Mi, 15:21 Uhr
03.02.2021
CDU-Landtagsfraktion will zusätzliche MDR-Redaktionen
Medien-Standort Thüringen muss gestärkt werden
Die Thüringer CDU-Landtagsfraktion drängt auf eine regional gerechte Verteilung der Standorte des MDR innerhalb der Drei-Länder-Anstalt. So fordern die Christdemokraten, die Onlineredaktionen und die juristische Direktion nach Erfurt zu verlagern...
Wir verbinden unsere Zustimmung zum vorliegenden Entwurf der Neufassung allerdings mit klaren Erwartungen im Hinblick einer Aufwertung des Landesfunkhauses Erfurt, so der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Kellner. Seine Fraktion habe daher einen Entschließungsantrag eingebracht, der den MDR auffordert, Thüringen etwa zum digitalen Zentrum des MDR zu machen.
Die Onlineredaktionen des Gesamt-MDR sollten hier gebündelt werden, so Kellner weiter. Auch ein Umzug der juristischen Direktion solle geprüft werden. Zugleich fordere der Landtag die Landesregierung auf, mit Annahme des Entschließungsantrages, regelmäßig Bericht über den Fortgang der gerechteren Verteilung der Ressourcen, Strukturen und Produktionseffekte zu erstatten. Insbesondere neue Redaktionen oder Abteilungen sollten hierbei bevorzugt in Erfurt angesiedelt werden, so Kellner weiter. Etwa könne die bisherige Content-Redaktion Thüringen zur Stärkung des Medienstandortes Thüringen zu einer trimedialen Rechercheeinheit für die drei Staatsvertragsländer am Standort Erfurt aufgebaut werden. Eine solche Redaktion würde den MDR und seinen Programmauftrag journalistisch stärken und Erfurt insgesamt attraktiv für investigativen Journalismus machen, so Kellner weiter.
"Den vorliegenden Staatsvertrag hat Ministerpräsident Ramelow einfach schlecht verhandelt", kritisierte Kellner. Zugleich betonte er, dass in einer Drei-Länder-Anstalt wie dem MDR entsprechende Nachjustierungen stets im konstruktiven Gespräch und nicht über gegenseitige Drohungen herbeigeführt werden müssten. Weder die Kündigung des Staatsvertrages wie vom Thüringer Ministerpräsidenten erwogen, noch der vorschnelle Gang vor Gericht, wie durch die Intendanz des MDR in die Debatte eingeführt, können den notwendigen Diskussionen unter Einbeziehung von Sachsen und Sachsen-Anhalt über eine Stärkung des Standortes Thüringen vorangestellt werden.
Autor: redWir verbinden unsere Zustimmung zum vorliegenden Entwurf der Neufassung allerdings mit klaren Erwartungen im Hinblick einer Aufwertung des Landesfunkhauses Erfurt, so der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Kellner. Seine Fraktion habe daher einen Entschließungsantrag eingebracht, der den MDR auffordert, Thüringen etwa zum digitalen Zentrum des MDR zu machen.
Die Onlineredaktionen des Gesamt-MDR sollten hier gebündelt werden, so Kellner weiter. Auch ein Umzug der juristischen Direktion solle geprüft werden. Zugleich fordere der Landtag die Landesregierung auf, mit Annahme des Entschließungsantrages, regelmäßig Bericht über den Fortgang der gerechteren Verteilung der Ressourcen, Strukturen und Produktionseffekte zu erstatten. Insbesondere neue Redaktionen oder Abteilungen sollten hierbei bevorzugt in Erfurt angesiedelt werden, so Kellner weiter. Etwa könne die bisherige Content-Redaktion Thüringen zur Stärkung des Medienstandortes Thüringen zu einer trimedialen Rechercheeinheit für die drei Staatsvertragsländer am Standort Erfurt aufgebaut werden. Eine solche Redaktion würde den MDR und seinen Programmauftrag journalistisch stärken und Erfurt insgesamt attraktiv für investigativen Journalismus machen, so Kellner weiter.
"Den vorliegenden Staatsvertrag hat Ministerpräsident Ramelow einfach schlecht verhandelt", kritisierte Kellner. Zugleich betonte er, dass in einer Drei-Länder-Anstalt wie dem MDR entsprechende Nachjustierungen stets im konstruktiven Gespräch und nicht über gegenseitige Drohungen herbeigeführt werden müssten. Weder die Kündigung des Staatsvertrages wie vom Thüringer Ministerpräsidenten erwogen, noch der vorschnelle Gang vor Gericht, wie durch die Intendanz des MDR in die Debatte eingeführt, können den notwendigen Diskussionen unter Einbeziehung von Sachsen und Sachsen-Anhalt über eine Stärkung des Standortes Thüringen vorangestellt werden.


