Stadt zieht Schneebilanz, Schulen öffnen wieder
"Wir waren vorbereitet!"
Die Schneefälle haben nachgelassen und in Nordhausen zieht man erste Bilanz: die Wettersituation war absehbar, deswegen sei man vorbereitet gewesen, vermeldet das Rathaus und dankt allen Helfern. Die städtischen Schulen und Kindergärten sollen morgen wieder öffnen, die Lage im ÖPNV bleibt schwierig...
Blick auf die Bahnhofstraße heute Nachmittag (Foto: agl)
Wir sind in den letzten Tagen mit einer außergewöhnlichen Wettersituation konfrontiert. Das war absehbar, und wir waren vorbereitet. Man kann Schnee nicht im Vorfeld räumen oder wenn die Schneefräse in Harztor im Einsatz ist, kann sie nicht zeitgleich an anderen Orten im Einsatz sein. Es wäre daher unsolidarisch, die Fräse nun aus Harztor versuchen abzuziehen., teilt Oberbürgermeister Kai Buchmann auf der Website der Stadt mit.
In Anbetracht der anhaltenden Schneefälle der letzten Tage sei nur die Räumung im Notbetrieb bzw. der Fokus auf die Straßen der Stufe I realistisch gewesen. Ich danke allen Beschäftigten unseres Winterdienstes, die unermüdlich seit mehr als 60 Stunden versuchen, die Straßen, Gehwege, Gleisanlagen und Haltestellen unserer Stadt von Schnee und Eis zu befreien. Sie haben mit Ihrem Einsatz die Stadt jederzeit an den essentiell wichtigen Orten am Laufen gehalten. Bei diesen Schneemassen müssen die Kräfte priorisiert eingesetzt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.
Buchmann bedankte sich ebenfalls bei all jenen, die sich solidarisch um Ihre Nachbarn kümmern, beim Schneeschieben helfen, Einkäufe erledigen, die in den Ortsteilen mit Technik beim Räumen helfen. In dieser Ausnahmesituation zeige sich der Zusammenhalt in der Stadt.
Drei Räumstufen
Wie die Stadtverwaltung weiter ausführt, fahre man bei den Stadtwerken im Moment nach Notfallplan. Der reguläre Winterdienst sei erst dann wieder möglich, wenn die Schneefallereignisse nachließen.
Bei der Räumung wird nach drei Stufen vorgegangen:
- Stufe I: wichtigste Verkehrsadern und starke Gefällestrecken wie die B 4, Parkallee, Harzstraße oder Beethovenring
- Stufe II: Ortslagen, hier insbesondere die Gerätehäuser der Feuerwehr, außerdem Straßen in der Altstadt und weitere wie die Sangerhäuser Straße
- Stufe III: alle Straßen, welche nicht in der Stufe I und II eingeordnet sind
Mit den nachlassenden Schneefällen werde man sich auf die planmäßigen Stufen des Winterdienstes konzentrieren können, Nebenstraßen und Ortsteile sollen etwas später folgen.
Bus und Bahn stehen weiter still
Der Linienverkehr in Stadt und Landkreis Nordhausen steht auch heute still. Der Betrieb könne erst wieder aufgenommen werden, wenn es die Witterungslage, aber vor allem auch der Räumzustand dies zuließen, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. "Auch im Streckennetz der Straßenbahn ist weiterhin die Räumtechnik unterwegs. Die Durchfahrten in den Ortschaften sind aufgrund der Schneemassen sehr eng. Die Haltestellen nicht bedienbar und die Wendeschleifen nicht befahrbar.", so die Mitteilung der Stadt.
Die Nordhäuser Verkehrsbetriebe arbeiteten derweil mit den Winterdiensten zusammen, um schnellstmöglich den Straßenbahn- und Busverkehr in der Stadt und im Landkreis Nordhausen wieder aufnehmen zu können. Die Verkehrsbetriebe Nordhausen bitten ihre Fahrgäste weiterhin um Verständnis.
Schulen und Kindergärten öffnen wieder
Die städtischen Kindergärten (Petersdorf und Ost) sind wieder geöffnet und bieten im Rahmen der Notbetreuung ihre Dienste an. Ebenso sind ab morgen auch wieder die Schulen in Trägerschafft der Stadt Nordhausen entsprechend des eingeschränkten Notbetreuungsangebots geöffnet.
