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Mi, 16:45 Uhr
10.02.2021
Der Corona-Wochenrückblick

Impftermine mit Einschränkungen

Bund und Länder beraten heute wie es in Sachen Lockdown weitergehen soll. Während die hohe Politik noch debattiert, haben wir uns wie jede Woche angesehen wie sich die Lage im Kreis entwickelt hat. Die gute Nachricht: es werden wieder Impftermine vergeben. Allerdings mit Einschränkungen...

In einigen Thüringer Impfstellen können wieder Impftermine vergeben werden (Foto: agl) In einigen Thüringer Impfstellen können wieder Impftermine vergeben werden (Foto: agl)


Die Lage im Landkreis
Im Landkreis Nordhausen wurden zuletzt insgesamt 11 Neuinfektionen registriert, in der zurückliegenden Woche kommt man damit auf 79 neue Fälle, 148 Fälle in den letzten 14 Tagen und einen Inzidenzwert von 94,7. Insgesamt 31 Nordhäuserinnen und Nordhäuser befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, 16 Personen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Rund 500 Personen befinden sich in Quarantäne.

Den Wintereinbruch habe man auch im Testzentrum des Kreises zu spüren bekommen, heißt es aus dem Landratsamt, es kamen schlicht weniger Leute. Seit Beginn des Monats wurden von Seiten des Kreises 45 Schnelltests und in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung 140 PCR-Tests durchgeführt.

AstraZeneca Impfstoff wird in Nordhausen eingesetzt
Die angesetzten Impftermine sollten trotz der schwierigen Wetterlage wie geplant durchgeführt werden, heißt es auf der Website des Thüringer Gesundheitsministeriums. Ersatztermine für Impfwillige, die ihren Termin aufgrund der Witterungs- und Verkehrsbedingungen nicht wahrnehmen können, werden entweder direkt durch die Impfstellenteams vor Ort organisiert oder es erfolgt im Laufe der Woche eine Kontaktaufnahme mit den Betroffenen, um einen zeitnahen Ersatztermin zu vereinbaren.

Auch ohne Wintereinbruch hatten Lieferengpässe die Imfpkampagne zuletzt ins stocken gebracht, das Impfportal des Freistaates blieb geschlossen. Nun sind Terminvergaben wieder eingeschränkt möglich. In mehreren Impfstellen, darunter auch Nordhausen, steht seit Samstag der AstraZeneca Impfstoff zur Verfügung. Für das Wochenende vom 13/14. Februar können entsprechend Termine für die folgenden Personengruppen der höchsten Prioritätsstufe, die unter 65 Jahre sind, angeboten werden:
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen wie z.B.  auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
  • Personen, die in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, das ein entsprechender Beschäftigungsnachweis vorzulegen ist. Sofern der Impfstoff über die nächsten Wochen regelmäßig geliefert werden, könnten weitere Termine angeboten werden. Für alle anderen Impfstoffe und Impfstellen werden aktuell keine neuen Termine gemacht.

In Zahlen wurden im Freistaat inzwischen 71.070 Erst- und 25.943 Zweitimpfungen verabreicht. Deutschlandweit haben laut Robert-Koch-Institut 2.405.156 Personen eine Erstimpfung erhalten, was rund 2,9% der Gesamt­bevölkerung entspricht. Die zweite Impfung erhielten 1.104.504 Personen. Bliebe man bei dem aktuellen Tempo, würde die „Herdenimmunität“, also die Vollimpfung von 70% der Bevölkerung, rein rechnerisch und grob vereinfacht in rund 1.200 Tagen erreicht.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
10.02.2021, 19:49 Uhr
Nach gerade mal 1200 Tagen...
... sollen also alle Menschen ihre Schutzimpfung erhalten haben. Atemberaubend, das Tempo, wenn man es vergleicht mit dem Tempo, in welchem uns unsere Rechte entzogen worden sind.
- das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Bildung und gemeinsames Lernen
- das Recht alter Menschen auf einen Tod in Würde, begleitet vom nächsten Angehörigen oder einem Seelsorger
- das Recht, mit Freunden, Bekannten, Verwandten fröhlich zusammenzusitzen und einen Geburtstag, ein Jubiläum oder anderes zu feiern
- das Recht, auf einer Bank zu sitzen und Zeitung zu lesen
(wegen dieser 'Ordnungswidrigkeit' ist tatsächlich ein Bürger bestraft worden!
- das Recht, in einer Fußgängerzone aus einem Kaffeebecher einen Schluck zu trinken (bitte nachgoogeln, auch dafür gibt es ein bedrückendes Beispiel!)
- das Recht, mit Kind und Kegel unbeschwertem Rodelvergnügen zu frönen, wenn es denn schon mal Winter ist, was nach dem verbittertem Willen von Greta, Luisa, Karl, Latif und anderen Klima-Dauerwarnern ja gar nicht mehr sein darf
- das Recht auf Spaß, Frohsinn, Gemeinsamkeit und ein normales Leben

