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Fr, 10:50 Uhr
19.08.2005

Durst gehabt

Nordhausen (nnz). Die Deutschen sind zwar nicht mehr die Weltmeister im Biertrinken, doch die Thüringer Biere haben es ihnen angetan. Die aktuellen Zahlen über den „Hopfenblütentee“ aus dem Freistaat mit einem einzigen Klick.


Im 1. Halbjahr 2005 wurden von Thüringer Brauereien und Bierlagern 1,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 96.000 Hektoliter bzw. 5,6 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2004. Sowohl der Inlands- als auch der Auslandsumsatz konnten gesteigert werden.

Der Inlandabsatz erhöhte sich um 65.000 Hektoliter bzw. 4,0 Prozent auf 1,7 Millionen Hektoliter, wobei der Absatz in allen sechs Monaten über dem der entsprechenden Vorjahresmonate lag und im Mai mit + 33.000 Hektolitern der höchste Zuwachs erzielt wurde. Der Auslandsabsatz stieg um 32.000 Hektoliter bzw. 28 Prozent auf 143.000 Hektoliter. Hier war der höchste Zuwachs mit jeweils + 7.000 Hektolitern in den Monaten Februar und März zu verzeichnen.

Der Anteil des Auslandsabsatzes, der steuerfrei ist, hat sich in Thüringen von 6,5 auf 7,9 Prozent erhöht. In der Bundesrepublik stieg der Anteil des Auslandsabsatzes von 12,8 auf 13,3 Prozent. An die Beschäftigten der Brauereien wurden in Thüringen im 1. Halbjahr 2005 rund 2 400 Hektoliter steuerfrei als Haustrunk unentgeltlich abgegeben. Das waren 115 Hektoliter weniger als im 1. Halbjahr 2004. In Thüringen lag der Anteil des Haustrunks bei 1,4 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz und in der Bundesrepublik bei 2,0 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz.
Autor: nnz

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