Warnhinweise
Auch ohne Schnee ist die Lage nicht ganz unproblematisch. Die Stadt hat deswegen auch eine Reihe von Warnhinweisen auf ihrer Website veröffentlicht:
- Aufgrund der starken Schneefälle ist mit von Dächern abrutschenden Schneelawinen und herunterfallenden Eiszapfen zu rechnen. Die Stadt Nordhausen empfiehlt, den Gefahrenbereich zu meiden und sich nicht unterhalb von Dachkanten aufzuhalten.
- Vorsicht ist auch beim Betreten von Wäldern, Park- und Grünanlagen sowie Friedhöfen geboten. Aufgrund der aktuellen Wetterlage führen die Bäume eine hohe Schneelast. Es besteht die Gefahr, dass Äste plötzlich abbrechen oder auch ganze Bäume umstürzen könnten.
- Auch wenn derzeit das Winterwetter mit anhaltender Kälte mit Minusgraden für zugefrorene Gewässer in der Stadt Nordhausen und seiner Ortsteile führt, so warnt die Feuerwehr der Stadt Nordhausen vor dünnen und brüchigen Eisflächen. Besonders auf Teichen, Löschteichen oder Bächen hat sich noch keine ausreichend tragfähige Eisschicht gebildet. Beim Betreten besteht Lebensgefahr durch Einbrechen und Ertrinken.
Autor: red
Kommentare
rate mal
09.02.2021, 16:35 Uhr
Offen gesagt
weiß ich jetzt nicht so genau wofür man sich hier auf die Schulter klopft. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
Campus
09.02.2021, 16:46 Uhr
Vorbereitet?
Also mir kam das eher vor, wie völlig überrascht vom plötzlichen Wintereinbruch. Ich habe keine einzige gut geräumte Straße in Nordhausen gesehen, von den Gehwegen ganz zu schweigen. Ich habe auch ein paarmal Schnee geschaufelt und damit unseren Räumdienst unterstützt.
Erpel1311
09.02.2021, 16:51 Uhr
Mir fehlen die Worte
Also ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Ehrlich gesagt fehlen mir da die Worte. Gut das man vorbereitet war, aber mehr auch nicht. Vielleicht wurde ja die Zufahrtsstraße zum OB Anwesen wunderbar geräumt..
Erpel1311
09.02.2021, 17:11 Uhr
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henry12
09.02.2021, 17:14 Uhr
Armselig
Vielleicht ist es auch dieses Geschwafel, das die meisten so auf die Palme bringt.
Also warten wir auf den Frühling, damit alles wieder funktioniert. Das Dilemma zieht sich von den Kommunen bis hin zum Bund. Große
Klappe und nichts dahinter. Einzig Unmengen
an Geld halten das System am Laufen. Entwickeln es aber nicht weiter. Was wird, wenn die fetten Jahre vorbei sind ? Die kaputten Straßen und Brücken kriegen jetzt auf jeden Fall
den Rest.
wissender
09.02.2021, 17:16 Uhr
Dieses Schulterklopfen
erinnert mich immer wieder an Artikel in "Das Volk", die älteren werden sich erinnern (jetzt TA). Zum ersten gab es und gibt es in NDH keine ordentlich geräumte Straße. Das geht nicht? Doch! Heute Morgen um 6.00 Uhr war ich in SDH dort ist die ganze Stadt pikobello geräumt, des Asphalt schwarz und alles stumpf.
Ich bin kein Verfechter der DDR-ganz und gar nicht, aber ich kann mich gut erinnern, dass damals die ganze Verwaltung des Rates der Stadt ( heute Stadtverwaltung) die nur irgendwie abkömmlich waren mit Schneeschippe und Besen in der Stadt unterwegs waren um Bahn zu machen. Das sollte man denen mal heut vorschlagen. Die Beamten- und Angestelltengewerkschaft würde Amok laufen. Ebenso große Betriebe die über entsprechende Technik verfügte wurde in die Pflicht genommen zu räumen.
Um 5.00 Uhr kam mir ein Räumtrupp der Stadt mit zwei Schneepflügen in der Rotenburgstraße entgegeneiner davon ohne Schneeketten der blieb natürlich stecken. Da wären wir mal wieder bei der Vorbereitung. Sicher, die Männer auf den Autos waren pausenlos im Einsatz, allerdings gibt es viel zu wenig Technik für solche Fälle.
Fazit: Ich kann hier keinerlei gute Vorbereitung bzw. Ausführung erkennen. Es ist eben mal wieder ein Abbild unserer Stadt und der Stadtverwaltung, Selbstbeweihräucherung ohne Substanz.
blondchen
09.02.2021, 17:26 Uhr
Schande !
