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So, 17:00 Uhr
16.05.2021
Angemerkt:

Wie links sind heute die Medien?

Natürlich, ich war ja ein Teil dieser Meute, die denkt, um sie und ihre Meinung muss sich tagtäglich die Welt drehen. Die Journalisten. Eigentlich bin ich es immer noch. Auch weil ich denke, ich müsste es noch eine Weile sein...

Medien (Foto: moritz320 auf Pixabay ) Medien (Foto: moritz320 auf Pixabay )
"Hab' viel begonnen, manches nicht beendet. Doch ich hab' was getan" - eine Zeile aus dem Song "Über mich" von Herbert Dreilich. Passt irgendwie zu mir, denke ich immer noch: Medizinstudium begonnen, nicht beendet, Facharbeiter gemacht, Meisterschule erfolgreich absolviert. Journalismus studiert - irgendwie in den "Wirren" der Wende zu Ende gebracht. Bei gedruckten Zeitungen gearbeitet, beim Rundfunk ein Regionalstudio geleitet, dann ins "Internet" gegangen.

Heute, mit satten 65, kann ich "Über mich" zurückblicken. Eigentlich könnte ich loslassen, so richtig loslassen. Doch darauf habe ich keinen Bock. Vor allem keinen Bock, weil ich sehe, dass und wie sich die Welt ändert und verändert, und das nicht immer zum Guten, wie ich das Geschehen in diesem Land für mich interpretiere.

Auch wie sich mein Berufsstand verändert hat, der normalerweise doch ein wesentlicher Teil des Kitts sein könnte, nein müsste, der unser Gemeinwesen zusammenhalten könnte. Aber: der Kitt bröckelt und daran sind auch die Medien schuld. Und das in einem nicht unerheblichen Maße.

Wir starten auf der Straße: In Dresden, dort wo sich schon vor Beginne des ungeregelten Zustroms von Asylsuchenden die Pegida-Bewegung etablierte. Dort fiel dann auch zum ersten Mal wahrnehmbar das Wort "Lügenpresse". Die demonstrierenden und ein großer Teil der nichtdemonstrierenden Menschen hatten es dann - vor allem in den Jahren 2015 und 2016 - einfach satt, die medialen Jubelgesänge über immer mehr hier ankommende Familien und Kindern mit großen traurigen Augen zu hören und zu sehen. In ihrer Realität jedoch waren es überwiegend junge Männer, die von ihren Familien im arabischen Raum auf die Reise ins vermeintlich gelobte Land geschickt wurden.

Zunehmend ging die Schere zwischen erlebter Realität und servierter Medienwelt auseinander. Vor allem aber war es das Belehrende und Unterstellende, dass jeder, der auch nur ansatzweise Kritik übte, zuerst in die rechte, dann in die rechtsextreme und schließlich in die faschistische Ecke verbannt wurde.

Woran lag und liegt es immer noch, dass die sich selbst Qualitätsmedien nennenden Verlage, Konzerne und öffentlich-rechtlichen Anstalten, so weit von der Welt eines sehr großen Teils ihrer Rezipienten entfernt haben? Eine Antwort auf diese Frage ist: es liegt am eigenen Personal.

Das zumindest ist die Grundaussage von Prof. Christian Hoffmann von der Uni Leipzig in einem längeren MDR-Interview von heute. Nahezu alle Studien würden belegen, dass heutzutage Journalisten vorwiegend links eingestellt seien. "Also, wenn man untersucht, wo stehen Journalistinnen und Journalisten politisch, dann kenne ich keine einzige Studie, die nicht zu dem Ergebnis kommt, dass das weit überwiegend links der politischen Mitte ist", sagt Hoffmann in dem Gespräch bei mdr aktuell.

Das komme in vielfältiger Weise zum Ausdruck, zum Beispiel "wer wird wie häufig zitiert oder eingeladen", welche Bilder werden ausgewählt oder wie werde kommentiert. Vor allem komme der Linksruck bei den Medienmachern hervor, wenn es um etwas "Größeres" oder "Überraschenderes" gehe, wie zum Beispiel die Flüchtlingskrise in Deutschland oder die Klimakrise.

