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Fr, 07:51 Uhr
22.07.2005

Blechdach

Nordhausen (nnz). Am Montag geht die Sanierung des Nordhäuser Doms in eine weitere Phase. Was dann genau geschieht, das erfahren Sie mit einem schnellen Klick.

Blechdach (Foto: nnz) Blechdach (Foto: nnz)

Der Dom in Nordhausen erhält ein neues Dach aus Kupferblech. Die Sanierungsfortsetzung soll am Montag starten. Derzeit wird das 40 Jahre alte Schieferdach abgedeckt. Die Dacharbeiten sollen den Auftakt für 1,5 Millionen Euro teure Sanierungen sein. In den kommenden zwei Jahren sollen unter anderem Entwässerungsanlagen erneuert, sichere Zugänge zu Dach- und Turmgeschossen hergestellt und beide Türme gesichert werden.

Die umfassende Erneuerung des im Jahr 961 gegründeten Domes wird laut Dompfarrer Hentrich mit 800 000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm unterstützt. Den Rest stelle die katholische Kirche bereit. Erstmals nach 150 Jahren werde auch die Fassade des Chorraumes erneuert. Geplant ist auch eine Sanierung des Glockenstuhls am Nordturm. Das Kirchendach war bei den verheerenden Bombenangriffen im April 1945 zerstört und danach nur notdürftig wieder errichtet worden. Erst 20 Jahre später wurde es erneuert. In den 80er Jahren wurden beide Domtürme und bis 1993 das Kirchenschiff saniert.

Die Gemeinde zählt 2800 Mitglieder, die in Nordhausen, Niedersachswerfen, Ellrich und Heringen leben. Der „Dom zum Heiligen Kreuz“ ist seit 1810 Pfarrkirche der katholischen Gemeinde. Der älteste noch erhaltene Teil des Domes, die Krypta, wurde bereits 1130 erbaut.
Autor: nnz

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