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Mo, 11:32 Uhr
05.07.2021
Anträge können gestellt werden

Demokratie leben! geht in die nächste Runde

Auch in diesem Jahr sollen wieder zahlreiche spannende Projekte für ein demokratisches Miteinander im Landkreis Nordhausen durch Sie umgesetzt werden...

Nach dem 3. Corona-Lockdown zeichnet sich eine allmähliche Rückkehr zur Normalität ab. Viele Projektideen mussten im Frühjahr 2021 verworfen werden. Wir hoffen, dass nun in den kommenden Monaten alle Antragsteller*innen dazu in der Lage sind, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen und möchten die verschiedenen Projekte gern finanziell unterstützen. Die „Partnerschaft für Demokratie“ freut sich auf viele Anträge zu neuen Projektideen.

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Zu welchen Themen können Projekte umgesetzt werden?
„Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ sind die Kernziele von „Demokratie leben!“. Es werden Projekte gefördert, die das Demokratieverständnis, die Akzeptanz vielfältiger Lebensformen und die Partizipation der Bürger*innen im Landkreis Nordhausen fördern und somit die Entwicklung eines toleranten und vielfältigen Landkreises unterstützen.

Im Förderjahr 2021 soll nach wie vor Fokus stärker auf der Aufklärung über Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit - wie beispielsweise Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Abwertung langzeitarbeitsloser Menschen, Homophobie, etc. - und deren Abbau liegen.

Die Förderung sozialer Kompetenzen eines jeden Einzelnen und im demokratischen Miteinander - wie beispielsweise Zivilcourage, Haltung und der Umgang mit Sprache, Solidarisches Handeln (Zusammenhalt und Einsatz für gemeinsame Werte) - spielen dabei eine wichtige Rolle.

Als weitere Projektinhalte können die Förderung von Geschlechterdiversität sowie Inklusion, die Sensibilisierung und der richtige Umgang mit Verschwörungstheorien, “Fake News” sowie “Hate Speech” aufgegriffen werden.

Ebenso sind weiterhin die Erinnerungskultur - die Auseinandersetzung mit der historischen Identität der Stadt Nordhausen sowie des Landkreises zur Zeit des Nationalsozialismus, der DDR-Geschichte und der Wendezeit- und die Förderung der Jugendbeteiligung im Landkreis Nordhausen als potentielle Themenschwerpunkte in der Projektumsetzung anzusehen.

Welche Projektformen sind möglich?
Die Umsetzung der Projekte kann bspw. in vielfältiger medialer bzw. künstlerischer Form erfolgen. Der Projekttyp wird offengehalten, es kann sich z.B. um Medienprojekte, Fortbildungsangebote für Fachkräfte, Aktionstage, Diskussions-/ Informationsveranstaltungen, Projekte zur außerschulischen Jugendbildung usw. handeln.

An wen richten sich die Projekte?
Die Zielgruppe bezieht sich vorrangig auf Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre. Darüber hinaus können Eltern und andere Erziehungsberechtigte, pädagogische Fachkräfte, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure, die als MultiplikatorInnen fungieren können, mit den Projekten angesprochen werden.

Wer kann Anträge stellen?
Träger, Vereine und nichtstaatliche Institutionen wie bspw. Träger der Jugend- und Sozialarbeit, Religionsgemeinschaften, Schulfördervereine, Sport- und Heimat-/ Kulturvereine, u.v.m. können als Antragsteller fungieren.

Aber auch Privatpersonen und Gruppen/ Initiativen – wie Bürgerbündnisse oder Arbeitskreise - können in Kooperation mit dem Kreisjugendring Nordhausen über den sogenannten Minifonds Projektanträge einreichen.
Über einen eingerichteten Jugendfonds haben ebenso selbstverwaltete Jugendgruppen die Möglichkeit Fördergelder für ihre Projektideen zu beantragen. Als Förderschwerpunkt steht der Jugendbeteiligungsprozess im Fokus. Junge Menschen des Landkreises sollen dazu befähigt werden, sich in demokratischen Aushandlungsprozessen zu üben, sich selbstwirksam in die Gestaltung ihres Sozialraums einzubringen und sich für ihre Interessen einzusetzen.