Es ist einfach nur ein Armutszeugnis und eine Schande dass 2 Tage nach dem "Unwetter "immer noch keine Straßenbahn fährt.
Leser X
09.02.2021, 17:39 Uhr
Die Verantwortlichen...
... sollten sich nur mal als Beispiel den Zustand der Weidenstraße ansehen. Dort müssen Anlieger schlicht ihr Auto stehen lassen, weil sie erst gar nicht zum 200 Meter entfernt liegenden Grimmel vordringen können.
icke58
09.02.2021, 18:01 Uhr
SWG zählt doch auch zur Stadt, oder?
Warum bezahlen wir eigentlich Hausmeister Kosten nix gemacht vor der Haustür mann kam nach 2.Tagen noch nicht zu den Abfallbehältern.. Frau Klaan nicht vergessen die Nebenkosten vorallem die der Hausmeister die so fleißig sind oder Ihre Reinigungsfirmen..
Paulinchen
09.02.2021, 18:13 Uhr
Das ist ja sehr interessant...
... die Mitarbeiter des Rates der Stadt Nordhausen, waren mit Besen und Schaufel im Winterdienst????
Welcher Stadtrat und welcher Sachbearbeiter sollte das den gewesen sein? Die waren beim Aufforsten und der Hopfenernte im Einsatz, aber nicht im Winter. Dafür waren die Mitarbeiter der Straßenbahn und der Verkehrsbetriebe zuständig. Unsere Kehrmaschinen waren mit Schiebeschildern versehen und der Kraftverkehr mit einigen Fahrzeugen auch.
Hilfe kam aus der Landwirtschaft, in vielen Dörfern des Landkreises, mittels Traktoren.
Was mich wundert ist etwas ganz anderes. Wenn es heißt LKW - Fahrverbot, wieso können dann LKW auf der Autobahn noch liegen bleiben? Wozu gibt es denn das Schild Kettenpflicht in der StVO? Damit sind nicht die Ketten am Hals der Fahrer gemeint.
Arree
09.02.2021, 18:25 Uhr
Schulterklopfer
Heute morgen war in der Stadt fast nichts geräumt.
Aber der Rathausplatz war ordentlich geräumt, während die Leute auf dem Bebelplatz auf sich allein gestellt waren.
Ein städtisches Räumfahrzeug habe ich ich nicht gesehen.
Es können einem die Leute leid tun, die unermüdlich arbeiten und es nicht schaffen.
Es gibt ganz einfach zu wenig Technik und Personal.
Hier wurde am falschen Ende gespart.
nnz-betrachter
09.02.2021, 18:27 Uhr
das kann doch wohl nicht wahr sein
was heißt hier,,wir waren vorbereitet" es ist überhaupt nichts gelaufen , ich z.B. habe Frühschicht gehe 4.45 Uhr aus dem Haus es war Montag früh kein Winterdienst weit und breit zu sehen !!! bei solchen Wetterextremen muß doch der Winterdienst Tag und Nacht unterwegs sein , es sind ja bis jetzt Zufahrten bzw. Straßenzüge noch nicht geräumt , hoffentlich sind diese Anwohner nicht auf ärztliche Hilfe angewiesen , denn auch dort kommt kein Rettungsdienst hin , ich sehe es in unserer Straße , auch z.B. am Pferdemarkt müssen Passanten zum Teil die Straße als Gehweg benutzen weil nicht geräumt ist , ich weiß auch das die Mitarbeiter des Winterdienstes nur Menschen sind !!!
aber es könnten sicherlich zur Hilfe auch Bauern mit Traktoren oder Baufirmen mit Radladern angefragt werden , diese können zur Zeit sowieso nicht arbeiten und wären z.t. bestimmt nicht abgeneigt solche Arbeiten bei entsprechender Bezahlung auszuführen , vielleicht sollten die Stadtoberhäuter über solche Sachen nachdenken , und sich nicht ständig loben
Marino50
09.02.2021, 18:34 Uhr
Wir waren vorbereitet?