Möglich wäre, so die Aussage des Kommunaktionswissenschaftlers, dass die politische Debatte vergiftet wurde, wenn der überwiegende Teil des Medienangebotes in die linke Richtung ausschwärme. Das sei zum Beispiel bei Trump, AfD oder Brexit der Fall gewesen. Die Ursachen liegen vor allem darin begründet, dass Journalisten nicht die Berührung zu Menschen hätten, die Trump interessant fanden oder für den Brexit seien. Hier sei das Berufsfeld des Journalismus zu homogen geworden.

Deutlich sichtbar und bestätigt wurden diese Aussagen durch eine Untersuchung und Veröffentlichung von politischen Ansichten der Volontäre der ARD und des Deutschlandradios. Demnach würden bei einer Bundestagswahl 57 Prozent die Grünen, 23 Prozent die Linke und drei Prozent die Union wählen. Die AfD kommt in der Auswertung überhaupt nicht vor.

Die Umfrage hatte die aktuelle Situation zum Thema. Wer will jedoch belegen, dass diese Momentaufnahme eben keine Moment-, sondern eine über Jahre hinweg gleichbleibende Bestandsaufnahme ist. So könnte es sein, dass diejenigen Kolleginnen und Kollegen der "Öffentlichen", die vor 10 oder 15 Jahren ihr Volontariat erfolgreich absolvierten, heute leitende Positionen bei ARD oder ZDF inne haben und so maßgeblich Inhalt und Ausrichtung der Berichterstattung bestimmen.

Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen den alternativen Medien zuwenden. Für mich sind das zum Beispiel "Achgut" oder "Politico", aber auch "Tichys Einblicke". Gebe es die mit ihren gestandenen Journalisten nicht, dann zum Beispiel hätte sich vermutlich der Berliner Tagesspiegel nicht gemüßigt gefühlt, sich für seine Berichterstattung zu "#allesdichtmachen" mehrfach zu korrigieren und zu entschuldigen.

Alternativen zu haben ist immer gut. Ich schreibe das, weil ich fünf Jahre in einem System diesen Job machte, das mir beruflich keine alternative Meinung zubilligte. Ich hoffe, dass sich viele meiner jungen Kolleginnen und Kollegen dessen bewusst sind und den Anfängen der Ächtung anderer Meinungen mit der Macht trotzen, mit der sie diese Berufung ausstattet.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

16.05.2021, 17.34 Uhr
Leser X | Die gefühlte Realität...
... muss aber nicht mit der richtigen Welt da draußen übereinstimmen. Ich zum Beispiel habe immer das Gefühl, die Medien seien noch viel zu rechts. Vor allem beim Thema Krieg und Frieden oder arm und reich...

Aber, sehr geehrter Herr Greiner, wer von uns beiden hat denn nun Recht? Ganz einfach: keiner. Alles ist relativ. Und das Gefühl überkommt einem stets in Abhängigkeit vom eigenen Standpunkt. Das macht das Leben so spannend!

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16.05.2021, 17.34 Uhr
Bodo Schwarzberg | Vielfalt und Fakten in den Medien sind wichtig für Zusammenhalt
Ich glaube, dass die Darstellung von Fakten in den Medien zentral ist. Es gibt keine rechten und linken Fakten, wenn sie wissenschaftlich sauber erhoben wurden. Sind sie wissenschaftlich sauber erhoben worden, dann kann es meiner Meinung lediglich linke und rechte Interpretationen dieser Fakten geben.

Und hier kommt die Ausrichtung der verkündenden Journalisten ins Spiel. Die Medien haben die Aufgabe, beiden möglichen Interpretationen und all ihren Schattierungen genügend Raum zu geben, um die gesamte Meinungsvielfalt abzubilden.