Was muss ich bei der Antragstellung beachten?
Antragsteller*innen können sich mit ihren Projektideen per Telefon oder E-Mail direkt bei der Koordinierungs- und Fachstelle melden. Wir vereinbaren dann gern mit Ihnen einen persönlichen Termin für die Antragsberatung.

Nächstmöglicher Projektstart für Großprojekte ab 1000,00€ ist der 02.08.2021, da über die Förderung dieser Projekte im Begleitausschuss entschieden wird.
Projektideen für Kleinprojekte bis 1000,00€ können unabhängig von Begleitausschusssitzungen zu jeder Zeit im laufenden Förderjahr jedoch spätestens 8 Wochen vor geplantem Projektstart bei der Koordinierungs- und Fachstelle eingereicht werden, damit ein angemessener Bearbeitungszeitraum gewährleistet werden kann.

Die Projektförderung kann bis maximal 31.12.2021 erfolgen und muss förderrechtlich spätestens zum Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zur Antragstellung und Fördermöglichkeiten über das Bundesprogramm “Demokratie leben!” bekommen Sie direkt bei der Koordinierungs- und Fachstelle der “Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen”.

Koordinierungs- und Fachstelle:
Katarina Uebner & Constanze Steinmetz
Kreisjugendring Nordhausen e.V.
Käthe-Kollwitz-Straße 10
99734 Nordhausen
Tel.: 03631/985004
E-Mail: demokratieleben@kreisjugendring-nordhausen.de

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ sowie durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Landesprogrammes „Denk bunt - Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit!“.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
05.07.2021, 14:08 Uhr
Siehe an
Man sollte erst einmal eine "KORREKTE" Demokratie schaffen, bevor man mit solchen Sprüchen wie „Demokratie leben“ daher kommt, oder?
geloescht.20250302
05.07.2021, 16:14 Uhr
Der letzte Absatz...
...zeigt doch, was unter Demokratie verstanden wird, die staatlicherseits finanziell gefördert wird.

Sowas hatten wir mal vor meiner Haustür und nannte sich "Sondershausen ist Bunt".

Hochgejazzt von SPD und Grünen und mit täglichen Wasserstandsmeldungen via Facebook.

Die Seite und der Verein sind komplett verschwunden und es gab auch keinerlei Erlärungen dazu, ob die Fördermittel und Familiennachmittage auch nur EINEN Integrationserfolg zeitigen.
Das ist die Realität und nicht was uns z. B MdL König-Preuss über den rechtsextremen Thüringer Norden einreden will.
Psychoanalytiker
05.07.2021, 18:25 Uhr
Demokratie ist ...
... wenn wirkliche Demokraten (und nicht Scheindemokraten) akzeptieren, wenn die Mehrheit des Landtages einen Ministerpräsidenten gewählt hat. Undemokratisch ist es, wenn ein parlamentarisch gewählter Ministerpräsident dann so lange gemobbt wird, bis er zurücktritt.

Keine Demokratie liegt vor, wenn ein in 3 Wahlgängen nicht gewählter ehemaliger Ministerpräsident, dann so lange (z.B. drei weitere Male) gewählt wird, bis es passt und dann doch noch Ministerpräsident wird.

Und weil ich Demokrat durch und durch bin, brauche zumindest ich keinerlei Demokratie-Schulungen, diese brauchen nur die Politiker*innen und *außen, die diese Farce mitmachten ...
geloescht.20250302
05.07.2021, 18:36 Uhr
Sorry...
...hab die Linken als Sponsor vergessen ;)
Rosi21
06.07.2021, 07:11 Uhr
Welche Partei?
In welcher Partei muss man eigentlich sein, um Demokratie
erleben zu dürfen?
pitti7
06.07.2021, 07:49 Uhr
@Rosi23
in 'DER (DIE) PARTEI' , denn DIE hat IMMER Recht! ;) ;) ;)
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