So, 16:36 Uhr
07.02.2021
NABU fordert naturverträgliche Förderpolitik
Nicht an der Giftspritze hängen bleiben
Laut NABU Thüringen zeigt die Protestaktion der Thüringer Landwirte in Erfurt am vergangenen Freitag deutlich die schwierige Situation, in der sich Landwirtschaft und Naturschutz befinden und fordert eine "naturverträgliche" Förderpolitik für die Landwirtschaft...
Wir verstehen die Sorgen und Nöte der Landwirte, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Was wir wirklich brauchen sind faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und eine naturverträgliche Förderpolitik von der EU-Ebene bis auf die Landesebene, sagt Martin Schmidt, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen. Allerdings darf es beim Arten- und Klimaschutz ein Weitermachen wie bisher nicht geben.
Im Fokus der Protestaktion steht die bevorstehende Entscheidung zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundeskabinett am 10. Februar. Aus unserer Sicht ist das Gesetz dringend notwendig und auch längst überfällig, wenn wir den Insektenschwund in der Agrarlandschaft aufhalten wollen.
Nach Überzeugung des NABU ist die Bestandsentwicklung der Insekten vor allem in den Agrarlandschaften unverändert dramatisch. Daher müsse die Bundesregierung zu ihrem Wort stehen und sich für ein Verbot biodiversitätsschädigender Pestizide zumindest in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten, einen konsequenten Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat sowie eine Einführung von pestizidfreien Randstreifen an allen Gewässern und ihren Quellregionen einsetzen. Die Landwirtschaft muss sich auf eine Veränderungen in ihren Wirtschaftsweisen einstellen, damit wir den Artenschwund stoppen können. Dazu gehört eben nun mal die Reduzierung des Gifteinsatzes in unserer Landschaft und eine Förderpolitik, die den Landwirten eine naturverträgliche Wirtschaftsweise ermöglicht, so der NABU-Landesvorsitzende.
Autor: redWir verstehen die Sorgen und Nöte der Landwirte, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Was wir wirklich brauchen sind faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und eine naturverträgliche Förderpolitik von der EU-Ebene bis auf die Landesebene, sagt Martin Schmidt, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen. Allerdings darf es beim Arten- und Klimaschutz ein Weitermachen wie bisher nicht geben.
Im Fokus der Protestaktion steht die bevorstehende Entscheidung zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundeskabinett am 10. Februar. Aus unserer Sicht ist das Gesetz dringend notwendig und auch längst überfällig, wenn wir den Insektenschwund in der Agrarlandschaft aufhalten wollen.
Nach Überzeugung des NABU ist die Bestandsentwicklung der Insekten vor allem in den Agrarlandschaften unverändert dramatisch. Daher müsse die Bundesregierung zu ihrem Wort stehen und sich für ein Verbot biodiversitätsschädigender Pestizide zumindest in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten, einen konsequenten Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat sowie eine Einführung von pestizidfreien Randstreifen an allen Gewässern und ihren Quellregionen einsetzen. Die Landwirtschaft muss sich auf eine Veränderungen in ihren Wirtschaftsweisen einstellen, damit wir den Artenschwund stoppen können. Dazu gehört eben nun mal die Reduzierung des Gifteinsatzes in unserer Landschaft und eine Förderpolitik, die den Landwirten eine naturverträgliche Wirtschaftsweise ermöglicht, so der NABU-Landesvorsitzende.

