Fr, 11:57 Uhr
19.08.2005
nnz-Forum: Ich bin dankbar
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in dieser Woche einen Leserbrief zum Weltjugendtag unter der Überschrift LA OLA veröffentlicht. Dazu jetzt eine Reaktion einer nnz-Leserin.
Sehr dankbar bin ich, dass ich die Begegnungstage in Vorbereitung auf den Weltjugendtag mit unseren vier Kindern und zwei Gästen aus Ungarn erleben durfte. Die Jugendlichen der Domgemeinde haben gemeinsam mit Kaplan U. Winter und vielen freiwilligen Helfern diese ereignisreichen Tage in unserer Stadt mit viel Mühe vorbereitet. Alle Gastgeber haben die Jugendlichen aus Ungarn, Frankreich und Nigeria mit Spannung erwartet. Alle gemeinsam haben wir Gottesdienste im Dom gefeiert, die geprägt waren von einer so herzlichen Verbundenheit, die man selten erlebt. Den Tag des sozialen Engagements beendete ein Taize- Gebet im Dom.
Dabei - heute ist ja so vieles möglich - wurden Bilder gezeigt, wie die Jugendlichen diesen Tag begingen. Es war sehr berührend, als man sehen konnte, wie sie auf die Menschen in Alten- und Pflegeheimen eingegangen sind, wie sie gemeinsam mit Kindern einer Jugendeinrichtung gekocht und gemalt haben oder in einer Gemeinschaftsarbeit Dinge gestalteten. Dies alles taten die Jugendlichen aus christlicher Nächstenliebe und gesellschaftlicher Verantwortung. Der Bistumstag in Heiligenstadt, den ca. 8000 Menschen mit einem Gottesdienst und einem Fest der Nationen feierten ließ die Teilnehmer ein wenig spüren, welche Stimmung wohl in Köln herrschen muss.
Das Gemeindefest im Nordhäuser Dom war - trotz des Regens- unter Beteiligung unserer ausländischen Gäste einfach toll. Ein besonderer Höhepunkt dieser Tage war der Aussendungsgottesdienst im Erfurter Dom. Es war sehr ergreifend, wie die Jugendlichen sangen und klatschten und bei den entsprechenden liturgischen Elementen auch ganz still waren. Aus all dem Erlebten schaue ich voller Respekt auf diese Jugendlichen und alle die, die jetzt in Köln dabei sind.
Sehr geehrter Herr Nagel, Sie sind vielleicht über viele Dinge sehr verbittert, aber lassen Sie das bitte nicht an dieser Jugend aus. Zu den Kosten möchte ich Ihnen folgendes sagen. Jeder Teilnehmer hat seinen Beitrag bezahlt und für Jugendliche, die diese Reise aus finanziellen Gründen nicht hätten unternehmen können, haben wir gespendet, mancher Jugendliche auch von seinem Taschengeld. Ansonsten finde ich es nicht schlecht, wenn sich die Teilnehmer dieses Weltjugendtages auch mal mit LA OLA beschäftigen. Das bringt wohl die gesamte freudige Stimmung mit sich. Gönnen wir Ihnen doch diesen Spaß.
Noch ein Trost für Sie: Die Kirchensteuer, die Sie als ALG II - Bezieher zahlen wird Ihnen nicht von den Ihnen zustehenden Leistungen abgezogen, sondern von den Menschen erwirtschaftet, die Lohnsteuer zahlen. Sie bezahlen also den "Kölner Aufmarsch der Altvorderen" nicht. Ich wünsche Ihnen ein wenig der Freude, die die Jugend der Welt in Köln verbreitet.
Christa Biesenbach, Nordhausen
Autor: nnzSehr dankbar bin ich, dass ich die Begegnungstage in Vorbereitung auf den Weltjugendtag mit unseren vier Kindern und zwei Gästen aus Ungarn erleben durfte. Die Jugendlichen der Domgemeinde haben gemeinsam mit Kaplan U. Winter und vielen freiwilligen Helfern diese ereignisreichen Tage in unserer Stadt mit viel Mühe vorbereitet. Alle Gastgeber haben die Jugendlichen aus Ungarn, Frankreich und Nigeria mit Spannung erwartet. Alle gemeinsam haben wir Gottesdienste im Dom gefeiert, die geprägt waren von einer so herzlichen Verbundenheit, die man selten erlebt. Den Tag des sozialen Engagements beendete ein Taize- Gebet im Dom.
Dabei - heute ist ja so vieles möglich - wurden Bilder gezeigt, wie die Jugendlichen diesen Tag begingen. Es war sehr berührend, als man sehen konnte, wie sie auf die Menschen in Alten- und Pflegeheimen eingegangen sind, wie sie gemeinsam mit Kindern einer Jugendeinrichtung gekocht und gemalt haben oder in einer Gemeinschaftsarbeit Dinge gestalteten. Dies alles taten die Jugendlichen aus christlicher Nächstenliebe und gesellschaftlicher Verantwortung. Der Bistumstag in Heiligenstadt, den ca. 8000 Menschen mit einem Gottesdienst und einem Fest der Nationen feierten ließ die Teilnehmer ein wenig spüren, welche Stimmung wohl in Köln herrschen muss.
Das Gemeindefest im Nordhäuser Dom war - trotz des Regens- unter Beteiligung unserer ausländischen Gäste einfach toll. Ein besonderer Höhepunkt dieser Tage war der Aussendungsgottesdienst im Erfurter Dom. Es war sehr ergreifend, wie die Jugendlichen sangen und klatschten und bei den entsprechenden liturgischen Elementen auch ganz still waren. Aus all dem Erlebten schaue ich voller Respekt auf diese Jugendlichen und alle die, die jetzt in Köln dabei sind.
Sehr geehrter Herr Nagel, Sie sind vielleicht über viele Dinge sehr verbittert, aber lassen Sie das bitte nicht an dieser Jugend aus. Zu den Kosten möchte ich Ihnen folgendes sagen. Jeder Teilnehmer hat seinen Beitrag bezahlt und für Jugendliche, die diese Reise aus finanziellen Gründen nicht hätten unternehmen können, haben wir gespendet, mancher Jugendliche auch von seinem Taschengeld. Ansonsten finde ich es nicht schlecht, wenn sich die Teilnehmer dieses Weltjugendtages auch mal mit LA OLA beschäftigen. Das bringt wohl die gesamte freudige Stimmung mit sich. Gönnen wir Ihnen doch diesen Spaß.
Noch ein Trost für Sie: Die Kirchensteuer, die Sie als ALG II - Bezieher zahlen wird Ihnen nicht von den Ihnen zustehenden Leistungen abgezogen, sondern von den Menschen erwirtschaftet, die Lohnsteuer zahlen. Sie bezahlen also den "Kölner Aufmarsch der Altvorderen" nicht. Ich wünsche Ihnen ein wenig der Freude, die die Jugend der Welt in Köln verbreitet.
Christa Biesenbach, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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