gestehe ich solche Denkmuster gerne zu. Den (meisten) Politikern dieser Welt muss ich aber den Vorwurf machen, im Zusammenhang mit der "Klimakatastrophe" hier in zeitlicher und energietechnischer Hinsicht Zielmarken zu setzen, die völlig unrealistisch sind, weil fundamentale Technologien für die Transformation der Energieversorgung noch nicht einmal ansatzweise VORHANDEN sind.
Das ist eine völlig neue Qualität an politischer Verantwortungslosigkeit. Wo uns das hinführt, werden wir erleben...
Herr Taft
09.07.2021, 23:57 Uhr
vielleicht sollten...
...einige hier endlich mal begreifen, dass das Wenigste auf Anhieb zu 100% effizient und ausgereift ist. Das nennt sich technischer Fortschritt und kann gelenkt werden....was uns zurück zum Repowering bringt. Etwas Gutes durch etwas Besseres zu ersetzen kann ja nicht falsch sein, oder ?
Wer heute seinen alten Trabbi hegt und pflegt tut das nicht wegen dessen technischer Überlegenheit, sondern aus purer Nostalgie. Jede Technik war früher einfacher, verständlicher und daher auch einfacher zu pflegen. Mit zunehmender Effizienz wird es eben auch komplizierter und geht daher mit einer gesellschaftlichen Spezialisierung einher. Beispiel: Um einen Trabbi in Schuss zu halten reicht ein Schraubenzieher, eine Damenstrumpfhose und ein paar Kabelbinder und ein halbwegs technisch begabter Mensch... bei einem modernen Auto braucht es einen Computer, spezielle Ersatzteile und einen gut ausgebildeten Mechatroniker - weil die Technik eben wesentlich komplexer ist. Dafür leistet die moderne Karre mit dem Spritverbrauch eines Trabbis eben statt 26 jetzt 300 PS und schmeißt dabei einen Bruchteil der Schadstoffe hinten raus, fährt weiter, fährt besser, ist sicherer und bietet ggf. mehr Platz und Nutzungsmöglichkeiten - um beim Verbrenner zu bleiben( bei E-Autos fangen wir gerade erst an - die Möglichkeiten sind da noch ganz Andere). Mehr Ergebnis bei gleichem oder weniger Einsatz... gestiegene Effizienz.
Genauso verhält es sich mit den Windrädern im Artikel. Wir würden heute noch mit Pferdefuhrwerken herumeiern, wenn es ausschließlich Menschen gäbe, die alles, was sie nicht verstehen ablehnen.
Im Grunde steht die Politik jedem Fortschritt nur im Weg, solange sie mehr Wert auf Wählerstimmen legt, als auf gesellschaftliches Vorankommen. Richtig schlimm, sind Politiker, die für Wählerstimmen jeden Fortschritt (sei er technisch oder gesellschaftlich) direkt ausbremsen wollen.
diskobolos
10.07.2021, 10:57 Uhr
Ach Fönix,
Gigawatt kann man sicher nicht speichern. Das ist nämlich eine Einheit der Leistung und keine der Energie. Aber ich habe Sie schon verstanden. Die Problematik der Pumpspeicherwerke ist bekannt. Interessant scheint mir der Vorschlag, überschüssigen Strom in "grünen" Wasserstoff umzuwandeln. Da dürfte die Speicherkapazität nicht begrenzt sein.
Prozesse, die Tausende Jahre dauern, müssen uns nicht interessieren. Weder die taumelnde Erdachse noch Meteroiteneinschläge. Wenn die Menschheit so weitermacht, ist in 1000 Jahren eh keiner mehr da.
Herr Taft
10.07.2021, 12:54 Uhr
Speicherung von erneuerbaren Energien
gerade wird in Wunsiedel (Bayern) eine Elektrolyse-Anlage gebaut, die mit überschüssiger Wind- und Sonnenenergie Wasserstoff herstellt. Außerdem ist die Anlage mit Batteriespeichern verbunden, in welchen weitere überschüssige Energie gespeichert wird und so die H2-Produktion auch bei nächtlicher Flaute sichert.
Komisch, dass in einem sehr konservativ regierten Land sowas gefördert wird und eine selbsternannte konservative Partei wie die AFD solche Konzepte ablehnt. Naja, jede Gruppierung definiert sich eben selbst....irgendwie...
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