So, 09:50 Uhr
24.07.2005
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Nordhausen (nnz). Die Thüringer Landesregierung verschiebt den Start der so genannten Familienoffensive. Statt zum Januar soll sie nur zur Mitte des kommenden Jahres Realität werden. Dazu ein Statement vom Vorstand des Gemeinde- und Städtebundes in Nordhausen.
Dessen Kreisvorsitzender Jürgen Hohberg wertete die Ankündigung der Landesregierung erst einmal als einen Erfolg. Wir wurden mit unseren Protesten zur Kenntnis genommen, schreibt der Sollstedter Bürgermeister der nnz und dankt allen, die an den Protesten in den zurückliegenden Tagen und Wochen teilgenommen hatten. Für ihn sei das gelebte Demokratie gewesen. Kritisch geht Hohberg mit der Ankündigung seitens der Landesregierung um, den Start der Familienoffensive mitten in einem Haushaltsjahr zu beginnen, ein Splitten sei handwerklich nicht sauber.
Wir brauchen, wenn überhaupt, eine Novellierung bestehender Gesetzlichkeiten, umfangreiche Vorberatungen und ein in Kraft treten erst im Jahr 2007, schließlich ist die Betreuung der Kinder in den Thüringer Kindertagesstätten beispielhaft in Deutschland, so Hohberg abschließend.
Autor: nnzDessen Kreisvorsitzender Jürgen Hohberg wertete die Ankündigung der Landesregierung erst einmal als einen Erfolg. Wir wurden mit unseren Protesten zur Kenntnis genommen, schreibt der Sollstedter Bürgermeister der nnz und dankt allen, die an den Protesten in den zurückliegenden Tagen und Wochen teilgenommen hatten. Für ihn sei das gelebte Demokratie gewesen. Kritisch geht Hohberg mit der Ankündigung seitens der Landesregierung um, den Start der Familienoffensive mitten in einem Haushaltsjahr zu beginnen, ein Splitten sei handwerklich nicht sauber.
Wir brauchen, wenn überhaupt, eine Novellierung bestehender Gesetzlichkeiten, umfangreiche Vorberatungen und ein in Kraft treten erst im Jahr 2007, schließlich ist die Betreuung der Kinder in den Thüringer Kindertagesstätten beispielhaft in Deutschland, so Hohberg abschließend.

