Fr, 12:43 Uhr
11.12.2020
Spendenaktion für Leopold
Unterstützung für den "kleinen Bergmann"
Ein berührendes Gespräch fand am vergangene Woche mit dem kleinen Leopold und seinen Eltern statt. Der Schachtbau und der Bergmannsverein wollen den "kleinen Bergmann" jetzt unterstützen...
Leopold Bergmann, dessen Vater als CNC Bohr- und Fräswerker bei Schachtbau tätig ist, leidet an einer genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit, der GM1 Gangliosidose. Aufgrund eines fehlenden Enzyms werden Abfallstoffe nicht aus den Zellen abtransportiert, so dass die Zellen absterben und nach und nach ganze Körpersysteme ausfallen. In Deutschland ist diese Krankheit bisher unheilbar. Eine Gentherapie-Studie am National Institute of Health in Maryland in den USA verspricht jedoch Hoffnung. Durch die Therapie sollen die Enzymtätigkeit angeregt und weitere Ablagerungen verhindert werden.
Hierzu müssen Leopold und seine Familie, zu der neben Papa Marcel und Mama Jeanine auch die 10-jährige Martha gehört, in die USA reisen und für die Dauer der Studie dort wohnen. Das kann acht Monate und länger dauern. Die Teilnahme an der Studie ist zwar kostenfrei, doch für die Dauer ihres Aufenthalts in den USA fallen Kosten in Höhe von etwa 150.000 Euro an. Während dieser Zeit haben die Eltern zudem keinerlei Verdienst. Im Rahmen der Spendenkampagne "Leopold wird gesund" (www.leopoldwirdgesund.de) beteiligen sich auch Schachtbau und der Nordhäuser Bergmannsverein St. Barbara.
Sie und luden den kleinen Mann und seine Eltern ein, um ihnen einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro bzw. 500 Euro zu überreichen. Der Vorsitzende des Nordhäuser Bergmannsvereins, Detlef Katzmann, schenkte Leopold außerdem einen extra für ihn angefertigten Bergkittel und verkündete die Ehrenpatenschaft für Leopold. Von seinem Ziel, später einmal Pilot zu werden, ließ sich Leopold, der auch aufgrund seines Nachnamens für eine Karriere im Bergbau prädestiniert scheint, dennoch nicht abbringen. Er möchte fliegen. Wenn es im Herbst per Flugzeug auf die große Reise in die USA geht, wird für Leopold ein kleiner Traum wahr.
Autor: redLeopold Bergmann, dessen Vater als CNC Bohr- und Fräswerker bei Schachtbau tätig ist, leidet an einer genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit, der GM1 Gangliosidose. Aufgrund eines fehlenden Enzyms werden Abfallstoffe nicht aus den Zellen abtransportiert, so dass die Zellen absterben und nach und nach ganze Körpersysteme ausfallen. In Deutschland ist diese Krankheit bisher unheilbar. Eine Gentherapie-Studie am National Institute of Health in Maryland in den USA verspricht jedoch Hoffnung. Durch die Therapie sollen die Enzymtätigkeit angeregt und weitere Ablagerungen verhindert werden.
Hierzu müssen Leopold und seine Familie, zu der neben Papa Marcel und Mama Jeanine auch die 10-jährige Martha gehört, in die USA reisen und für die Dauer der Studie dort wohnen. Das kann acht Monate und länger dauern. Die Teilnahme an der Studie ist zwar kostenfrei, doch für die Dauer ihres Aufenthalts in den USA fallen Kosten in Höhe von etwa 150.000 Euro an. Während dieser Zeit haben die Eltern zudem keinerlei Verdienst. Im Rahmen der Spendenkampagne "Leopold wird gesund" (www.leopoldwirdgesund.de) beteiligen sich auch Schachtbau und der Nordhäuser Bergmannsverein St. Barbara.
Sie und luden den kleinen Mann und seine Eltern ein, um ihnen einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro bzw. 500 Euro zu überreichen. Der Vorsitzende des Nordhäuser Bergmannsvereins, Detlef Katzmann, schenkte Leopold außerdem einen extra für ihn angefertigten Bergkittel und verkündete die Ehrenpatenschaft für Leopold. Von seinem Ziel, später einmal Pilot zu werden, ließ sich Leopold, der auch aufgrund seines Nachnamens für eine Karriere im Bergbau prädestiniert scheint, dennoch nicht abbringen. Er möchte fliegen. Wenn es im Herbst per Flugzeug auf die große Reise in die USA geht, wird für Leopold ein kleiner Traum wahr.