Ja, wir Bürger auch, dass da was von oben kommt. Ich hoffe nur, dass die Stadt schon gemerkt hat, dass es nicht mehr schneit. Aber der nächste Schnee steht sicher schon in den Startlöchern. Wie geht das jetzt weiter? Wird gewartet bis es rasch taut. Dann schwimmt die Stadt weg. In den Nebenstraßen ist bisher kaum was passiert. Ich hoffe nur, dass nicht so viel Menschen wegrutschen beim Überqueren der Schneehürden. Heute Vormittag standen zwei Laster an der Auffahrt Rautenstraße. Da ging erst mal nichts mehr.
Leser X
09.02.2021, 19:49 Uhr
Marino50
Die Hoffnung auf Tauwetter ist gelinde gesagt trügerisch. Da sollte der Blick seitens der Verantwortlichen einfach nur mal auf eine beliebige Wetter-App erfolgen: noch mindestens eine gute Woche Dauerfrost. Also die meteorologische Lösung des Problems wird es schlichtweg nicht geben.
sima
09.02.2021, 19:53 Uhr
Mal abgesehen das obige Überschrift versus Zitat
eine Frechheit ist, ist alles eine Frage der Perspektive. Ich fand die Stadt irgendwie gut wie sie ist: kaum Fahrzeuge, überall weiße Pracht, viele Leute mit Skier in der Stadt zur Arbeit und zum Einkaufen unterwegs, überall Mutti und Vaties als Zugpferd vor die Schlitten gespannt, um die Kleinen zu ziehen, die wohl noch niemals so viel Schnee in Nordhausen sahen. Kinder machten gestern den Pferdemarkt und den Neuen Weg zu Rodelpisten. Heute sah ich eine Horde Kinder, die auf Pappe einen riesigen zusammengeschobenen Schneeberg neben dem Roland runterrutschten und sich freuten. Viele Leute hatten in diesen miesen Zeiten endlich mal wieder ein Lächeln auf den Lippen. Endlich wiedereinmal ein Winter, wie ihn viele noch von früher kennen, und das Beste: kaum gestreut mit Salz, allenfalls Kies der auf dem Schnee nicht Ausrutschen lässt. Die meisten Straßen- und Sockelschäden an den Häusern kommen nämlich von dem Salzgelumpe, das heute fast jeder bei jedem bisschen wirft. Von entzündeten Hundepfoten und verhunzten Grundwasser ganz zu schweigen.
Boni
09.02.2021, 19:54 Uhr
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Helena2015
09.02.2021, 20:05 Uhr
Bei derartigen Lügen stockt einem der Atem!!!
Wie verlogen kann die Stadt samt OB Buchmann eigentlich noch sein?
Mit was bewegt sich dieser Herr durch NDH? Oder ist er derweil erblindet?
Noch hochkarätiger lügen geht wohl kaum mehr!!
Das hat selbst Honecker und Gefolge nicht so gut draufgehabt!
Wir waren vorbereitet, ist das der Spruch nach wir schaffen das?
Ich bin sprachlos über derartige Frechheiten aus dem Rathaus.
Würde gern Herrn Buchmann einmal zu einem Stadtrundgang einladen bzw. mich auch einmal mit dem Auto von ihm durch NDH chauffieren lassen!
Er würde schnell feststellen, dass weder Hauptstraße geschweige denn Nebenstraßen geräumt sind! Spätestens in der Dr. -Silberborth-Straße wäre seine Fahrt am Ende, weil er sich festgefahren hätte!
Sitzt der Herr im Home-Office und läßt seinen Blick über sein von der Stadt geräumtes Grundstück schweifen und meint, oh gut vorbereitet!
Für diesen Spruch sollte er sich bei der gesamten Bevölkerung Nordhausens schnellstens entschuldigen, wenigstens so viel Charakter sollte er zeigen!
Ich habe sogar heute sehr gute Technik und Räumung in NDH gesehen, das war in und um die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH. Ein Lob an dieses Unternehmen, so sieht Räumen aus!
Selbst die Fahrer der Technik wussten genau was sie tun!
Nun kurz auch noch zu den zwei größten Wohnungsgesellschaften in Nordhausen.
Die eine traut sich auch noch zu werben Wohnen mit Service! Die nächste große Lüge!
Da steht doch vor einigen Straßen Privatgrundstück der WBG! Die Mieter zahlen fleißig das ganze Jahr über den Gebäudeservice, der auch das Räumen von Schnee beinhaltet.
Nun, im Sommer wurden die Mieter unter Androhungen von Konsequenzen aufgefordert, bis zu einem bestimmten Termin die angemieteten Parkplätze von Unkraut zu befreien! Schön und gut, steht so im Mietvertrag.
