Fr, 12:41 Uhr
16.09.2005
Nicht beantwortet
Nordhausen/Heringen (nnz). Es ist eigentlich nicht so schlimm, wenn Stadtratsmitglieder dem Bürgermeister ihrer Stadt einen Brief schreiben. Auch nicht, wenn in dem Brief Fragen stehen, die eigentlich vom Meister der Bürger beantwortet werden sollen. Wohl aber wenn es unbequeme Fragen sind. Wie in Heringen.
Seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr kommt die Stadt in der Goldenen Aue nicht so recht zur Ruhe. Erst die Querelen mit dem Kaufvertrag für das Heizhaus, jetzt kommen weitere Verträge hinzu. Die will die Stadtverwaltung gern mit den Besitzern von Garagen abschließen. Ende August soll es eine Infoveranstaltung in der Heringer Schule zur Veräußerung von Grundstücken gegeben haben. Dort stehen 105 Garagen in der Straße der Jugend drauf. Da der CDU-Fraktionsvorsitzende Maik Schröter wie viele andere Bürger damals nicht alles verstanden hatte, hatte er einen Brief an Bürgermeister Fritz Helbing geschrieben.
Darin wollte er zum Beispiel wissen, wie hoch der Verkehrswert der Grundstücke sei oder warum überhaupt verkauft werden soll und ob es dazu Beschlüsse des Stadtrates geben?
Nach Informationen der nnz haben sich viele Heringer zu Zeiten der DDR diese Garagen mühsam gebaut. Jetzt sollen sie für den Grund- und Boden, wo ihr Eigentum draufsteht rund 18 Euro zahlen. Der durchschnittliche Verkehrswert in Heringen soll jedoch nur acht Euro je Quadratmeter betragen.
Hier verlangt Maik Schröter Aufklärung. Das ist sein Recht als Bürger und erst recht als Stadtrat. Doch eine Antwort ist ihm sein Bürgermeister bislang schuldig geblieben. Schröter zur nnz: Das Nichtbeantworten von Schreiben seitens des Bürgermeisters hat in Heringen mittlerweile Tradition. Die CDU-Fraktion wird jedoch weiter an dem Fall dranbleiben.
Autor: nnzSeit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr kommt die Stadt in der Goldenen Aue nicht so recht zur Ruhe. Erst die Querelen mit dem Kaufvertrag für das Heizhaus, jetzt kommen weitere Verträge hinzu. Die will die Stadtverwaltung gern mit den Besitzern von Garagen abschließen. Ende August soll es eine Infoveranstaltung in der Heringer Schule zur Veräußerung von Grundstücken gegeben haben. Dort stehen 105 Garagen in der Straße der Jugend drauf. Da der CDU-Fraktionsvorsitzende Maik Schröter wie viele andere Bürger damals nicht alles verstanden hatte, hatte er einen Brief an Bürgermeister Fritz Helbing geschrieben.
Darin wollte er zum Beispiel wissen, wie hoch der Verkehrswert der Grundstücke sei oder warum überhaupt verkauft werden soll und ob es dazu Beschlüsse des Stadtrates geben?
Nach Informationen der nnz haben sich viele Heringer zu Zeiten der DDR diese Garagen mühsam gebaut. Jetzt sollen sie für den Grund- und Boden, wo ihr Eigentum draufsteht rund 18 Euro zahlen. Der durchschnittliche Verkehrswert in Heringen soll jedoch nur acht Euro je Quadratmeter betragen.
Hier verlangt Maik Schröter Aufklärung. Das ist sein Recht als Bürger und erst recht als Stadtrat. Doch eine Antwort ist ihm sein Bürgermeister bislang schuldig geblieben. Schröter zur nnz: Das Nichtbeantworten von Schreiben seitens des Bürgermeisters hat in Heringen mittlerweile Tradition. Die CDU-Fraktion wird jedoch weiter an dem Fall dranbleiben.