Hierfür sollte das Stimmungsbild in der Bevölkerung maßgebend sein: Deutete sich hier tatsächlich an, dass zunehmend mehr Menschen der Meinung sind, die Medien seien zu links, dann gehörte sich hier eine Korrektur.

Immerhin bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten, sich je nach eigener politischer Ausrichtung zu artikulieren. Interessant finde ich auch, dass Herr Greiner ausgerechnet den mdr bzw. einen Professor benannt hat, der in diesem Sender eine eher kritische Meinung zu den etablierten Öffentlichen aussprechen "durfte". Es geht also.

Meiner Meinung nach, müssen in den Medien die Belange Ostdeutschlands verstärkt abgebildet werden. Denn hier spiegeln sich die Schattenseiten der Wiedervereinigung vor allem wider. Zwar hat sich hier in den vergangenen Jahren, vielleicht auch als Ergebnis der Probleme traditioneller Parteien im Osten, einiges getan. Aber der Journalismus könnte dieses Feld, vor allem in engem Kontakt zu den Bürgern und ihren Problemen noch stärker beackern und publizieren. Ich glaube, dass dadurch mehr Menschen, als bisher, wieder Vertrauen in die Medien bekommen.

Und die in der nnz zugelassene Meinungsvielfalt zeigt ja, was möglich ist.

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16.05.2021, 18.10 Uhr
Wladimir P. | Na ja
wenn 90 Prozent aller anderen linksgrün ver... Nationale Frontkämpfer sind, dann sollte man schon mal prüfen, ob der eigene Standpunkt nicht vielleicht ein klein wenig zu weit rechts der Mitte verortbar ist. Da hilft auch kein Professor, der was anderes behauptet.

Was der B. Schwarzberg hier vorschlägt, "Hierfür sollte das Stimmungsbild in der Bevölkerung maßgebend sein", wäre wohl das Ende vom freien Journalismus. Auf die Idee, dass Journalisten das schreiben sollen, was dem Stimmungsbild der Bevölkerung entspricht, muss man erst einmal kommen. Das halte ich nicht nur für falsch sondern für sehr gefährlich!

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16.05.2021, 18.19 Uhr
Envites | Nnz-online Greiner jahrelang empfunden als
Einziges Element der Förderung der Wirtschaft hier oben in Nordhausen. Danke dafür.

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16.05.2021, 18.33 Uhr
geloescht 20210614 | man sollte nicht fragen wie Links etwas ist,sondern wie unabhängig etwas ist
und ich bin der Meinung man kann hier von einer unabhängigen (grossen)Medienlandschaft überhaupt nicht mehr reden.Sowas "Kleines"wie die NNZ ist unabhängig.Abhängig natürlich von Werbe Aufträgen,nicht von Politik.
In der Bundesrepublik gabs sicher mal vor soundsoviel Jahren Unabhängigkeit bei den Medien.In der DDR gabs das nie.Hier war es absolutistisch vom System geprägt,ähnlich im 3.Reich.Nur "sozialistisch".
In den ersten Jahren der Bundesrepublik konnte man sicher von einer unabhängigen Presse ausgehen.Eine reine marktwirtschaftliche Medienlandschaft.
Die Parteiverflechtungen sowohl in Organisationen,Vereinen ,Stiftungen und auch in staatlichen Beteiligungen an Unternehmen haben aber nach dem Krieg bis heute zu einer Monopolisierung oder besser gesagt zu einer "staatsmanipulierten Meinungsförderung" geführt.
Das Ziel von Parteien ist es ihre ureigene parteipolitische Meinung so effektiv wie nur möglich unters Volk zu bringen.
Je mehr Leute ihre Meinung erfahren desto leichter ist es für eine Partei in der Demokratie zu "punkten".Um so einfacher ist die Macht zu erreichen und zu halten.
Da liegt das eigentliche Ziel.
Das Wohl des Volkes bleibt ein Abfallprodukt.
Und wer Zusammenhänge sieht,weiss das auch.
Die Medien sind durchsetzt von Parteipolitik.
Es kann eigentlich nichts schlimmeres geben.
Deswegen auch aktuell finanzielle Förderungen an "Staatstreue Medien".Übrigen bekommt sowas sogar RTL.
Sowas dürfte es aber überhaupt nicht geben.
Da Merkel ein "linkes System" über die CDU etabliert hat,ist die Presse tatsächlich Links.Es ist so Herr Greiner.
Übrigens Danke für den persönlichen Einblick in ihre Biographie.
"Die Partei" die neuen, fordet übrigens ein Ende der parteipolitischen Verstrickung in Medien.

