Di, 11:15 Uhr
30.08.2005
nnz-On Tour: Alpen-Spezial (2)
Nordhausen/Österreich (nnz). Gleich die erste Etappe unserer Alpenüberquerung von Innsbruck nach Gries im Wipptal (1.039 m) hatte es in sich. Steigungen von durchschnittlich 10%, Geröllfelder und Single-Trails mit über 30% Gefälle - aber auch traumhafte Aussichten in die Bergwelt. Eine Überraschung gab es jedoch gleich zu Beginn.
Getreu dem Motto Der frühe Vogel fängt den Wurm. klingelte 5.30 Uhr unser Wecker und eine Stunde später standen wir an der S-Bahn Station in Zorneding bei München und warteten auf unseren Zug nach Innsbruck. Dort erwartete uns dann die erste kleine Überraschung.
Dass die Tour nicht direkt in Innsbruck, sondern erst in Igls startet, wussten wir. Die 300 Höhenmeter extra zwischen diesen beiden Orten, sind uns bei der Planung aber irgendwie entgangen. Die fertigen Tourdaten, inkl. detaillierten Kartenmaterials haben wir im Internet bei einem Alpen-Tour-Anbieter bestellt. Dort stand relativ genau, wann wir, wo abbiegen müssen - nur die 5 km zwischen Innsbruck und Igls fehlten irgendwie.
Trotzdem starteten wir pünktlich gegen 9.30 Uhr. Bereits die ersten 10 km zeigten uns wo wir sind. Von Igls (903 m) ging es steil bergauf zur Patscher Alm in 1.743 m Höhe. Die gelegentlich aufgestellten Wegweiser Mountain Bike Weg - schwere Route motivierten uns zusätzlich. Wenn schon Alpen, dann auch schwer. Von der Patscher Alm hat man dann aber einen wunderschönen Blick über das Stubeital.
nnz-On Tour: Alpen-Spezial (2) (Foto: nnz)
Die zentralen Themen beim Mittag waren maximaler Puls, verbrauchte Kalorien und wie viel Tagesstrecke wir schon bewältigt haben. Nach einer halben Stunde ging es weiter bergauf.
Den Gipfel des Patscher Kofel erreichten wir gegen 15.20 Uhr. Da in dieser Höhe (2.226 m) praktisch keine Bäume mehr wachsen, hatten wir einen beeindruckenden Rundumblick - besonders klein sah Innsbruck aus.
Von nun an sollte es bis nach Gries, mehr oder weniger, nur noch bergab gehen. Hierbei mussten wir lernen, dass man Fahrräder auch bergab schieben und tragen kann. Denn das zu überquerende Geröllfeld war spannend und genau das Abenteuer, dass wir suchten.
Nach zwei, drei Kilometern Quälerei bergab, konnten wir zumindest wieder fahren.
Es ging einen schmalen und sehr steilen Single-Trail mit stellenweise über 30% Gefälle hinunter. Das war der Moment, an dem wohl alle darüber nachdachten, ob der lokale Fahrradhändler bei der letzten Durchsicht auch keine Schraube vergessen hat.
Im Wipptal (1.039 m) angekommen, hatten wir zum Abschluss des Tages noch 20 km Straße zu bewältigen. Ankunft in Gries 18.30 Uhr.
Über Schmerzen spricht hier heute keiner, vielleicht morgen.
Daten des Tages
Distanz: 50,6 km
Höchster Punkt: 2.246 m
Höhe
nach oben: 1.886 m
nach unten: 1.310 m
Steigung
durchschnittliche: 10%
maximal: 24%
Gefälle
durchschnittliche: 11%
maximal: 33%
Autor: nnzGetreu dem Motto Der frühe Vogel fängt den Wurm. klingelte 5.30 Uhr unser Wecker und eine Stunde später standen wir an der S-Bahn Station in Zorneding bei München und warteten auf unseren Zug nach Innsbruck. Dort erwartete uns dann die erste kleine Überraschung.
Dass die Tour nicht direkt in Innsbruck, sondern erst in Igls startet, wussten wir. Die 300 Höhenmeter extra zwischen diesen beiden Orten, sind uns bei der Planung aber irgendwie entgangen. Die fertigen Tourdaten, inkl. detaillierten Kartenmaterials haben wir im Internet bei einem Alpen-Tour-Anbieter bestellt. Dort stand relativ genau, wann wir, wo abbiegen müssen - nur die 5 km zwischen Innsbruck und Igls fehlten irgendwie.
Trotzdem starteten wir pünktlich gegen 9.30 Uhr. Bereits die ersten 10 km zeigten uns wo wir sind. Von Igls (903 m) ging es steil bergauf zur Patscher Alm in 1.743 m Höhe. Die gelegentlich aufgestellten Wegweiser Mountain Bike Weg - schwere Route motivierten uns zusätzlich. Wenn schon Alpen, dann auch schwer. Von der Patscher Alm hat man dann aber einen wunderschönen Blick über das Stubeital.
nnz-On Tour: Alpen-Spezial (2) (Foto: nnz)
Die zentralen Themen beim Mittag waren maximaler Puls, verbrauchte Kalorien und wie viel Tagesstrecke wir schon bewältigt haben. Nach einer halben Stunde ging es weiter bergauf.
Den Gipfel des Patscher Kofel erreichten wir gegen 15.20 Uhr. Da in dieser Höhe (2.226 m) praktisch keine Bäume mehr wachsen, hatten wir einen beeindruckenden Rundumblick - besonders klein sah Innsbruck aus.
Von nun an sollte es bis nach Gries, mehr oder weniger, nur noch bergab gehen. Hierbei mussten wir lernen, dass man Fahrräder auch bergab schieben und tragen kann. Denn das zu überquerende Geröllfeld war spannend und genau das Abenteuer, dass wir suchten.
Nach zwei, drei Kilometern Quälerei bergab, konnten wir zumindest wieder fahren.
Es ging einen schmalen und sehr steilen Single-Trail mit stellenweise über 30% Gefälle hinunter. Das war der Moment, an dem wohl alle darüber nachdachten, ob der lokale Fahrradhändler bei der letzten Durchsicht auch keine Schraube vergessen hat.
Im Wipptal (1.039 m) angekommen, hatten wir zum Abschluss des Tages noch 20 km Straße zu bewältigen. Ankunft in Gries 18.30 Uhr.
Über Schmerzen spricht hier heute keiner, vielleicht morgen.
Daten des Tages
Distanz: 50,6 km
Höchster Punkt: 2.246 m
Höhe
nach oben: 1.886 m
nach unten: 1.310 m
Steigung
durchschnittliche: 10%
maximal: 24%
Gefälle
durchschnittliche: 11%
maximal: 33%