Die Mieter der Parkplätze standen schon am WE Stunden im Schnee und räumten Parkplätze und PKW frei, in der Hoffnung, am Montag zur Arbeit starten zu können.
Was bis heute Abend nicht zu sehen war, war der durch die WBG beauftragte Räumdienst!
... bitte im nächsten Kommentar weiterlesen ...
nnz-betrachter
09.02.2021, 20:19 Uhr
über Schnee Entfernung nachdenken
vielleicht sollte die Stadt auch z.t.über einen Abtransport der vielen Schneemassen aus dem Zentrum nachdenken , dieser Schnee könnte teilweise auch in Zorge und Helme verbracht werden , dieses wird in anderen Städten teilweise auch praktiziert , und nicht erst wieder abwarten bis dies alles taut , dann kommt das nächste Problem
Erpel1311
09.02.2021, 20:22 Uhr
Mir fehlen die Worte
Also ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Ehrlich gesagt fehlen mir da die Worte.
Gut das man vorbereitet war, aber mehr auch nicht. Vielleicht wurde ja die Zufahrtsstraße zum OB Anwesen wunderbar geräumt..
Helena2015
09.02.2021, 20:28 Uhr
Fortsetzung .. die große Lüge ..,
So nahm manch einer der fleißigen schneeschippenden Anwohner enttäuscht am Montag Urlaub, weil die Straße unpassierbar war, immer noch in der Hoffnung, am Dienstag wird sicher alles besser! Weit gefehlt!
Öffentliche Verkehrsmittel gab es ja auch nicht!
Ob Morgen irgendetwas passiert?
Hoffnung fast begraben!
Am Weinberg sieht es nicht besser aus! Dort wohnen Mitarbeiter der VBN, die seit dem WE unermüdlich räumen, falls sie zum Einsatz gerufen werden!
Weder WBG noch die Stadt ist hier vor Ort gewesen!
So kann man das zum Himmel stinkende Eigenlob der Stadt und des OB endlos widerlegen!
Herr Buchmann, wir haben ihre Lügen satt und diese schlägt dem Fass nur noch den Boden aus!
Mit ein wenig letztem Rückgrat sollten sie nie mehr kandidieren!
siggisheimat
09.02.2021, 20:31 Uhr
Wir waren vorbereitet
Das ist der Lacher .....selbst am Dienstag sind Straßen,Einfahrten in Nebenstraßen und Parkplätzen total schlecht geräumt ...heute haben wir hervorragende Technik...man muss sie bloß richtig einsetzen
frankmps
09.02.2021, 20:48 Uhr
Auch mal richtig räumen.
In vielen engen Straßen mit zwei Gehwegen auf jeder Seite sehe ich die Leute ihren Schnee auf die Straße schaufeln. Hauptsache beide Gehwege sind beräumt, aber durch die Schneemassen, die von beiden Seiten auf die Straße geschmissen wurden, wird die Straße noch enger und es kommt noch maximal ein Auto durch und mit Parken ist auch vorbei. Wäre es nicht besser nur einen Gehweg zu beräumen und zu versuchen den Schnee auch auf den Gehweg zu belassen, denn so viele Leute benutzen den gar nicht. Die andere Seite würde ich nur bis zum Hauseingang beräumen und einen Zugang zum gegenüberliegenden Gehweg freimachen. Weiterhin räumen viele wie die Weltmeister die Grundstücke frei und schmeißen dass dann auch auf die Straße. Vielleicht einfach mal darüber nachdenken.
Kontrapost
09.02.2021, 21:27 Uhr
Kai Buchmann der Spassvogel.
Schon eine Woche vor Fastnacht läßt er die verbale Stimmungsrakete knallen.
(Daumen hoch trotzdem für die MitarbeiterInnen die in der Stadt im Einsatz waren. Sie können nichts für die falsche Strategie und hatten deshalb vielleicht sogar noch eine größere Belastung.)
Peter59
09.02.2021, 21:52 Uhr
Toll geräumt....
An die SWG: Weil in der Bergstraße so "toll" geräumt war, Habe ich mir vor der Tür erst einmal die Hüfte angebrochen. Vielen Dank dafür. Die Hauptsache ,die Miete stimmt und die Reinigungskosten für "nichts". Schämen Sie sich!
Hans Dittmar
09.02.2021, 22:38 Uhr
Wie erwartet lief alles planmäßig
sagt der zufriedene Oberbürgermeister Buchmann. Bemerkenswert ist auch der Mut, Feuerwehrzufahrten auf Rang Zwei zusetzen.