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16.05.2021, 18.52 Uhr
Leser X | Komisch
Da wird von einem Kommentator regelmäßig von einer DDR berichtet, die ich so nie kennen gelernt habe. Die Theorie vom Parallel-Universum muss wohl stimmen.

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16.05.2021, 19.07 Uhr
geloescht 20210614 | leser X
ich glaube bei ihnen auch nicht,dass sie in der Bundesrepublik leben.Es kommt mir so vor als ob sie garnicht wissen,dass wir eine Wiedervereinigung hatten.

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16.05.2021, 19.24 Uhr
Richard Z.& Paul | Wenn das Wort MDR fällt.....
kommt schon mal das große Ko....auf!
Siehe Fall Uwe Steimle.
Auf Wiedersehen & gute Nacht.

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16.05.2021, 19.40 Uhr
Bubo bubo | Fakten werden nicht mehr akzeptiert bzw. bis zur Unkenntlichkeit umgebogen Unken
Herr Greiner hat absolut Recht. Dieses Land leidet nicht nur medial an einem bedenklichen Linksdrift. Wer dies negiert ist in meinen Augen ein Blender, Hetzer und Ideologe mit ganz üblen Absichten. Wem die Berichterstattung noch zu rechts und damit nicht links genug erscheint, wie offensichtlichen Falschauslegern von Menschenrechten wie Leser X, offenbart seine innerste Ablehnung für ein friedliches Zusammenleben in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung.
Die Zukunft von Deutschland entscheidet sich darin, wie vielen Spinnern, Scharfmachern und Ideologen noch die Möglichkeit geboten wird, ihre kruden linken Ökofantastereien unter die Menschen zu bringen.

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16.05.2021, 21.20 Uhr
DonaldT | Wie links sind heute die Medien?
Ganz Links, sehe ich immer noch darin, dass sich der Thüringer JUSTIZMINISTER (auch ein ganz Linker) in Erfurt mit der Antifa ablichten ließ.

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16.05.2021, 22.39 Uhr
diskobolos | Ich verstehe das alles nicht...
Wer soll das denn sein "die Medien"? Ein homogener Block? Kein Unterschied zwischen "Junger Welt" und "Junger Freiheit" oder zwischen "Welt" und "Süddeutscher"? MDR und RTL. Alle Youtube-Kanäle gleichgeschaltet? Organisiert von der Kommunistischen Internationalen? Und bei Facebook darf man die Wahrheit auch nicht mehr sagen....
Alles links! Nein, nicht alles. In einem kleinen Blatt in einer Stadt südlich des Harzes kann eine kleine Gruppe Aufrechter das schreiben, was sie für das gesunde Volksempfinden hält.

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16.05.2021, 23.00 Uhr
grobschmied56 | Für alle, die glauben...
...daß unsere Medien noch 'zu rechts' sind - hier der
BRÜLLER DES TAGES:
Ein Herr Weber (CSU!) im Deutschlandfunk:

Der Chef der Christdemokraten im Europäischen Parlament, Weber, gibt der AfD eine Mitverantwortung für die antisemitischen Ausfälle im Zuge des eskalierenden Nahostkonflikts.

Radikale wie die AfD in Deutschland oder die Partei von Marine Le Pen in Frankreich hätten Grenzverschiebungen beim Antisemitismus befeuert, sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion und stellvertretende CSU-Chef der Funke Mediengruppe. Diese Parteien müsse man als Begründer solcher Exzesse auch benennen. Zudem warb Weber dafür, Hass und Hetze gegen Religionen europaweit unter Strafe zu stellen. Es wäre eine Überlegung wert, dies in geeigneter Form in allen EU-Staaten zu prüfen. Die Glaubensfreiheit sei ein Kern des europäischen Gesellschaftsmodells.

