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Mo, 08:06 Uhr
05.07.2021
Greenpeace kritisiert Antiobiotika-Belastung

Schweinerei im Schweinefleisch

Konventionelles Schweinefleisch aus dem deutschen Lebensmittelhandel ist teilweise mit antibiotikaresistenten Bakterien belastet. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe von Greenpeace, für die insgesamt 50 Fleischproben auf verschiedene resistente Keime untersucht wurden...

In zehn der 44 Proben von Schweinefleisch (23 Prozent), darunter grobe Bratwürste und Schnitzel, fanden sich Bakterien mit Resistenzen gegen gängige Mittel, mit denen Infektionskrankheiten beim Menschen behandelt werden.

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In vier Fällen ließen sich sogar Bakterien nachweisen, die gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin resistent sind (Ergebnisse: https://act.gp/3qTmPaQ). Grundsätzlich können antibiotikaresistente Bakterien den Menschen bei jedem Kontakt “besiedeln” oder mit Keimen infizieren. Auch wenn die akute Gefahr für Verbraucher:innen gering ist, trägt die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen zunehmend dazu bei, dass Infektionskrankheiten immer schwerer zu behandeln sind. “Die Fleischindustrie befeuert die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen”, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. “Die Tiere müssen besser gehalten werden und ihre Zahl muss sinken. Nur dann lässt sich der Antibiotika-Einsatz in den Ställen weiter verringern.”

Der Lebensmitteldiscounter Aldi hatte im Juni angekündigt, sein Frischfleischsortiment bis 2030 auf die höheren Tierwohl-Haltungsformen 3 und 4 umzustellen, woraufhin auch andere Lebensmitteleinzelhändler angaben, ihr Sortiment schrittweise umzustellen.

Dafür müssen in den nächsten Jahren Ställe umgebaut und die Zahl der gehaltenen Tiere reduziert werden. “Es ist ein Meilenstein, dass einige Supermarktketten nun aus dem Billigfleisch-System aussteigen”, so Zimmermann. “Dazu gehört auch eine faire Bezahlung der Landwirt:innen, die auf eine artgerechtere Erzeugung umstellen. Die neue Bundesregierung muss zügig den Rahmen setzen, damit eine bessere Haltung mit weniger Tieren zum Standard wird.”

Antibiotikaresistenzen in Fleisch, Abwasser und Gülle
Für den aktuellen Test kauften Greenpeace-Rechercheur:innen 50 Fleischproben aus der Selbstbedienung in norddeutschen Supermärkten und Discountern sowie in den Werksverkäufen von Tönnies (Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen), Goldschmaus (Garrel, Niedersachsen) und Heidemark (Großenkneten, Niedersachsen). In den Abwässern von Schlachtbetrieben dieser Unternehmen konnte Greenpeace kürzlich resistente Bakterien nachweisen (https://act.gp/3oaY6x4). Auch Fleisch von Tönnies und Goldschmaus war in der aktuellen Stichprobe belastet, die sechs bei Heidemark gekauften Proben Geflügelfleisch hingegen waren negativ. Greenpeace hatte in den vergangenen Jahren mehrfach resistente Bakterien und Rückstände von Antibiotika auch in Gülle nachgewiesen.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
05.07.2021, 09:44 Uhr
Greenpeace = GRÜNE
Was sagt uns das nun? Das Fleisch wird teurer werden und wir sollen uns alle vegan und vegetarisch von Tofu-Fleisch ernähren. Das richtige Fleisch wird durch den Dreck gezogen. Der Mensch jedoch ist ein "Allesfresser" und kein Kaninchen oder Huhn.
Viele können sich die überteuerten Bioprodukte nicht leisten, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Auch die Bioprodukte sind nicht alle astrein und manche schlimmer, als Billigfleisch. Warum greifen denn viele zu Nudeln, Pommes und Tiefkühlpizzen? Die Antwort ist, weil man satt wird und weil es preiswert ist.
Fönix
05.07.2021, 10:06 Uhr
Nicht überbewerten, aber richtig einordnen!
GREENPEACE waren mal meine Helden, als sie noch mit spektakulären Aktionen auf hoher See den industriellen Walfang behindern und anprangern wollten. Heutzutage sind sie zur militanten Avantgarde einer ideologisierten DUNKELGRÜNEN POLITELITE verkommen.

Wie rücksichtslos die sogenannten GREENPEACEAKTIVISTEN dabei mittlerweile das Leben unbeteiligter Mitbürger auf’s Spiel setzen, konnte man ja letztens erst im Münchner Fußballpalast bestaunen!

Für mich sind GREENPEACE und auch alle anderen DUNKELGRÜNEN DEMAGOGEN für immer und ewig gestorben, da können sie schreiben und heucheln was sie wollen!
geloescht.20250302
05.07.2021, 14:00 Uhr
Schöne Ablenkung Greenpeace!
Ihr gefährdet trotzdem an Autobahnen, in zur Abholzung freigegebenen Wäldern und Stadien vor Anpfiff vom Spielen Menschenleben!

Und wer abgepacktes Hackfleisch aus der Kühltheke im Supermarkt kaufen will macht das aus finanziellen Gründen trotz Eurer suizidalen Harakiri-Aktionen weiterhin.

Und diejenigen unter uns, die sich für 5 € mehr pro Kilo beim heimischen Produzenten versorgen fühlen sich vom Euren Bevormundungen und Verallgemeinerungen immer angepisster.
Andi Macht
05.07.2021, 16:56 Uhr
Mich würde es einmal interessieren,
wie viel Proben von Bio-Fleisch belastet sind. Auch in der ökologischen Haltungsvariante treten Krankheiten auf, die auch multiresistent sein können.
grobschmied56
06.07.2021, 00:03 Uhr
Mitschurin hat festgestellt...
... daß Marmelade Blei enthält! So oder etwas anders lauteten in meiner Jugend Spottverse auf die uns täglich vor die Nase gehaltenen Errungenschaften der Sowjetforschung.
Die wurden als der Weisheit letzter Schluß und mit geradezu religiöser Andacht verkündet.
Die Zeitungen wimmelten damals von Erfolgsmeldungen über die himmelstürmende Wissenschaft im Sozialismus.
Die Planstelle wurde 1989 vakant und alsbald von den Grün_*Innen, Greenpeace, der deutschen Umwelthilfe und anderen Heilsbringern besetzt. Nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Täglich verkündet uns das Geschwurbel-Korps jetzt neue Hiobs-Botschaften.
Alles ist irgendwie belastet, verseucht, vergiftet und total komplett ganz krass schlimm ungesund!
Deshalb auch das Massensterben in Deutschland:
Millionen von Menschen werden dahingerafft und sterben am Tod, oder noch schlimmeren Krankheiten.
Nur der Grobschmied nicht. Der futtert mit bestem Appetit drei Mahlzeiten am Tag, schiebt einen ordentlichen Bauch durch die Landschaft und ist ansonsten pumperlgesund und freut sich seines Lebens.
(Derschlogn müsset ma den Krippi, vo alloa gibt'r doch net auf!) So würde es ein wohlmeinender Bayer sagen.
:-)))
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