eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 15:09 Uhr
30.08.2005

Höchste Konzentration gefragt

Höchste Konzentration gefragt (Foto: nnz) Höchste Konzentration gefragt (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Bevor am Wochenende der Ball in der Thüringenliga wieder rollt, stand Wacker-Urgestein Jens Ludwig der nnz Rede und Antwort. Wie sind die Neuen, was wird mit dem Präsidium, wer gewinnt am Samstag? nnz-Mitarbeiter Olaf Schulze sprach mit dem Libero des FSV Wacker 90.

Jens Ludwig ist mit seinen knapp 35 Jahren der routinierteste Akteur in Wackers jungem Landesligateam und der letzte Spieler, der die großen Zeiten des Nordhäuser Fußballs in den Neunzigern aktiv mit gestaltete. Seine Spielintelligenz, langjährige Erfahrung und Umsicht auf dem Platz geben der ganzen Mannschaft Halt und Sicherheit.


nnz: Vier Pflichtspiele, drei Siege und noch keine Niederlage. Sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden?

J. Ludwig: Wir hatten Glück bei den Pokalauslosungen, die uns zwei Landesklasseaufsteiger bescherten. In der Thüringenliga trafen wir bisher auf zwei Gegner, die wir eigentlich stärker erwartet hatten. Insofern ist dieser Start keine Überraschung.

nnz: Wacker hat sich vor der Spielzeit personell verstärkt. Sind die neuen Spieler schon richtig integriert und wie schätzen Sie deren Stärken ein?

J. Ludwig: Rafael Baumann ist ein moderner, spielender Torwart mit Ambitionen. Christoph Hartmann ist auf seiner Position ein sehr wichtiger Mann, weil unser Spielsystem sehr offensiv ausgerichtet ist. Und Marco Weißhaupt ist natürlich eine große Verstärkung. Mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten, einen tödlichen Pass zu spielen, beeindruckt er die Gegner schon von vornherein. Jeder Freistoß oder Eckball, den er schlägt, kommt genau dort an, wo er ihn hin haben will. Von Torsten Claus haben wir bisher leider nichts gesehen, weil er noch verletzt ist und unsere jungen Spieler bieten sich als Alternativen an, müssen sich aber noch an das Tempo und die Härte im Männerbereich gewöhnen.

nnz: Wie bewerten Sie Wackers Chancen für die laufende Saison?

J. Ludwig: Wir sind spielerisch schwer auszurechnen und können im Spielsystem variieren. Voraussetzung ist, dass alle gesund bleiben und die Spiele normal laufen. Dann dürften wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Unser Kader umfasst 15-16 gleichwertige Spieler und es gibt Alternativen auf der Bank. Aber wir müssen jedes Spiel hoch konzentriert angehen, Selbstläufer gibt es in der Thüringenliga nicht.

nnz: Wie sehr beschäftigt sich die Mannschaft mit dem öffentlichen Wirbel um das Präsidentenamt bei Wacker?

J. Ludwig: Die jüngeren Spieler interessiert das weniger. Wir älteren machen uns mehr Gedanken und hoffen, dass der neue Präsident den eingeschlagenen Weg weiter fortführt und der Verein sich in Ruhe entwickeln kann.

nnz: Wie lange können die Nordhäuser Fans noch mit dem Libero Jens Ludwig rechnen?

J. Ludwig: Ich plane von Jahr zu Jahr. Fußball ist ein Tagesgeschäft, da nützt der Ruhm der vergangenen Saison heute nichts mehr. So lange ich der Mannschaft noch helfen kann, mache ich weiter.

nnz: Am Samstag spielt der FSV Wacker gegen den FC Thüringen Weida. Was wissen Sie über den Gegner?

J. Ludwig: Ehrlich gesagt nicht allzu viel. Früher wurden die nächsten Kontrahenten nach Absprachen von der sportlichen Leitung und den Co-Trainern ausgespäht und dann mit der Mannschaft ausgewertet. Es wäre gut, wenn wir das zumindest im ersten Jahr der Thüringenliga wieder hinbekämen. Aber wir wissen, dass Weida eine Reihe guter Leute dabei hat, die in Jena und Gera Fußball spielen gelernt haben und wir erwarten ein spielstarkes Team.

nnz: Ihr Tipp für den Samstag. Wie geht das Spiel aus?

J. Ludwig: Auf ein konkretes Ergebnis möchte ich mich nicht festlegen lassen. Die Heimspiele müssen gewonnen werden. Wir werden gewinnen.
Autor: osch

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)