All das wollen uns die Vertreter der 'Corona - Diktatur' - die ja überhaupt nicht existiert, und die darum sehr eilig zum 'Unwort des Jahres 2020' gewählt wurde, unbedingt verbieten, vergällen und vermasseln.
A` propos, wenn etwas zum 'Unwort des Jahres' gekürt wird, dann schaue ich doppelt genau hin, sehr oft hat sich gezeigt, daß dem 'Unwort' sehr viel Wahres anhaftete, oft mehr, als den Herrschenden lieb war!
Zügige Schutzimpfung könnte natürlich auf absehbare Zeit Entlastung bringen und uns die alten Freiheiten zurückbringen. Und nun schaut mal genau hin, wer die Impfungen verzögert, hinausschiebt, wenn möglich bis zum Sankt Nimmerleins- Tag.
Dazu am Abschluß meiner Wut-Schrift der Amts-Eid, den jeder Bundeskanzler bei seiner Einsetzung zu leisten hat:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe. “
Gott stehe allen Meineidigen bei!
Tamara Jagellovsk
11.02.2021, 05:02 Uhr
Dem kann ich nur zustimmen,
die Spaltung der Gesellschaft wird von ganz Oben betrieben.
Die Frisöre und Friseusen haben es vorgemacht.
Hier hilft nur auf die Straße gehen und gegen alle restriktiven Verfügungen protestieren.

Tamara Jagellovsk GSD
Marco Müller-John
11.02.2021, 08:10 Uhr
....@Feinmechaniker65 Impfungen erweitern
Impfungen dienen der Gefahrenabwehr. So manchem müsste jedoch noch ein Kombi-Wirkstoff gegen Jammeritis und Morbus nörgel appliziert werden.
diskobolos
11.02.2021, 08:43 Uhr
Ach, lieber Grobschmied
Schon Ihr erster Satz ist falsch. Es steht so nicht im Text, sondern "WENN...". Mit der gleichen Logik könnte man auch sagen: Wenn sich die Impfgeschwindigkeit halbiert, dauert es doppelt so lange.
Wir wissen doch alle, dass es diverse Probleme beim Impfstart gab. Es gibt nicht genug Impfstoff, das ist nicht verwunderlich. A. M. kann den genauso wenig liefern wie Sie und ich. Noch vor einigen Monaten war gar nicht sicher, dass es überhaupt Impfungen geben würde. Jetzt wird fieberhaft am Aufbau der Produktion gearbeitet. Hier im Forum wollten sich viele gar nicht impfen lassen, weil ihnen der Impfstoff zu unsicher war.
Zu Ihren letzten Sätzen: M. E. gibt es keinen Gott, er kann also auch nicht helfen. Damit ist die Eidesformel inhaltsleer. Wenn man aber von seiner Existenz ausgeht, dann geht Corona wohl auf ihn zurück? Gegen seinen Willen kann man dann wohl nichts machen.
Was das Handeln von A. M. betrifft, gehe ich davon aus, dass dies "nach bestem Wissen und Gewissen" erfolgt. Andere Gründe kann ich nicht erkennen.
HisMastersVoise
11.02.2021, 09:43 Uhr
Gegen das Vergessen
Vielleicht sollte sich jeder hier noch einmal die alten Diskussionen um und über das Verhalten bei Corona genau ansehen. Das wir über Lockerungen nachdenken können, ist der Verdienst von allen Einwohnern, die sich an die Coronaregeln gehalten haben. Nun für Demonstrationen auf der Straße auf zu rufen, ist einfach verantwortungslos. Dass das Impfen nicht optimal begonnen hat, ist doch unstrittig. Aber es hat begonnen. Wir haben in NDH gerade eine Zahl von 57 erreicht von in der Spitze fst 300. Und das haben die Bürger ohne Impfung geschafft. Daher ist das Impfen eher die Versicherung für Später. Die Regeln mit Maske tragen, Abstand halten und Sozialkompetenz zeigen, sind die, welche funktionieren. Und Diese sind für jetzt und die nächsten Tage. Also macht uns das nicht durch leichtsinniges oder verantwortungsloses Verhalten kaputt. Wir brauchen keine Querspreaderdemos, so gar nicht!!!
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