Mo, 07:50 Uhr
29.08.2005
Mülli, es funzt!
Nordhausen (nnz). Eine Woche Ferienspaß mit Technik, Aktion und Abenteuer erlebten 23 Mädchen der Klassen 7-10 aus allen Regionen Thüringens in Nordhausen. Einzelheiten wie immer mit einem einzigen Klick auf MEHR.
Während eines Besuches im Mikrobiologie-, Chemie- und Geologielabor der FH Nordhausen erhielten die Schülerinnen einen Einblick in den Studienalltag und zu verschiedenen Studienrichtungen. Neugierig haben sie die unterschiedlichen Strukturen und die Farbenpracht von Dünnschliffpräparaten aus Gesteinsproben untersucht und mit viel Eifer Hefebakterien und Bacillus subtilis mikroskopiert. Spannend ging es weiter beim Bestimmen von Mikroorganismen, die an der Reinigung des Abwassers beteiligt sind.
Auf dem Programm des Sommercamps stand auch der Aufbau elektronischer Bausätze. Dabei hatten die Mädchen die Wahl zwischen Licht-, Zeit- ,Berührungs- oder Feuchtigkeitssensor. Mülli, es funzt! war der freudige Ausruf von Lisa Ortlepp-Saller zu ihrer Freundin Lisa Müller, als das Lämpchen ihrer selbstgebauten Elektronikschaltung leuchtete. Löten, Schneiden, Isolieren, Anklemmen – die für einige Mädchen ungewohnten Arbeitsgänge wurden erfolgreich absolviert. Ein gutes Quartier fanden die Mädchen in der Rothleimmühle Nordhausen. Mit viel Einfallsreichtum, gutem Allgemeinwissen und bei hohem Tempo meisterten sie das verrückte Zahlenchaos und die Fotosafari – Angebote aus dem Gut-drauf-Konzept der Rothleimmühle. Zum Einsatz kam auch der sogenannte Turbo-Müller, ein Mühlrad, welches geschickt und schnell von den Mädchen durch einen Parcours gerollt wurde. Ein echtes Abenteuer war das Erkunden von Kunstwerken im Mondschein. Diese außergewöhnliche Nachtwanderung endete mit einem leckeren Mitternachtssnack.
Große Begeisterung löste bei den Mädchen die Kletteraktion im Hochseilgarten auf dem Petersberg unter Anleitung der Gruppe Mobile des Jugendsozialwerkes aus. Viel Mut und Ausdauer bewiesen sie beim Balancieren auf einem 8m hohen Holzstamm. Das sie auch die anderen Stationen mit guter Teamarbeit bewältigten, machte sie sehr stolz. Einen Einblick in verschiedene Berufe verschafften sich die Schülerinnen in der Nordhäuser Traditionsbrennerei sowie im Straßenbahndepot. Neugierig erkundeten sie historische Wagen und staunten über Sand als Notbremse der Straßenbahn.
Ziel einer Wanderung war das Josephskreuz auf dem Großen Auerberg bei Stolberg, ein bedeutendes technischen Bauwerk. Die herrliche Aussicht vom größten Doppelkreuz der Welt entschädigte für den etwas beschwerlichen Aufstieg. Gut gelaunt und mit vielen neuen Erfahrungen wurden auf der Heimfahrt
schon Verabredungen für das Technik-Sommercamp 2006 getroffen. Über weitere Angebote der Thüringer Koordinierungsstelle kann man sich im Internet unter www.thueko.de informieren. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen.
Autor: nnzWährend eines Besuches im Mikrobiologie-, Chemie- und Geologielabor der FH Nordhausen erhielten die Schülerinnen einen Einblick in den Studienalltag und zu verschiedenen Studienrichtungen. Neugierig haben sie die unterschiedlichen Strukturen und die Farbenpracht von Dünnschliffpräparaten aus Gesteinsproben untersucht und mit viel Eifer Hefebakterien und Bacillus subtilis mikroskopiert. Spannend ging es weiter beim Bestimmen von Mikroorganismen, die an der Reinigung des Abwassers beteiligt sind.
Auf dem Programm des Sommercamps stand auch der Aufbau elektronischer Bausätze. Dabei hatten die Mädchen die Wahl zwischen Licht-, Zeit- ,Berührungs- oder Feuchtigkeitssensor. Mülli, es funzt! war der freudige Ausruf von Lisa Ortlepp-Saller zu ihrer Freundin Lisa Müller, als das Lämpchen ihrer selbstgebauten Elektronikschaltung leuchtete. Löten, Schneiden, Isolieren, Anklemmen – die für einige Mädchen ungewohnten Arbeitsgänge wurden erfolgreich absolviert. Ein gutes Quartier fanden die Mädchen in der Rothleimmühle Nordhausen. Mit viel Einfallsreichtum, gutem Allgemeinwissen und bei hohem Tempo meisterten sie das verrückte Zahlenchaos und die Fotosafari – Angebote aus dem Gut-drauf-Konzept der Rothleimmühle. Zum Einsatz kam auch der sogenannte Turbo-Müller, ein Mühlrad, welches geschickt und schnell von den Mädchen durch einen Parcours gerollt wurde. Ein echtes Abenteuer war das Erkunden von Kunstwerken im Mondschein. Diese außergewöhnliche Nachtwanderung endete mit einem leckeren Mitternachtssnack.
Große Begeisterung löste bei den Mädchen die Kletteraktion im Hochseilgarten auf dem Petersberg unter Anleitung der Gruppe Mobile des Jugendsozialwerkes aus. Viel Mut und Ausdauer bewiesen sie beim Balancieren auf einem 8m hohen Holzstamm. Das sie auch die anderen Stationen mit guter Teamarbeit bewältigten, machte sie sehr stolz. Einen Einblick in verschiedene Berufe verschafften sich die Schülerinnen in der Nordhäuser Traditionsbrennerei sowie im Straßenbahndepot. Neugierig erkundeten sie historische Wagen und staunten über Sand als Notbremse der Straßenbahn.
Ziel einer Wanderung war das Josephskreuz auf dem Großen Auerberg bei Stolberg, ein bedeutendes technischen Bauwerk. Die herrliche Aussicht vom größten Doppelkreuz der Welt entschädigte für den etwas beschwerlichen Aufstieg. Gut gelaunt und mit vielen neuen Erfahrungen wurden auf der Heimfahrt
schon Verabredungen für das Technik-Sommercamp 2006 getroffen. Über weitere Angebote der Thüringer Koordinierungsstelle kann man sich im Internet unter www.thueko.de informieren. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen.

