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Di, 12:12 Uhr
20.09.2005

Mehr Geld im Säckel

Nordhausen (nnz). Noch immer klagen die Kommunen in Thüringen über sinkende Einnahmen. Das kann doch so nicht richtig sein, wenn man auf die Steuern schaut, die in die kommunalen Kassen geflossen sind. Fakten und Daten mit einem Klick.


Das Steueraufkommen der Thüringer Gemeinden belief sich im ersten Halbjahr 2005 auf insgesamt 360,7 Millionen Euro und fiel damit um ein Fünftel oder 61,8 Millionen Euro höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, war dieser Anstieg in erster Linie auf die Entwicklung der Gewerbesteuer zurückzuführen, die mit einer Zunahme von 38,2 Millionen Euro auf 180,2 Millionen Euro die Hälfte der kommunalen Steuereinnahmen ausmachte.

Aus Grundsteuern flossen im gleichen Zeitraum insgesamt 87,4 Millionen Euro in die Gemeindekassen, 4,5 Millionen Euro aus der Grundsteuer A und 82,9 Millionen Euro aus der Grundsteuer B. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist bei den Einnahmen aus Grundsteuern eine Steigerung um nur 0,8 Prozent festzustellen.

Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer belief sich im ersten Halbjahr 2005 auf 70,2 Millionen Euro und war damit um 22,0 Millionen höher als vor Jahresfrist. Aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer nahmen die Gemeinden 17,0 Millionen Euro (+ 0,3 Millionen Euro) ein. Die 'Bagatellsteuern', zu denen u.a. die Vergnügungssteuer, die Hundesteuer sowie die Zweitwohnungssteuer zählen, beliefen sich im ersten Halbjahr auf insgesamt 5,9 Millionen Euro (+ 0,4 Millionen Euro).
Autor: nnz

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