Di, 17:18 Uhr
13.09.2005
Schlag gegen die Drogenszene
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Kriminalpolizei hat mit einer groß angelegten Durchsuchungsaktion einen Erfolg bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in Nordthüringen erzielt. Weitere Einzelheiten hat heute schon die nnz erfahren.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wurden am Morgen insgesamt 110 Wohnungen, Räume und Garagen durchsucht. Für 103 Durchsuchungen gab es richterliche Anordnungen. Sieben weitere mussten aufgrund von Gefahr im Verzug durchgeführt werden. Außer im Nordthüringer Raum gab es auch Durchsuchungen in Niedersachsen, Sachsenanhalt, Sachsen und Rheinland Pfalz.
Ausgangspunkt waren mehrere Zeugenaussagen in verschiedenen Ermittlungsverfahren der Nordhäuser Kripo. Daraus ergaben sich immer mehr Hinweise auf weitere Beschuldigte. Insgesamt wurden auf dieser Grundlage bisher 60 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beschuldigten sind zwischen 20 und 41 Jahre alt.
Neben diversem Zubehör für den Konsum von Betäubungsmitteln, Feinwaagen und Rauchgeräten wurden insgesamt 250 g Haschisch, fast 700 g Marihuana , 320 g Amphetamine, über 10 g Kokain und 267 Ecstasy-Pillen sichergestellt. Außerdem fanden die Beamten zahlreiche Gegenstände, die auf Verstöße gegen das Waffengesetz hinweisen. Darunter Wurfsterne, Dolche, Springmesser und Pistolen.
In Nordhausen wurden eine 26jährige Frau und ein 24jähriger Mann vorläufig festgenommen. Sie sind beide der Polizei bereits einschlägig bekannt. Nach ihrer Vernehmung und weiteren Ermittlungen soll geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Beantragung eines Haftbefehles vorliegen. Darüber wird die Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Mittwoch entscheiden.
Die Ergebnisse des Einsatzes werden als Erfolg im Kampf gegen die Betäubungsmittelkriminalität angesehen. Nicht nur durch die Beschlagnahmen wurde die Szene empfindlich gestört. Vielmehr führen die Ermittlungen und Untersuchungen auch zu Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen. Bis abschließende Ermittlungsergebnisse vorliegen wird noch einige Zeit vergehen. Unter anderem müssen auch mehrere sichergestellte Computer ausgewertet werden. Davon versprechen sich die Ermittler weitere Hinweise auf Verbindungen und Kontakte im Handel mit Betäubungsmitteln.
Autor: nnzGemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wurden am Morgen insgesamt 110 Wohnungen, Räume und Garagen durchsucht. Für 103 Durchsuchungen gab es richterliche Anordnungen. Sieben weitere mussten aufgrund von Gefahr im Verzug durchgeführt werden. Außer im Nordthüringer Raum gab es auch Durchsuchungen in Niedersachsen, Sachsenanhalt, Sachsen und Rheinland Pfalz.
Ausgangspunkt waren mehrere Zeugenaussagen in verschiedenen Ermittlungsverfahren der Nordhäuser Kripo. Daraus ergaben sich immer mehr Hinweise auf weitere Beschuldigte. Insgesamt wurden auf dieser Grundlage bisher 60 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beschuldigten sind zwischen 20 und 41 Jahre alt.
Neben diversem Zubehör für den Konsum von Betäubungsmitteln, Feinwaagen und Rauchgeräten wurden insgesamt 250 g Haschisch, fast 700 g Marihuana , 320 g Amphetamine, über 10 g Kokain und 267 Ecstasy-Pillen sichergestellt. Außerdem fanden die Beamten zahlreiche Gegenstände, die auf Verstöße gegen das Waffengesetz hinweisen. Darunter Wurfsterne, Dolche, Springmesser und Pistolen.
In Nordhausen wurden eine 26jährige Frau und ein 24jähriger Mann vorläufig festgenommen. Sie sind beide der Polizei bereits einschlägig bekannt. Nach ihrer Vernehmung und weiteren Ermittlungen soll geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Beantragung eines Haftbefehles vorliegen. Darüber wird die Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Mittwoch entscheiden.
Die Ergebnisse des Einsatzes werden als Erfolg im Kampf gegen die Betäubungsmittelkriminalität angesehen. Nicht nur durch die Beschlagnahmen wurde die Szene empfindlich gestört. Vielmehr führen die Ermittlungen und Untersuchungen auch zu Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen. Bis abschließende Ermittlungsergebnisse vorliegen wird noch einige Zeit vergehen. Unter anderem müssen auch mehrere sichergestellte Computer ausgewertet werden. Davon versprechen sich die Ermittler weitere Hinweise auf Verbindungen und Kontakte im Handel mit Betäubungsmitteln.








