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Mi, 12:25 Uhr
14.09.2005

Mahngewacht

Nordhausen/Bleicherode (nnz). Es gibt keine Orte, die von den wahlkämpfenden Direktkandidaten im Landkreis Nordhausen nicht aufgesucht werden. Die einen versperren Arbeitsagenturen, die anderen mischen sich unter Mahnwachen.


Anlässlich seiner Teilnahme an der gestrigen Mahnwache für die Familie Le Da in Bleicherode zeigte sich der SPD-Bundestagskandidat Manuel Müller beeindruckt vom Engagement der Bürger. „Alle Politiker fordern von den Menschen, dass sie sich in die Gesellschaft einbringen und einmischen sollen. Ich war jetzt mehrmals hier bei der Mahnwache dabei und was hier passiert, das ist beispielhaft für gelebte Demokratie! Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass es immer noch keine Lösung für den kleinen Don und seine Familie gibt. Es gibt niemanden, der sich gegen die Rückkehr ausspricht - nur es passiert offenbar nichts!“

Müller regte daher an, noch vor der Bundestagswahl einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten zu schreiben, um diesen um unbürokratische und schnelle Hilfe zu bitten. „Es wäre ein Signal, wenn sich alle demokratischen Wahlkreiskandidaten dazu bereit finden würden, den Brief zu unterzeichnen, um zu zeigen, wie hier über Parteigrenzen hinweg eine Lösung angestrebt wird,“ so sein Wunsch.
Autor: nnz

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