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Di, 11:59 Uhr
30.08.2005

Unterschriften sammeln

Nordhausen (nnz). Die kommunalen Musikschulen geraten durch die neuerlichen Kürzungen der Landeszuschüsse immer mehr in Bedrängnis. Dagegen soll nun protestiert werden. Auch in Nordhausen.


Neben einer Reduzierung von 10 Prozent für das Jahr 2005, verhängt der Freistaat im laufenden Haushaltsjahr eine zusätzliche Bewirtschaftungssperre von 20 Prozent. Die Auswirkungen dieser drastischen Einschnitte werden mit Beginn des neuen Schuljahres zum Tragen kommen. Gravierende Einschnitte in das Unterrichtsangebot sind unausweichlich. So sind vor allem die pädagogisch wertvollen Ergänzungs- und Ensemblefächer (Musikschulorchester, Chöre, Ensembles, Kammermusikgruppen, Korrepetition und die Vorbereitung der Schüler auf Wettbewerbe) von Reduzierung bzw. Streichung bedroht. Damit gerät die Qualität der Musikschularbeit massiv in Gefahr.

Alle Bemühungen, eine Aufhebung der Bewirtschaftungssperre zu erreichen, blieben erfolglos. Der Landesverband der Musikschulen Thüringen ruft deshalb zu einem landesweiten Aktionstag auf. Mit Veranstaltungen verschiedenster Art soll auf die verheerende Situation aufmerksam gemacht und eine langfristige, planbare Sicherung der Finanzierung der Musikschulen durch den Freistaat eingefordert werden.

Die Kreismusikschule Nordhausen wird am 3. September anlässlich des Sommerfestes auf dem Musikschulgelände im Siechenhof auf das Problem aufmerksam machen und Unterschriften zur Unterstützung sammeln.
Autor: nnz

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