Diese Nachricht wurde am 16.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Ob der Herr Weber sich mal die 'Demonstrationen' vor Synagogen in Gelsenkirchen und andernorts angesehen hat? Wenn ja, wieviele Dioptrien fehlen dann an seiner Brille?
Möglicherweise liegt das Problem auch nicht an der Seh-Hilfe, sondern ein paar Zentimeter dahinter.

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16.05.2021, 23.06 Uhr
Halssteckenbleib | Ob rechts links oder
geradeaus. Hinter allen stecken doch Menschen. Was nicht so ins Gesellschaftsbild passt wird doch eh immer in die rechte linke und quere Ecke gestellt. Also alles eine Suppe. Die verkorkste Gesellschaft ist ja soo unschuldig.

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16.05.2021, 23.33 Uhr
tannhäuser | Also bitte...MDR...und Steimle?
Die haben doch Ross Antony für die Abendunterhaltung im Senioren-Gulag Leni Riefenstahl.

Edit Das ist von Oliver Kalkofe und damit politisch und Culturedingengens komplett korrekt ;)

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17.05.2021, 06.55 Uhr
Jäger53 | Medien sollten
weder links noch rechts stehen, sondern unparteiischen sein und den Mut haben Ihre eigene Meinung zu sagen und zu veröffentlichen.

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17.05.2021, 10.02 Uhr
DDR-Facharbeiter | Ehrliche Journalisten wie P.S.Greiner bieten Journalismus ohne Meinungsterror
"Woran lag und liegt es immer noch, dass die sich selbst Qualitätsmedien nennenden Verlage, Konzerne und öffentlich-rechtlichen Anstalten, so weit von der Welt eines sehr großen Teils ihrer Leser entfernt haben? Eine Antwort auf diese Frage ist: es liegt am eigenen Personal."
Zitat P.S.Greiner. Herr Greiner hat den Lesern seinen Weg über abgeschlossene Ausbildungen zum glaubhaften Journalisten offenbart.
Leider gibt es immer noch halbgebildete, aber schreibkundige "Journalisten" mit erfundenen Lebensläufen, die die Medien mit ihren unrecherchierten Behauptungen zumüllen. Man nennt sich humanistisch gebildet, obwohl man es vielleicht nicht auf eine Oberschule geschafft hat. Man rühmt sich einer Delegation auf ein Ingenieurstudium, obwohl man vielleicht die Lehre nach einigen Wochen am Schraubstock geschmissen hat. Auch solche - manchmal anonymen-Schreiberlinge trüben das Bild vom ehrlichen Journalisten. Ich bin froh, dass ehrliche Journalisten wie Herr Greiner und seine Kollegen den nnz-Lesern guten Journalismus ohne Meinungsterror bieten.

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17.05.2021, 11.21 Uhr
Paulinchen | Das Schöne an der...
...nnz-online Zeitung ist, man kann sie lesen,oder es einfach lassen. Wem die Kommentare der dortigen Schreiberlinge nicht in den Kram passen,der darf sogar seine Meinung ebenfalls hier kundtun. Mehr Pressefreiheit gibt's doch wohl kaum. Was mir allerdings nicht so recht gefällt ist, dass es Schreiberlinge gibt,welche es nicht begreifen wollen, daß man in der nnz-online niemanden seine persönliche Meinung aufzwingen kann. Da helfen auch keine persönlichen Anfeindungen!

Was den Herrn Greiner betrifft, er ist ein Journalist,der dich seiner Verantwortung bewusst ist,den Mut hat, die Meinungen seiner Kommentatoren auch gegen die üblichen Behörden zu vertreten, bzw.zu verantworten. Wem all dies nicht passt,der möge doch eine gleiche online Zeitung ins Leben rufen. Ich bin gespannt, wann eine solche Möglichkeit im Netz zu finden ist.

