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Mo, 13:38 Uhr
05.07.2021
Europa-Service kommt aus der Krise

Hilfe bei der Suche nach Fachkräften aus dem Ausland

Durch die zurückgegangenen Infektionszahlen ist es dem Europa-Service endlich wieder möglich, bereits organisierte, aber verschobene Austausche von Jugendlichen, Auszubildenden sowie Lehr- und Fachkräften durchzuführen...

Die Corona-Pandemie brachte auch für den Europaservice Nordhausen (ESN) besondere Herausforderungen mit sich. Die Hauptaufgabe des ESN ist die Unterstützung von kleinen mittelständischen Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von ausländischen Fachkräften. „Dabei initiieren wir beispielsweise transnationale Aktivitäten, um ausländische Fachkräfte für die Region Nordthüringen zu gewinnen und die Unternehmen für ausländische Mitarbeiter fit zu machen“, sagt Sylvia Daehn, Projektleiterin des ESN. „Obwohl die weltweite pandemische Entwicklung Kooperationen im internationalen Kontext erschwert hat, konnten wir unsere Arbeit intensiv weiterführen und die bestehenden Kontakte weiter pflegen.“

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„Wir sind sehr froh, dass jetzt die geplanten Austausche mit Polen und Kroatien wieder anlaufen und beide Seiten intensiv an der Realisierung arbeiten“, so Sylvia Daehn. „In der öffentlichen Wahrnehmung hat die Coronakrise den Fachkräftemangel nur vorübergehend gedämpft. Inzwischen ist deutlich erkennbar, dass sich in verschiedenen Branchen wie im Baugewerbe, Handwerk, in der Pflege, im Gastronomiebereich sowie bei Dienstleistern der Informationstechnik der Fachkräftemangel sogar noch verschärft hat.“

Um diesem Trend entgegen zu wirken und die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften zu vereinfachen, gilt seit gut einem Jahr das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Dieses erleichtert den qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland den Arbeitsmarkteinstieg in Deutschland, aber auch Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, ausgebildetes Personal aus dem Ausland schneller zu gewinnen. Diese Chance wird auch immer öfter von Thüringer Unternehmen wahrgenommen. Der ESN unterstützt Nordthüringer Unternehmen und Einrichtungen mit kostenfreier, individueller Beratung dabei, dass die Suche nach Arbeitskräften und die Integration hier vor Ort gelingt.

Wer sich über das Beratungs- und Leistungsspektrum des ESN informieren möchte, erreicht die Mitarbeiterinnen telefonisch unter 03631 9143014, per E-Mail an info@esn-europa.de, unter www.esn-europa.de und www.facebook.com/ESN.BIC.

Der ESN wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert und ist dem Landratsamt Nordhausen angegliedert.
Autor: red

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Kommentare
Paul
05.07.2021, 20:21 Uhr
ESN???
Macht Euch lieber Gedanken, wie deutsche Arbeitslose zu einer Arbeit kommen, als sich um irgendwelche Ausländer einen Kopf zu machen !!!
Kama99
05.07.2021, 23:03 Uhr
Warum...
laufen die eigenen Fachkräfte weg? Darum sollte sich die Politik mal Gedanken machen und nicht ständig nach dem Ausland rufen. Firmen die Fachkräfte aus dem Ausland haben wollen, die holen sich die persönlich und verlässt sich nicht auf den Staat.
Leser X
06.07.2021, 08:05 Uhr
Jeder Arbeitslose...
... kann auch zur Fachkraft werden.
Flitzpiepe
06.07.2021, 08:46 Uhr
Jeder Arbeitslose...
... KÖNNTE auch zur Fachkraft werden, wenn mehrere Voraussetzungen dazu da wären.
Nur sind sie es heutzutage meist nicht...
Wir stehen kurz vor der Vollbeschäftigung, da es schon fast mehr offene Stellen gibt als Bürger, die Arbeit suchen. Das ist der Grund, weshalb Vollbeschäftigung nicht mit einer Arbeitslosenquote von Null gleichgesetzt wird, sondern schon bei 2 bis 4 Prozent erreicht ist.
Leser X
06.07.2021, 09:07 Uhr
Klar...
... man kann damit natürlich auch warten, bis alle Voraussetzungen bei einem vorbei kommen. Sozusagen warten auf den perfekten Moment...
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