"Wir waren vorbereitet." Das glaube ich sogar, der Pressartikel war schon bei den ersten Schneeflocken fertig.
Man kann gar nicht verstehen, dass so eine Blüte mit 69 Prozent gewählt wurde.
Liebe NNZ. Macht doch mal eine Umfrage, ob man diesen OB noch einmal wählen würde. Nach 3 Jahren kann man ja mal ein Resümee ziehen.
alf-gordon
10.02.2021, 05:14 Uhr
Kaputtgespart ?
Natürlich waren es Unmengen von Schnee und den verbliebenen Winterdienstlern gebührt grosses Lob .
Aber hat die Stadt nur eine Schneefräse ? Warum wurden die Parkplätze der Supermarkt nicht geräumt ( beim Abkassieren der Autofahrer funktioniert das System doch blendend ).
Nachdem der Fokus in den letzten Jahren auf den Autofahrer ( Winterbereifung ) abgewälzt wurde, ist dieses Jahr eine Offenbahrung .
Auch nahmen die Vermieter von Wohnungsbaugesellschaften ihre ,von den Mietern bezahlte , Räumpflicht nicht nach . Unfallgefahr!!!!
Aber nicht wieder auf die Mieter durch Mieterhöhungen abwälzen!!!
Kritiker86
10.02.2021, 07:45 Uhr
Da...
Wird mir übel wenn ich den Artikel lese. War von Samstag früh bis Dienstag Abend unterwegs. Und vorbereitet war da niemand in Nordhausen. Der OB und sein Gefolge sollten sofort aus den Rathaus verschwinden. Bei der nächsten Wahl werden die Nordhäuser auch gut vorbereitet sein und sie abwählen Herr Oberbürgermeister. Das beste wäre sie würden alle zurücktreten und uns verschonen mit ihren nichts tun. Der einzige der für mich hier in Frage kommt als neuer Bürgermeister ist Herr Jendricke. Der ist scheinbar überall und tut alles was er kann.
enzo2002
10.02.2021, 09:41 Uhr
Vorbereitet????
Das ist ein Witz.Selbst heute funktioniert noch nichts.
Das ist echt arrogant dann von vorbereitet zu sprechen.
Man hat vielleicht den Wetterbericht gelesen,das war aber auch alles.
Zehn Schneeflocken hochkant und schon ist alles lahm gelegt
free Gigi
10.02.2021, 09:52 Uhr
Bananenrepublik
vorbereitet, auf was? Auf Schnee im Winter?
Wer es immer noch nicht merkt, dem ist nicht zu helfen.
In Deutschland ist eben zunehmend alles auf Kante genäht: Winterdienst, Kranken-und Altenpflege, Bildung, digit. Infrastruktur, Polizei und andere Einsatzkräfte, Gerichte, ja einfach alles...
Worauf vorbereitet?
Heute, Mittwoch,am 4.Tag nach Schneefall, ist es immer noch nicht möglich, das kleine Stück Straße von der Helmestraße zur Einfahrt Tankstelle oder Marktkauf mal zu räumen. Hier müssen die Lieferfahrzeuge vom Marktkauf zusehen, wie sie klar kommen, genauso die Mitarbeiter von den Firmen, wie Schachtbau... , Wir sprechen von ca. 300 m!
Ich weiß nicht worauf man vorbereitet war, aber bestimmt nicht auf das Winterwetter.
Dieses Stück ist eine Zumutung für jeden der arbeitet. Man kommt weder zu Fuß noch mit Auto durch!
papa183
10.02.2021, 18:36 Uhr
katastrophal.
Jetzt treten schon die ersten Enpässe mit der Lebensmittelversorgung auf weil Lieferfahrzeuge einfach nicht durchkommen.Zb in Salza beim Rewe sind beide Bäcker seit 2 Tagen zu und auch der Backstand im Rewe ist auf Grund von Hamsterkäufen wie leergefegt.
Kama99
10.02.2021, 19:12 Uhr
@papa183 ...
wir werden alle sterben, ob nun an/mit Covid, Schneefall oder an Hungersnot. Ist doch logisch, das wegen dem unerwarteten plötzlichen Wintereinbruch, die meisten Lebensmittel irgendwo auf Autobahnen und Landstrassen im LKW herum stehen/standen. Ich habe 78/79 unbeschadet überstanden, dann werde ich das diesmal auch schaffen.
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