Herr Greiner, machen Sie so weiter wie bisher und bleiben Sie kritisch und gesund!

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17.05.2021, 11.36 Uhr
geloescht 20210614 | jetzt musste ich doch herzhaft lachen
ich frage mich wie das gehen soll,dass man einen Kommentar schreibt ohne seine Meinung vor Anderen zu vertreten.Aufzwingen geht ja wohl kaum.
zweifel .....zweifel

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17.05.2021, 12.38 Uhr
biwa59 | Antifaschismus ist nicht links
Sondern sollte für jeden Selbstverständlichkeit sein. Wenn Menschlichkeit, Solidarität und Empathie nicht mehr als normal angesehen werden, sondern unter links-grün-versifft firmieren, in was für einem Land leben wir dann? Dass Journalisten nicht alle die gleiche Meinung haben und beileibe nicht alle "links" denken, merkt man, wenn man nicht auf dem einen oder anderen Auge blind ist. Was manche unter "Volkes Stimme" verstehen, ist doch nur eine schreiende Minderheit, die meisten Bürger halten dazu Abstand, weshalb sollte ihnen dann ein großer Raum in den Medien gegeben werden? Im Übrigen muss man ja nicht alles lesen und nicht alles Gelesene glauben.

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17.05.2021, 14.10 Uhr
Psychoanalytiker | Herr Greiner ...
... Sie wissen, dass ich Ihren Journalismus als sehr ehrlich einschätze. Sie gehören für mich nicht in den Kreis der "Lügenpresse", den auch ich als zunehmend größer werdend empfinde. Für mich geht dieses Wort aber nicht weit genug, denn wenn ich heute Medienvertreter anhören muss (weil ich nicht schnell genug um- oder ausschalten kann), die mit ihrem "Genderwahn" (*) die Deutsche Sprache verunstalten, dann gehört für mich auch soetwas zu einem schlechten Journalismus. Und wenn z.B. das Wort "Professor*innen" ausgesprochen wird, geht das meist so schnell, dass die männliche Form "Professor" schon gar nicht mehr hörbar ist. Wenn dies zuvor als "frauenfeindlich" galt, so halte ich diese Sternchensprache jetzt umgekehrt für "männerfeindlich".

Ja, ehrlichen Journslismus findet man kaum noch in diesem Land, weil der Arbeitgeber dem Journalisten nicht das Wort verbieten wird, ihn aber durchaus daran erinnern wird "wo er arbeitet und was er zu vertreten hat"

Auch stelle ich bei "Will, Plasberg, Maischberger oder Illner, Lanz ..." zunehmend fest, dass Fragen penetrant so gestellt werden, "bis es passt", oder den Rednern das Wort abgeschnitten wird, weil es "nicht passt".
Auch jetzt, wo Juden massiv bedroht und beleidigt werden, waren es natürlich auch wieder "Rechte", zumindest werden die an erster Stelle der Berichterstattung erwähnt. Dass es (z.B. in Halle) mehrheitlich muslemische Menschen, also "Gäste", die eigentlich integriert werden sollen, waren, wird in Nebensätze gepackt oder kleingeredet. Ein "tutu, du musst dich integrieren, wir helfen Dir dabei" ist dann die "Höchststrafe", die ausgeprochen wird.

Nein, alle "Gäste", die offen Antisemitismus" zeigen, werden sich nicht integrieren (lassen), daher ab in die Heimat, nur das läßt diese Feinde der Juden hier nachdenklich werden. Das funktioniert leider nicht bei "Deutschen", aber auch die "Deutschen", die hier her kamen um hier zu leben, unsere Verfassung aber in Wirklichkeit mit Füßen treten, sollte nicht die Bühne durch Journalisten (die oft auch Migranten sind) geboten werden. Dass Migranten andere Migranten unterstützen, ist mehr als klar, aber darf nicht unter den Tisch gekehrt werden, wenn diese hier den "Krach machen" ...

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