Do, 16:08 Uhr
25.08.2005
Sollstedt: Erstes offizielles Statement
Nordhausen/Sollstedt/Halle (nnz). Die nnz hatte heute ausführlich über den schweren Unfall in Sollstedt berichtet. An dieser Stelle veröffentlichen wir die offizielle Pressemitteilung des Bundespolizeiamtes Halle.
Am Mittwochabend kam es an einem Bahnübergang in Sollstedt, im Landkreis Nordhausen zu einem Zusammenprall zwischen dem Regionalexpress 26097 (Strecke Kassel – Nordhausen) und einem Ford Fiesta. Das Auto wurde vom Triebfahrzeug erfasst und in einen angrenzenden Vorgarten geschleudert. Zwei junge Frauen im Alter von 21 und 22 Jahren kamen bei diesem Unfall ums Leben, eine weitere 20-jährige Frau wurde lebensgefährlich verletzt und befindet sich derzeit zur Behandlung im Krankenhaus. Ein 18-jähriger Zeuge erlitt einen Schock. Er befindet sich in ärztlicher Behandlung.
Auf Grund der Bergungsarbeiten musste die Strecke über vier Stunden beidseitig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Zugverspätungen. Betroffen waren 18 Züge im Nah- und Fernverkehr. Am betroffenen Bahnübergang fanden seit mehreren Tagen Bauarbeiten statt. Zur Schuldfrage kann gegenwärtig keine Aussage getroffen werden, die Ermittlungen durch die Bundespolizei dauern an.
Autor: nnzAm Mittwochabend kam es an einem Bahnübergang in Sollstedt, im Landkreis Nordhausen zu einem Zusammenprall zwischen dem Regionalexpress 26097 (Strecke Kassel – Nordhausen) und einem Ford Fiesta. Das Auto wurde vom Triebfahrzeug erfasst und in einen angrenzenden Vorgarten geschleudert. Zwei junge Frauen im Alter von 21 und 22 Jahren kamen bei diesem Unfall ums Leben, eine weitere 20-jährige Frau wurde lebensgefährlich verletzt und befindet sich derzeit zur Behandlung im Krankenhaus. Ein 18-jähriger Zeuge erlitt einen Schock. Er befindet sich in ärztlicher Behandlung.
Auf Grund der Bergungsarbeiten musste die Strecke über vier Stunden beidseitig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Zugverspätungen. Betroffen waren 18 Züge im Nah- und Fernverkehr. Am betroffenen Bahnübergang fanden seit mehreren Tagen Bauarbeiten statt. Zur Schuldfrage kann gegenwärtig keine Aussage getroffen werden, die Ermittlungen durch die Bundespolizei dauern an.

