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Fr, 12:46 Uhr
26.03.2021
Landratswahl

Einheitliche Entschädigung für Wahlhelfer

Die Mitglieder der Wahlvorstände erhalten zukünftig bei Kreistags- und Landratswahlen eine einheitliche Entschädigung für ihre Tätigkeit am Wahltag. Dies regelt die neue Satzung über die Entschädigung für Mitglieder der Wahlvorstände bei Landkreiswahlen, die der Kreistag Anfang März beschlossen hat...

Im heutigen Amtsblatt des Landkreises wird die Entschädigungssatzung für Landkreiswahlen veröffentlicht, die dann morgen in Kraft tritt. Bei den festgelegten Entschädigungssätzen orientiert sich die Satzung an den Festlegungen der Stadt Nordhausen. Demnach erhalten die Wahlvorsteher 55 Euro, die stellvertretenden Wahlvorsteher 50 Euro sowie die weiteren Mitglieder der Wahlvorstände 45 Euro. „Bislang gab es unterschiedliche Entschädigungssätze je nach Gemeinde.

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Deshalb haben wir mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt besprochen, wie wir mit einer eigenen Satzung hier eine einheitliche Reglung erreichen können“, so Landrat Matthias Jendricke. „Damit wollen wir die Kommunen bei der Suche nach Wahlhelfern unterstützen.“ Zusätzlich wird in diesem Jahr ein Pandemie-Zuschlag von 30 Euro je Mitglied des Wahlvorstands gezahlt, sofern die Tätigkeit am Wahltag mind. 6 Stunden dauert. Für die Entschädigung der Wahlhelfer ist der Landkreis bei eigenen Wahlen, also der Kreistags- und Landratswahl, selbst zuständig und trägt damit die Kosten.

Ein Diskussionspunkt war auch im Kreistag schon eine Corona-Impfung für Wahlhelfer. „Ich habe dazu bereits Anfang März das Gesundheitsministerium angeschrieben, da der Landkreis selbst keine Entscheidungsbefugnis zur Impfreihenfolge hat. Eine Reaktion steht dazu allerdings noch aus“, sagt Jendricke. „Selbst regeln können wir dagegen die Testmöglichkeiten. Wir werden Testkapazitäten für die Wahlhelfer am Freitag und Samstag vor dem Wahlsonntag reservieren, denn auch vorherige Schnelltests werden die Sicherheit am Wahltag erhöhen.“ Außerdem stellt der Landkreis den Kommunen Infektionsschutzmaterialien für den Wahlsonntag zur Verfügung.
Autor: red

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Kommentare
WischelFan
26.03.2021, 14:27 Uhr
Ich finde es gut..
... dass Wahlhelfer für Ihr Engagement auch entschädigt werden. Das es nun einheitlich geregelt wird umso mehr! Um es gleich zu sagen: Ich bin und war kein Wahlhelfer. Es freut mich, dass Einsatz für die Allgemeinheit auch belohnt wird. Nur die Diskussionen, wer alles in der Impfreihenfolge nach vorn gerückt werden soll finde ich reichlich daneben. Es gibt doch nun wirkliche Risikogruppen, die dringender geimpft werden sollten. Dann bin ich schon eher für die vielen fleißigen Hände, die uns einen doch noch recht normalen Alltag ermöglichen. Dabei meine ich zum Beispiel Verkäuferinnen oder Handwerker, die jeden Tag mit sehr vielen Leuten Kontakt haben. Wenn sich jeder berufen fühlt nach vorgezogenen Impfungen für seine Minderheit zu rufen, wo kommen wir denn da hin? Also bleibt auf dem Teppich und wartet geduldig, wie die Meisten bis ihr dran seid.
Eckenblitz
26.03.2021, 17:04 Uhr
Schande der Demokratie
Was soll man dazu noch sagen? Jetzt muss man die Wahlhelfer schon mit besonderen Vergünstigungen ködern. Ich schätze, ohne die Köder muss die Wahl ausfallen. Man bekommt nicht genug Marionetten zusammen um die Wahl durchführen zu können. Und das in einer Demokratie in der die Mehrheit ja hinter der von Merkel gemachten Politik steht. Gibt das nicht zu denken? Bestimmt nicht unter den Regierenden.
grobschmied56
26.03.2021, 20:08 Uhr
Ich war bei mehreren Wahlen...
... eine solche Marionette. Eine kleine Entschädigung gab es auch damals schon. Die war mir aber relativ. Hauptsächlich ging es mir darum, einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl zu ermöglichen und die Demokratie, die wir bei Demonstrationen eingefordert hatten auch durchzusetzen.

Schutzimpfungen für Wahlhelfer sollten eigentlich selbstverständlich sein, ebenso wie für alle Menschen, die in der Gesellschaft für andere da sind und mit Vielen in Kontakt kommen.

Daß es Leute gibt, die darüber diskutieren, ob nun dieser oder jener eher eine Schutzimpfung erhalten sollte, zeigt nur einmal mehr, daß die Propaganda und die Ablenkungsmanöver unserer unfähigen Regierung immer noch bei vielen Dummen gut ankommen und somit ihren Zweck erfüllen!
Halssteckenbleib
26.03.2021, 21:06 Uhr
Ich plädiere dafür
das Rentner vor Wahlhelfern zuerst geimpft werden sollten. Auch Rentner kommen mit vielen Menschen in Kontakt. Wüsste nicht warum Wahlhelfer ein Vorrecht haben sollten. Finde ich ziemlich unverschämt.
Marino50
27.03.2021, 13:29 Uhr
Wahlhelferentschädigung Sigmund
Sie machen bestimmt Gratis-Wahlhelfer, so wie Sie sich aufregen. Ich denke, dass Sie die Entschädigung an arme Länder spenden. Ich gehe doch davon aus, dass Sie Ihre Stimme abgeben. Warum gönnen Sie den Wahlhelfern nicht die paar Euro, dafür, dass die Helfer 6 Stunden und vielleicht noch länger ihren Sonntag opfern.
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